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Seite 2: Champions of Anteria im Test - Das Erbe der Siedler

Kloppen, schlucken, kloppen

Mit jeweils drei von insgesamt fünf unterschiedlichen Champions erobern wir runden- beziehungsweise tageweise ein Gebiet nach dem anderen auf der Weltkarte. Ist ganz Anteria in unserer Hand, haben wir das Spiel gewonnen. Die Eroberung der gesamten Spielwelt dauert locker zehn bis 15 Stunden - wenn man denn so lange durchhält.

Die Missionen bieten nämlich allesamt nur Variationen von »Töte alles auf der Karte« als Missionsziel an. Okay, manchmal sollen wir nebenher eine Karawane eskortieren, Wachttürme verteidigen, mehrere Feindeswellen zurückschlagen oder einen extra saftigen Boss umhauen, am immer gleichen Spielprinzip ändert dies jedoch herzlich wenig.

Champions of Anteria - Gameplay-Video stellt den Titel vor 5:55 Champions of Anteria - Gameplay-Video stellt den Titel vor

Zumindest bietet die Story ein paar lustige Momente, beispielsweise, wenn der vermeintliche Boss von einer Riesenspinne in die Flucht geschlagen wird, die darauf als Ersatz für uns herhalten muss. Zwischen den Missionen stellen wir mal eine neue Rüstung her oder schalten eine Fähigkeit frei, mehr Charakterentwicklung gibt's nicht.

Immerhin sind auf den meisten Karten optionale Bosse, Ressourcen oder vorübergehende NPC-Begleiter versteckt, damit sich das Aufdecken der Karte lohnt. Dummerweise kommt dabei wegen der simplen Kampfmechanik nur selten echte Spannung auf, woran auch die bereits erwähnten Elemente nichts ändern.

Stück für Stück erobern wir diese Weltkarte, dann ist das Spiel gewonnen. Stück für Stück erobern wir diese Weltkarte, dann ist das Spiel gewonnen.

Alle Helden und Feinde sind einem von fünf Elementen zugeordnet. Ein Feuer-Held richtet beispielsweise zusätzlichen Schaden an Stahl-Gegnern an, zieht im Kampf gegen Wasser-Gegner aber den Kürzeren. Klingt in der Theorie nicht verkehrt, kann in der Praxis aber größtenteils ignoriert werden. Über Tränke und Spezialfähigkeiten können wir die Elemente von Champions und Monstern nämlich vorübergehend verändern.

Damit lässt sich dieses Spielelement quasi jederzeit auf Knopfdruck aushebeln und wird im Prinzip sinnlos. Wer gleich zu Spielbeginn in einige Wasserträger-Gebäude investiert, hat zudem einen nahezu endlosen Vorrat an Heiltränken und muss damit selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kaum wirklich taktieren.

Missionen wiederholen sich

Nicht nur die Tränke haben ihre Macken. Wenn ein Champion überwiegend Einzelziel-Schaden mit Abklingzeiten von zehn Sekunden und mehr verursacht, während ein anderer Champion alle fünf Sekunden massiven Flächenschaden raushaut, stimmt beim Balancing etwas grundsätzlich nicht.

Ist erst mal kein Weltuntergang, das Spiel ist noch ganz frisch und derlei Probleme lassen sich patchen. Unverzeihlich ist aber, wenn sich Missionen schon nach drei bis vier Spielstunden auf einmal 1:1 wiederholen.

Wir prügeln uns in der Wüste mit einigen Skorpionen und deren Besitzer. Mehrfach. Wir prügeln uns in der Wüste mit einigen Skorpionen und deren Besitzer. Mehrfach.

So kommt uns nach ersten überstandenen Abenteuern die Umgebung beim Erobern eines »neuen« Areals auf der Weltkarte seltsam vertraut vor. Wir sollen drei feindliche Stellungen von der Missionskarte tilgen. Die Karte ist zu 100 Prozent identisch mit einer Karte, die wir bereits zu Kampagnenbeginn gespielt haben.

Die Gegner sind dieselben, die Positionen der Monster und ihrer Stellungen haben sich nicht verändert und selbst die versteckten NPCs, die uns bei diesem Abenteuer unter die Arme greifen, befinden sich exakt an denselben Stellen wie zuvor! Und das, obwohl wir uns angeblich in einem völlig neuen Landstrich befinden. Das ist langweilig, es ist faul und vor allem ist es ein echter Atmosphäre-Killer.

Champions of Anteria - Ankündigungs-Trailer 1:41 Champions of Anteria - Ankündigungs-Trailer

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