Am 13. Februar 2025 startet Captain America: Brave New World in den deutschen Kinos. In unserer Filmkritik haben wir euch bereits verraten, weshalb wir dem Streifen einiges abgewinnen können.
Viele Marvel-Fans fragen sich aber auch: Gibt es eine Post-Credits-Szene und wenn ja, was passiert darin? Wir haben die Antwort für euch und stellen auch gleich mal eine Theorie dazu auf. Bevor wir dazu kommen, hier aber noch die unvermeidliche …
Spoiler-Warnung! Lauft bitte nicht vor Wut rot an und zerschmettert auch keine Gegenstände in eurer Umgebung, wenn ihr jetzt weiterlest und dann wichtige Infos zum neuen Captain America: Brave New World oder auch Avengers: Doomsday und Secret Wars erfahrt. Wir haben euch gewarnt, weiter geht's!
Das zeigt die Post-Credit-Szene in Captain America: Brave New World
Sam Wilson (Anthony Mackie) besucht den ins Hochsicherheitsgefängnis The Raft gebrachten Schurken The Leader (Tim Blake Nelson). Sie tauschen ein paar eher belanglose Sätze aus, in denen betont wird, dass sie sich grundsätzlich voneinander unterscheiden - das typische Gut-gegen-Böse-Geplänkel.
Dann wird es aber spannend: The Leader verrät Sam, dass er mit seinem durch die Gamma-Strahlung enorm leistungsfähigen Gehirn alle Möglichkeiten durchgerechnet hat und zu einem Ergebnis kommt: Etwas Großes ist im Anmarsch.
The Leader sagt, dass ihr Universum unmöglich das Einzige sein könne. Der letzte Satz ist der entscheidende: Samuel Sterns fragt Sam, ob er als Superheld bereit sei, seine geliebte Welt vor den anderen
zu retten.
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Captain America: Im neuen Trailer zu Brave New World legt sich Sam Wilson mit dem US-Präsidenten an
Gegen- statt Miteinander in Avengers Doomsday und Secret Wars
Der letzte Satz legt nahe: In Avengers Doomsday und Secret Wars wird es sehr wahrscheinlich nicht darum gehen, dass die multiversalen Heldenfiguren zusammenarbeiten. Vielmehr werden sie gegeneinander kämpfen, um ihr jeweiliges Heimatuniversum vor dem Kollaps zu bewahren.
Marvel-Fans könnten sich dadurch auf zahlreiche spannende Kämpfe freuen, die unter anderen Umständen kaum möglich wären - etwa die Avengers von Erde-616 gegen die X-Men aus dem vor einigen Jahren wieder bei Disney gelandeten Fox-Universum. Die Bedrohung wäre also kein einzelner Schurke, sondern andere Helden, die ebenfalls ihre Heimat retten wollen.
Mit dieser Ausrichtung würde Marvel gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
- Hoher Einsatz: Statt wieder mal nur die Welt zu retten, steht diesmal die Existenz mehrerer Universen auf dem Spiel. Außerdem wird durch den Kampf Held vs. Held ein moralisches Dilemma kreiert, da es dann keinen klaren Bösen gäbe, den es zu bekämpfen gilt. Alle wollen einfach überleben. Jeder Sieg würde bedeuten, dass ein anderes Universum mit unzähligen unschuldigen Lebewesen untergeht.
- Rückkehr von Fan-Lieblingen: Im Vorfeld von Doomsday und Secret Wars kursieren Gerüchte, dass Marvel nicht nur Robert Downey Jr., sondern auch andere bekannte Gesichter wie Chris Evans und Scarlett Johansson zurückholen möchte, damit die Kasse ordentlich klingelt. Ein multiversaler Kampf ums nackte Überleben wäre eine prima Erklärung, weshalb etwa Steve Rogers als Captain America aus einem anderen Universum in den Kampf gegen unsere 616-Helden zieht.
Mit dieser Story-Ausrichtung für die kommenden Filme würde sich Marvel zudem an der beliebten Comic-Vorlage von Secret Wars orientieren. Darin treffen die verschiedenen Helden des Multiversums auf der sogenannten Battleworld aufeinander, nachdem eine Inkursion ihre Heimatwelten zerstört hat. Auch dort kommt es zwischen den sonst strahlenden Heroen zu einigen handfesten Reibereien.
Und wer regiert die Battleworld als selbsternannter God Emperor? Doctor Doom - jener Schurke, für dessen Rolle Robert Downey Jr. auf die Marvel-Kinoleinwand zurückkehrt. Ihr seht schon: Es ist jetzt relativ klar, worauf wir mit Avengers Doomsday und Secret Wars zusteuern.
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