Im Rahmen der Opening Night der gamescom haben die Call-of-Duty-Macher von Treyarch und Raven Software endlich die Katze aus dem Sack gelassen, worum es denn nun im kommenden Serienteil Black Ops 7 gehen soll und wie sich das Ganze spielt.
Die vorangegangenen Teaser hatten bereits ein futuristisches Setting angedeutet; jetzt ist klar: Das neue Black Ops spielt im Jahr 2035. Ganz so futuristisch wie in Advanced oder gar Infinite Warfare soll’s aber nicht werden.
Wir konnten bereits im Vorfeld der Opening Night einige exklusive Einblicke ins neue Black Ops nehmen und verraten euch alles, was es bisher zum mittlerweile 24. CoD-Ableger zu wissen gibt. Neben Kampagne und Multiplayer wird das Spiel natürlich auch wieder einen frischen Zombie-Modus mit sich bringen.
Setting und Kampagne
Black Ops 7 nimmt sich aktuelle Debatten rund um den Einsatz von gezielten Fake News, KI und Robotern in der Kriegsführung zum Vorbild und schickt seine Spieler 10 Jahre in die Zukunft. Im Jahr 2035 wird die Welt erneut vom totgeglaubten Terroristen Raul Menendez bedroht, der mithilfe einer neuen Geheimwaffe überall Angst und Schrecken verbreitet. Ältere Spieler dürften den Kartellboss noch aus Black Ops 2 kennen, auf dessen Handlung BO7 weitgehend aufbaut.
Da die Regierung der Vereinigten Staaten angesichts dessen machtlos ist, nutzt ein privates Militärunternehmen die Gunst der Stunden und bietet großmütig seine Hilfe an. Mit ihrer Armee von Drohnen und Kampfrobotern verspricht die sogenannte Gilde
unter der Führung von CEO Emma Kagan, Menendez den Garaus zu machen.
Doch kann man den Gilden-Leuten wirklich trauen? Eindeutig nicht, findet die CIA und schickt ein Elite-Team unter der Führung von David Mason los, um Menendez dingfest zu machen und seine möglichen Verbindungen zur Gilde zu belegen. Ebenfalls Teil des Teams sind Mike Harper aus dem Seal Team 6, der ehemalige Secret-Service-Agent Eric Samuels und die bionisch augmentierte Neuseeländerin Leilani Tupola. Alteingesessene CoD-Fans dürfen sich auf viele bekannte Gesichter freuen.
Insgesamt soll die Singleplayer-Kampagne elf Missionen umfassen, die euch in bester Black-Ops-Manier rund um den Globus führen. Bereits bestätigt sind als Schauplätze Nicaragua, Los Angeles, der Dschungel von Angola, die neonbeleuchteten Häuserschluchten von Tokyo, eine Winterlandschaft in Alaska sowie die geheimnisvolle Karte Avalon, wo sich das Hauptquartier der Gilde befinden soll.
Gerüchten zufolge könnte diese Map auch der Schauplatz des Battle-Royale-Modus werden. Im Laufe der Kampagne soll es uns außerdem in eine alternative Realität mit fliegenden Inseln und vom Himmel fallenden Riesenmacheten verschlagen – kein Scherz.
Damit ihr die Kampagne nicht zwangsläufig allein erleben müsst, haben die Entwickler die Möglichkeit für ein Koop-Zusammenspiel mit insgesamt vier Spielern implementiert. Jeder Spieler übernimmt dann die Kontrolle über eines der vier Squad-Mitglieder; der Koop ist aber optional.
Das Kampagnenspiel wird übrigens belohnt, denn die Progression aus dem Singleplayer wird dank der Connected Campaign
auch in den Multiplayer und Zombie-Modus übernommen. Die größte Neuerung in Bezug auf die Kampagne verbirgt sich jedoch hinter der 12. Mission, dem sogenannten Endgame, das den Singleplayer hinter sich lässt.
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CoD Black Ops 7 bringt Mechs und Bosskämpfe: Der erste Trailer verrät die größten Gameplay-Neuerungen
Endgame: Multiplayer wider Willen
Bereits vor einigen Tagen hatten wir über einen Leak zum Kampagnen-Ende berichtet, der von einer Integration von Multiplayer-Elementen in den Singleplayer sprach. Diese Gerüchte haben sich nun ziemlich genau so bewahrheitet.
Nach dem Abschluss der elften Story-Mission erwartet euch auf der Karte Avalon, die dann vollständig aufgedeckt ist, nämlich das sogenannte Endgame. Bei dieser zwölften Mission handelt es sich um eine Schlacht für bis zu 32 Spieler, auf der ihr verschiedene Aufgaben lösen und dann rechtzeitig die Karte verlassen müsst. Um das Endgame abzuschließen, werdet ihr mehrere Spielsitzungen benötigen.
Die Entwickler beschreiben den Modus als ziemlich hardcore
und eine Art ultimative Prüfung von allem, was ihr in Black Ops bisher gelernt habt
. Loadout und Skills eures Operators werdet ihr frei anpassen können. Wer stirbt, verliert allerdings auch seinen Charakter-Fortschritt.
Laut der Entwickler werdet ihr diesen Modus zwar auch allein spielen können - ob die verbliebenen 31 Slots dann mit Bots aufgefüllt werden, ist unklar. Doch ob Singleplayer-Fans diese erzwungene Multiplayer-Invasion mögen werden, ist aktuell zweifelhaft. Für die CoD-Macher liegt hier jedoch die größte Innovation des neuen Black Ops.
Was wurde sonst noch enthüllt?
Entsprechend des futuristischen Settings wird es in Black Ops 7 im Multiplayer natürlich allerhand zeitgenössische Gadgets wie handliche Drohnen, Energie-Waffen oder ein Hartlicht-Schild geben. Insgesamt werden zum Start 30 verschiedene Waffen verfügbar sein, wovon 16 noch nie in einem CoD zu sehen waren.
Ob ihr eure Waffen- und Soldaten-Skins aus Black Ops 6 in den nächsten Teil mitnehmen dürft, wollten die Entwickler bislang noch nicht verraten.
Auch das Movement soll wieder futuristischer werden: Das als Omni-Movement bekannte Bewegungssystem aus dem Vorgänger BO6 dient als Grundlage und wird um Elemente wie Wall Jumps und einen Greifhaken, sowie deutlich weitere Sprünge und den sogenannten Combat Run erweitert; das Gameplay wird damit deutlich schneller.
Erklärt wird das mit den Augmentierungen der Supersoldaten im Jahr 2035. Ganz so fix wie mit den Exosuits aus Advanced Warfare soll's allerdings nicht zugehen. Denn das war vielen CoD-Spielern dann offensichtlich doch zu unrealistisch. Außerdem soll es möglich sein, auf eine Deckung aufgelegte Waffen zu verschieben.
Die Multiplayer-Maps im Überblick
Ebenfalls enthüllt wurden die Multiplayer-Karten, die zum Start in Black Ops 7 enthalten sein sollen. Ganze 18 Maps gibt's dieses Mal, drei davon kehren aus Black Ops 2 zurück.
- Express (B02)
- Raid (B02)
- Hijacked (B02)
- The Forge
- Toshin
- Exposure
- Cortex
- Scar
- Den
- Homestead
- Colossus
- Imprint
- Drydock
- Retrieval
- Paranoia
- Blackheart
- Mission: Edge
- Mission: Tide
Neuer Skirmish-Modus
In puntco Spielmodi wollte Treyarch sich zwar noch nicht vollständig in die Karten schauen lassen, allerdings ist schon jetzt klar, dass es mindestens einen komplett neuen Modus geben wird: In Skrimish
tretet ihr in zwei Teams zu je 20 Spielern gegeneinander an, die sich aus vier Squads zusammensetzen.
Als Missionsziel müsst ihr auf einer großen Map Kontrollpunkte einnehmen, bestimmte Ziele zerstören und zudem Personen eskortieren. Dabei könnt ihr auch auf Fahrzeuge und Wingsuits zurückgreifen, wodurch uns der Modus an Battlefield erinnert.
Neuer Zombie-Modus
Auch der beliebte Zombie-Modus ist natürlich wieder mit an Bord und hält einige Neuerungen für euch bereit. So läuft der Modus nun den Worten der Entwickler zufolge rundenbasiert
ab; die neue Karte ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, zwischen denen ihr nach Abschluss des aktuellen Ziels mit einem selbst gesteuerten Bus hin und herfahrt.
Insgesamt soll sich der Zombie-Modus wie ein Nachfolger im Geiste
zu dem aus Black Ops 2 spielen.
Wie sich das neue Call of Duty indes spielt, dazu können wir noch keine Angaben machen. Bei dem auf der gamescom gezeigten Material handelte es sich um eine Hand-off-Präsentation, bei der nur einzelne, ausgewählte Gameplay-Clips gezeigt wurden. Lange müsst ihr euch allerdings nicht mehr gedulden, denn aller Voraussicht nach steht das neue Black Ops schon in drei Monaten vor der Tür.
Einen offiziellen Releasetermin gibt es zwar bislang nicht; ein kürzlicher Leak lässt jedoch den 14. November 2025 als Veröffentlichungstermin vermuten. Das würde auch gut zum etablierten Weihnachtsrhythmus der Call-of-Duty-Reihe passen.
Bestätigt ist hingegen schon jetzt, dass Black Ops 7 wie auch bereits sein Vorgänger direkt zum Start im Xbox Game Pass enthalten sein wird. Abonnenten des Angebots haben also sofort ohne weitere Kosten Zugang zum Shooter.
Freut ihr euch auf Black Ops 7 oder steht ihr dem neuesten Ableger der Reihe eher kritisch gegenüber? Schreibt es uns in die Kommentare!
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