Die gamescom 2024 war für mich ein Moment der absoluten Ernüchterung. Als ich mich zum ersten Mal an die Demo von Crimson Desert setzte, fühlte ich mich nämlich wie ein blutiger Anfänger.
Das war in gewisser Weise erwartbar, denn:
- sind Spielejournalisten notorische Newbs und haben keine Skillz
- braucht man immer ein Weilchen, um sich an Steuerung und System eines komplett neuen Spiels zu gewöhnen
Doch im Fall von Crimson Desert kam ein dritter, entscheidender Punkt hinzu: Das Action-Adventure war regelrecht überfrachtet. Es warf mir Mechaniken um die Ohren, die sich von den gewohnten Standards unterschieden. Die Steuerung war überladen, die Kamera wirbelte in Massenschlachten umher und meine Finger verknoteten sich bei dem Versuch, einfache Kommandos auszuführen.
Ich verließ den Stand mit der Befürchtung, dass Pearl Abyss hier ein Projekt zu stemmen versucht, das nicht nur bei der Open World unter seiner Komplexität in sich zusammenbricht. Doch nach den neuesten Einblicken in die Kampfmechaniken und die strukturelle Tiefe hat sich mein Bild gewandelt. Die Sorge ist echter Vorfreude gewichen: Der Release kann kommen!
9:00
Das Kampfsystem von Crimson Desert ist so vielseitig, dass ihr Wrestling, Magie, Schwerter und Gewehre kombinieren könnt
Wird Crimson Desert ein Souls-like?
Entwickler Pearl Abyss hat jahrelang vor allem eines von Crimson Desert gezeigt: Bosskämpfe. Die teils riesigen Feinde, auf denen der Held teils sogar herumklettert, und der Fokus auf Ausweichen und Paraden ließen auch mich lange glauben, hier würde der nächste Erbe von Elden Ring warten.
Doch inzwischen sieht es so aus, als würde das Action-Adventure eher DNA-Spuren von Dragon's Dogma und klassischen Fighting Games enthalten. Den südkoreanischen Entwicklern scheint es ein Anliegen zu sein, ein Spielgefühl so elegant und schnell wie von Bayonetta in eine Open World zu transportieren.
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