Ubisofts neuester Shooter XDefiant hat seit seiner Veröffentlichung im Mai für ordentlich Furore gesorgt. Viele Spieler, die nach Jahren von Call of Duty, Overwatch und Co. auf der Suche nach einer frischen Alternative waren, haben XDefiant eine Chance gegeben.
Doch trotz der überwiegend positiven Resonanz kämpft das Spiel mit zahlreichen technischen Problemen, die in der Community für eine Menge Frust sorgen.
Ein holpriger Start
Mark Rubin, Executive Producer von XDefiant, sah sich vor einigen Tagen mit Vorwürfen konfrontiert, das Spiel sei überstürzt veröffentlicht worden. Doch diesen Vorwürfen widerspricht er entschieden. Vielmehr erhofft er Verständnis dafür, dass die verwendete Snowdrop Engine ursprünglich gar nicht für First-Person-Shooter gemacht worden sei:
Überstürzt herausgebracht? Nein. Was wir haben, ist eine Engine, die bisher nur für MMOs verwendet wurde. Daher musste die gesamte Infrastruktur für einen FPS von Grund auf neu aufgebaut werden. [...]
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Die Entscheidung für die Snowdrop-Engine, die auch bei The Division und dessen Nachfolger zum Einsatz kommt, brachte unerwartete Herausforderungen mit sich.
Im Gegensatz zu etablierten Shooter-Engines wie id Tech (Quake, frühe Call of Dutys), CryEngine (Crysis, Hunt) oder der Engine von Apex Legends, die zuvor in Titanfall zum Einsatz kam, musste Ubisoft viel an den Grundlagen der Engine anpassen, was zu zahlreichen Bugs und Performance-Problemen führte.
Offene Worte des Chefentwicklers
Rubin gibt sich jedoch optimistisch und bittet die Community um Geduld. Er selbst scheint jedoch bereits die Geduld mit den nörgelnden Fans zu verlieren und rät ihnen, sich ein neues Spiel zu suchen:
Wir sind kein Shooter, der schon seit 20 Jahren auf dem Markt ist. Wenn euch gefällt, was wir versuchen, dann bleibt dran und ihr werdet Verbesserungen und neue Features sehen. Aber wenn das Spiel nichts für euch ist, auch okay. Spielt einfach was anderes.
Mark RubinMit dem Start der ersten Season wurden kürzlich zahlreiche neue Inhalte in XDefiant eingeführt, unter anderem warten neue Karten, Waffen und Operator aus Rainbow Six Siege sowie der neue Ranked-Modus. Doch wie Rubin offen zugibt, gibt es noch viel zu tun - insbesondere an der Technik hinter dem Shooter.
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