50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Bei Cities: Skylines 2 wusste Paradox vor Release von großen technischen Problemen

Der katastrophale Launch-Zustand von Cities: Skylines 2 war für Paradox keine Überraschung, wie im Interview klar wird. Aber der Release ließ sich nicht aufschieben.

Cities: Skylines 2 wollte den besten Städtebauer des Genres noch verbessern, stattdessen war der Launch eine Katastrophe. Cities: Skylines 2 wollte den besten Städtebauer des Genres noch verbessern, stattdessen war der Launch eine Katastrophe.

Den Start von Cities: Skylines 2 als verkorkst zu bezeichnen, ist noch untertrieben. Denn die Städtebau-Simulation hat bis heute mit technischen Problemen wie stotternder Performance zu kämpfen. Dazu kommen Ungereimtheiten bei Spiellogik und Simulationskern.

Viele Spieler fragen sich: Wie konnte das Spiel von Colossal Order in diesem Zustand erscheinen? Genau das haben wir als Teil unserer großen Paradox-Recherche Deputy CEO Mattias Lilja und Chief Creative Officer Henrik Fåhraeus von Paradox Interactive gefragt. Die Antwort lässt tief blicken.

Der Release ließ sich nicht weiter verschieben

Laut Mattias Lilja war für den Release-Zeitpunkt im Oktober 2023 vertraglich vorherbestimmt. Es war den Paradox-Oberen bewusst, dass das Spiel hohe Systemanforderungen haben würde, doch das schien ihnen angesichts der Features und besseren Grafik akzeptabel.

Video starten 12:01 10 Monate nach Katastrophen-Release: Was ist aus Cities: Skylines 2 geworden?

Dass dann die Performance auf vielen Hardware-Kombinationen so schlecht war, war auch für die Verantwortlichen eine Überraschung. Ein grober Fehler ihrerseits, das gibt Paradox zu. Cities: Skylines 2 kam demnach eindeutig zu früh heraus, was so nicht hätte passieren dürfen.

Gefragt nach der aktuellen Situation, sagten die Paradox-Vertreter, dass Publisher und Entwickler Colossal Order mit den Fans zusammen an den Problemen arbeiten werde. Man werde »höchstwahrscheinlich das restliche Jahr, oder zumindest den Hauptteil davon, damit verbringen, das Basisspiel zu reparieren.«

Mehr spannende Aussagen zur Strategie von Paradox und den internen Problemen lest ihr in Teil 1 unseres großen Reports mit exklusiven Interview-Aussagen:

Die Zukunft von Mods und DLCs

Als Teil der Reparaturarbeiten verstehen es Mattias Lilja und Henrik Fåhraeus, bei Cities: Skylines 2 den vollen Modding-Support nachzuliefern. Der wurde bisher aufgrund der Performanceprobleme (die Mods meist verschlimmern) bis jetzt nicht umgesetzt. Paradox sagt jedoch auch: Bevor das alles nicht geschieht, wird es keine weiteren kostenpflichtigen Inhalte geben.

Dass Cities: Skylines überhaupt zu diesem Zeitpunkt einen Nachfolger bekommen hat, erklärt Lilja damit, dass die Einschätzung, wann ein Sequel passend wäre, mehr eine Kunst als eine Wissenschaft sei.

Schließlich müsse man aufgrund der langen Entwicklungszyklen schon Jahre vorher abschätzen, wann die Lebenszeit eines Spiels abläuft. Bei so komplexen Entscheidungen werde man nicht immer den perfekten Zeitpunkt treffen.

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