Clair Obscur: Expedition 33 - den klobigen Titel des Rollenspiels hat sich nach der Ankündigung im letzten Jahr wohl kaum jemand gemerkt. Auch das Spiel selbst dürfte bei vielen bis vor kurzem noch unter dem Radar geflogen sein.
Jetzt ist Clair Obscur aber erschienen und erntet nicht nur überall Traumwertungen, sondern beeindruckt auch mit hohen Spielerzahlen. Auf Steam gelingt dem Titel sogar ein sehr seltenes Kunststück.
Erfolgszahlen
An der Beliebtheit von Clair Obscur besteht kein Zweifel. Auf Metacritic kommt das Rollenspiel auf eine 92 und ist damit gemeinsam mit Blue Prince das am besten bewertete Spiel des Jahres. Auch für uns ist der Titel im Test ein unvergessliches Story-Meisterwerk.
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Clair Obscure: Expedition 33 - Dieses Rollenspiel erzählt die beste Story seit Jahren
Doch kommen wir zum eigentlichen Thema, Steam. Hier kann sich Clair Obscur nicht nur ebenfalls hervorragender Wertungen erfreuen, die zu 93 Prozent positiv ausfallen. Auch die Spielerzahlen schinden Eindruck: Über 200.000 Spielerinnen und Spieler waren in der Spitze gleichzeitig online.
Dieser Rekord wurde nicht zum Release oder dem ersten Wochenende danach aufgestellt. Nein, seinen Spielerrekord verzeichnet Clair Obscur erst 10 Tage nach der Veröffentlichung. Und das ist für ein lineares Singleplayer-Rollenspiel ohne Service und Zusatzinhalte in der Tat erstaunlich.
Bei Kingdom Come 2 flachten die Spielerzahlen gleich nach dem Release ab, obwohl es ebenfalls ein riesiger Erfolg war.
Denn für gewöhnlich sieht die Kurve bei vergleichbaren Spielen immer ähnlich aus: Nach den ersten Tagen flacht sie eigentlich immer ab. Den Höhepunkt erreicht ein solches Spiel spätestens am ersten Wochenende nach dem Release. Zum Vergleich seht ihr oben die Spielerzahlen von Kingdom Come 2, einem weiteren erfolgreichen Singleplayer-Rollenspiel aus diesem Jahr.
Was macht Clair Obscur also anders? Ganz zweifelsfrei lässt sich das nicht klären. Möglicherweise hängt es aber mit dem Bekanntheitsgrad des Spiels zusammen. Während Titel wie Kingdom Come 2 große Fanscharen hinter sich wissen, die seit Jahren auf den Titel warten, kommt Clair Obscur wie aus dem Nichts. Es ist eine neue Marke und das erste Spiel eines bisher unbekannten Entwicklerstudios.
Vor dem Release hatte den Titel wohl kaum jemand auf dem Radar. Doch als klar wurde, wie herausragend das Spiel ist, verbreitete sich die Kunde schnell, durch Mundpropaganda oder etwa Plattformen wie Twitch. Hier konnte Clair Obscur vergangenes Wochenende über 160.000 gleichzeitige Zuschauer verzeichnen und gehörte damit knapp hinter Fortnite zu den beliebtesten Spielen auf der Streaming-Plattform.
Wie groß der Erfolg von Clair Obscur noch wird, ist aktuell unklar. Inzwischen wurde das Spiel schon zwei Millionen Mal verkauft und auf Steam scheinen die Spielerzahlen doch langsam abzuflachen. In jedem Fall beweist das Rollenspiel aber, dass es keine großen Namen oder riesige Werbekampagnen braucht, um erfolgreich zu sein. Am Ende muss ein Spiel einfach nur richtig gut sein.
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