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Crimson Desert will kein Rollenspiel sein: So funktioniert der Fortschritt im Open-World-Hoffnungsträger ohne Level und XP

Wir erklären, wie der Open-World-Hoffnungsträger Crimson Desert ohne Erfahrungspunkte und Level auskommt und wie ihr euren Charakter stattdessen verbessert.

In Crimson Desert spielt ihr Kliff Macduff, eigene Charaktere sind nicht geplant. In Crimson Desert spielt ihr Kliff Macduff, eigene Charaktere sind nicht geplant.

Viele von euch haben Crimson Desert wahrscheinlich als das nächste große Rollenspiel-Epos auf dem Zettel. Doch die Entwickler bremsen diese Erwartung jetzt ganz bewusst und erklären, warum klassische RPG-Mechaniken wie Erfahrungspunkte und Level-Aufstiege gestrichen wurden.

Will Powers, Director of Marketing bei Pearl Abyss, stellte im Interview mit dem Podcast »Dropped Frames« klar, dass Crimson Desert kein Rollenspiel im herkömmlichen Sinne sein will.

Stattdessen setzt das Team auf ein Action-Adventure-Konzept, das sich radikal von Genre-Größen wie Skyrim oder Baldur's Gate unterscheidet und viel eher an Zelda: Breath of the Wild erinnert.

Fortschritt ohne XP-Balken

Die radikalste Änderung betrifft euer Vorankommen in der Spielwelt: In den meisten Genre-Vertretern jagt ihr Erfahrungspunkten hinterher, bis ein Balken voll ist und die Stufe eures Charakters steigt. Dieses System gibt es in Crimson Desert nicht.

So werdet ihr stärker: Statt XP sammelt ihr sogenannte »Abyss-Artefakte«. Diese speziellen Gegenstände erhaltet ihr auf verschiedenen Wegen:

  • Durch das Besiegen von Bossen.
  • Als Belohnung für das Ausschalten von Feindgruppen in der Open World.
  • Durch reine Erkundung versteckter Orte.

Diese Artefakte dienen als Ressource, mit der ihr Knotenpunkte im Talentbaum freischaltet. Ihr kauft gezielt neue Moves und passive Boni mit den gefundenen Objekten, die zu eurem angepeilten Spielstil passen.

Video starten 20:47 Crimson Desert wird absolut IRRE!

Ausrüstung und Kochen ersetzen Grind

Da es keine Level gibt, definiert sich eure Kampfkraft primär über eure Ausrüstung: Das Loot-System unterscheidet sich dabei deutlich von Titeln wie Diablo: Es gibt keine Waffen mit zufallsgenerierten Werten, die ihr dutzendfach findet und wegwerft.

Stattdessen sucht ihr nach einzigartigen Waffen und Rüstungen, die fest in der Welt platziert sind oder deren Baupläne ihr entdeckt.

Wenn ihr an einem schweren Gegner festhängt, habt ihr diverse Möglichkeiten, euch das Duell zu vereinfachen:

  • Kocht besseres Essen für Buffs.
  • Craftet Gegenstände, die euch im Kampf wiederbeleben.
  • Sucht in der Welt nach einem besseren Schwert oder einer passenden Rüstung.

Warum Crimson Desert kein RPG sein will

Die Entwickler begründen die Abkehr vom Begriff »RPG« mit den festen Erwartungen der Spieler an dieses Genre. Ein Rollenspiel impliziert für viele von euch, dass ihr einen eigenen Charakter erstellen, Attribute wie Charisma oder Stärke steigern und Dialoge durch Würfelglück beeinflussen könnt.

All das fehlt in Crimson Desert:

  • Ihr spielt primär den Söldner Kliff. Ihr könnt zwar sein Aussehen (Frisur, Kleidung, Farben) anpassen, aber keine neue Figur erstellen.
  • Es gibt keine Dialog-Optionen, die auf Werten basieren. Die Geschichte ist gesetzt, Entscheidungen sollt ihr durch Handlungen treffen.
  • Das Kampfsystem orientiert sich laut Powers eher an Fighting Games oder Titeln von Platinum Games, setzt also auf Kombo-Angriffe und euer Reaktionsvermögen. Hochgelevelte Werte spielen keine Rolle. Darüber freut sich auch Soulslike-Zweifler Peter:

Ihr solltet Crimson Desert also eher als ein massives Action-Adventure im Stil von Zelda: Breath of the Wild, Red Dead Redemption 2 oder Assassin’s Creed 1 betrachten, in dem Erkundung und reichlich Action den Takt vorgeben.

Klingt der Verzicht auf klassische Level und XP für euch nach einer willkommenen Abwechslung oder braucht ihr den stetig wachsenden Erfahrungsbalken als Motivation? Schreibt es uns in die Kommentare!

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