Call of Duty traut sich nicht mehr, mühsam und anstrengend zu sein – und das muss sich mit MW4 dringend ändern!

Shooter-Experte Phil ist überzeugt, dass der Fokus auf möglichst bequemen und komfortablen Grind ein großer Fehler war.

Dass ein sieben Jahre altes Modern Warfare gerade durch die Decke geht, sollte Activision eine Lehre sein. Dass ein sieben Jahre altes Modern Warfare gerade durch die Decke geht, sollte Activision eine Lehre sein.

Seit Modern Warfare von 2019 hat Call of Duty ein riesiges Problem: Es hat so viele Barrieren, Stolperfallen und Hindernisse abgebaut, dass es gleichförmig und damit letztlich langweilig wurde. 2026 muss Infinity Ward deshalb dringend wieder ein CoD machen, das sich traut, frustrierend zu sein!

Der Spaß von früher

Wenn Leute mit einem nostaglischen Blitzen in den Augen davon schwärmen, wie großartig Call of Duty in der guten alten Zeit war, dann meinen sie damit eigentlich: CoD war früher wunderbar nervig, frustrierend, unfair.

Das fing schon beim Map-Design an: Es gab damals kein Drei-Lanes-Design, das für E-Sport ausgelegt war. Nein, die Karten waren voll mit mit Vorteilpositionen, fiesen Winkeln, immersiven Details. Es waren Schlachtfelder, keine Arenen.

Philipp Elsner
Philipp Elsner

Phil begann seine GameStar-Karriere 2013 als Praktikant und leitet heute den Newsroom. Als Shooter-Connoisseur der Redaktion legt er allergrößten Wert auf intensives Gunplay mit sattem Treffer-Feedback. Wenn er nicht durch die Sümpfe von Hunt Showdown pirscht oder genüsslich Bugs in Helldivers 2 zerdrückt, kundschaftet er wahrscheinlich gerade neue Craftbeer-Kreationen aus (in jeder GameStar-Heftausgabe gibt’s eine Bier-Empfehlung auf der Teamseite).

Manche Maps waren voll auf Sniper ausgelegt und boten klare Vorteile für Scharfschützen. Auf manchen Maps brauchte man ohne Shotgun oder SMGs gar nicht erst antreten. Die Karten imitierten reale Orte und wirkten immersiv. In diesen CoDs kämpfte man nicht nur gegen andere Spieler, sondern auch in gewisser Weise gegen die Map – zum Beispiel um die Kontrolle vorteilhafter Positionen.

Wenn ich damals in einem Match in Grund und Boden gestampft wurde, dann nicht (nur), weil meine Gegner einfach nur besser schossen – sondern, weil sie die Map besser für sich nutzten und kontrollierten. Modern Warfare brachte mit dem Reboot 2019 genau das zurück. Und wurde extrem dafür kritisiert. Teilweise auch zu Recht, denn manche Spielfelder waren viel zu weitläufig, was das Pacing massiv störte. Aber: Infinity Ward versuchte hier ganz klar, Maps mit Seele und Identität zurückzubringen.

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