GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Seite 2: Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 - Alternativ-Weltkrieg zwischen Alliierten und Sowjets

Paddeln und hüpfen

Als Nächstes zieht Corry eine Fabrik und eine Kaserne hoch. Aus dieser trippelt ein Ingenieur, den er zum nahen Meeresufer schickt. »Das Wasser ist für uns ein wichtiges Spielelement«, erklärt Corry, »deshalb gibt es in Alarmstufe Rot 3 viele amphibische Einheiten.« Als der Ingenieur ins Meer läuft, ploppt unter ihm ein Schlauchboot auf -- und er paddelt über die schicken Spiegelwellen. Corry schickt ihn zu einer Insel, um dort einen Beobachtungsposten zu erobern. Damit deckt der Entwickler die ganze Karte auf, samt des Stützpunkts der Alliierten. Doch dort starten just zwei Century-Flächenbomber, die Corrys Kraftwerke zerbröseln. Also produziert er in seiner Fabrik rasch Bullfrog-Truppentransporter, die mit ihren Flakgeschützen die zweite Fliegerwelle abfangen.

Nun geht Corry selbst in die Offensive, indem er Sicles baut. Diese Spinnenroboter erledigen Infanteristen im Beinumdrehen mit ihren Doppel-MGs. So erkundet Corry eine Stadt, in deren Gebäuden sich wie gehabt Fußsoldaten verschanzen können. Als er auf alliierte Guardian-Panzer trifft, muss er jedoch flüchten -- denn gegen deren Kanonen sehen die Sicles alt aus. Also lässt er die Spinnen mittels Spezialtalent auf ein Plateau hüpfen, um sie zu verbergen. »Einheiten auf Anhöhen sind nämlich unsichtbar«, freut sich der Produzent. Als die Guardians abrücken, marschieren Feindsoldaten an der Erhebung vorbei. Corry zögert nicht lange, lässt die Sicles mitten in die Gegnergruppe springen und erledigt die Infanterie so locker. Danach wird er allerdings übermütig und führt die Spinnen zur Uferpromenade. Ein Fehler, denn davor ankern zwei Assault Destroyer der Alliierten. Die können nicht nur ufernahe Feinde beharken, sondern auch an Land fahren, um sie zu verfolgen. »Noch eine amphibische Einheit«, grummelt Corry, als seine Sicles im Zerstörerfeuer platzen.

Spektakel zur See

Die Hydrofloaters der Alliierten dienen als Luftabwehr. Die Hydrofloaters der Alliierten dienen als Luftabwehr.

Auch sonst läuft's schlecht für Corry: Die Alliierten überrennen seinen Stützpunkt mit Panzern! Zeit zum Rückzug. Corry verwandelt seinen Bauhof in die Fahrzeug-Form zurück und flüchtet -- ins Meer! Denn das Konstruktionsvehikel darf nicht nur auf einem Luftkissen schwimmen, sondern sich sogar im Wasser zum Bauhof auf Stelzen entpacken. Und auch alle anderen Gebäude lassen sich auf hoher See errichten, wo es zudem Rohstoffquellen gibt.

So zieht Corry im Handumdrehen eine komplette Meeresbasis hoch, samt Raffinerie, Werft und Flugfeld. Auf Letzterem ordert er Twinblade-Hubschrauber, die Guardian-Panzer sowie Assault Destroyer mit Raketen sprengen. Zumindest, bis sie selbst von der Flak der alliierten Hydrofloater-Boote durchsiebt werden. Corry kontert mit sowjetischen Stingrays. Die Kähne grillen die Hydrofloater mit Elektroblitzen, werden dann jedoch ihrerseits von Jagdbombern versenkt. Letztere starten von den mächtigen Flugzeugträgern der Alliierten. Zum Glück hat Corry Schlachtschiffe gebaut, die Artillerieraketen auf die Dickpötte und die Werft der Feinde feuern. Das Ergebnis ist ein Spektakel: Blitze spiegeln sich in der Wasseroberfläche. Schiffe und Bauten platzen in gleißenden Explosionen, Druckwellen zerwühlen die Meeresoberfläche, Trümmerteile sinken zum Grund des Ozeans hinab.

2 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (3)

Kommentare(3)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.