Nach dem Überfall der Schwarzbären-Söldner auf euer Camp startet ihr zu Spielbeginn von Crimson Desert mit nahezu nichts in den Taschen. Gute Ausrüstung könnt ihr euch so also erst mal nicht kaufen.
Dabei ist gerade die dringend nötig, denn die Bosskämpfe in Crimson Desert sind teils bockschwer und erfordern nicht nur jede Menge Futter zum Heilen, sondern im Idealfall auch Rüstzeug und Waffen mit guten Statuswerten. Die kosten allerdings ein paar Groschen.
Damit ihr nicht völlig mittellos dasteht, verraten wir euch in diesem Guide, wie ihr zu Spielbeginn in Crimson Desert möglichst schnell und zielgerichtet Geld verdient:
- Tipp 1: Alles verkaufen
- Tipp 2: Kopfgeldjagd
- Tipp 3: Der Schwarzmarkt
- Weitere Geldquellen in Hernand
- Wie funktioniert Geld in Crimson Destert?
29:13
Im Test haben wir Crimson Desert komplett falsch gespielt - Ihr müsst das zum Glück nicht!
Tipp 1: Alles verkaufen, vor allem Rezepte
Unser erster Tipp lautet, generell alles in eurem Inventar zu verkaufen, was ihr nicht mehr benötigt. Vor allem bereits einmal aufgewertete Ausrüstung und Schmiedebücher bringen bei Händlern gutes Geld ein.
Am einfachsten kommt ihr aber an Groschen, indem ihr Kochrezepte verkauft, nachdem ihr sie einmal gelernt habt. Ihr behaltet das Wissen, könnt die Rezept-Zettel aber getrost weiterverkaufen.
Tipp 2: Werdet Kopfgeldjäger
Die Kopfgelder in Crimson Desert sind eine gute Möglichkeit, sich gerade zu Spielbeginn ein bisschen Geld dazuzuverdienen. An den Laternenpfosten und Anschlagbrettern der Spielwelt findet ihr immer wieder Steckbriefe mit den Gesichtern von gesuchten Kriminellen. Untersucht diese näher und ihr erhaltet eine entsprechende Kopfgeld-Quest.
Macht ihr den Schurken dingfest und schleppt ihn zum Kerker, erwartet euch eine kleine Entschädigung für eure Mühen. Zudem steigt durch das Fangen von Kriminellen auch noch euer guter Ruf. So könnt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Tipp 3: Geldsäcke öffnen
Eine Eigenart von Crimson Desert ist die unintuitive Bedienung. Warum Gold manchmal nicht direkt auf euer virtuelles Konto, sondern ins Inventar wandert, wissen wohl nur die Entwickler. Fakt ist jedoch: In Crimson Desert bekommt ihr hin und wieder kleine Geldsäckchen, die dann in eurem Rucksack landen. Damit sie zu eurem Gesamtvermögen zählen, müsst ihr sie im Inventar erst öffnen.
Achtet darauf, dies regelmäßig zu tun, sonst geht euch ein kleines Vermögen durch die Lappen. Gleiches gilt für Schmuckkästchen, die eigentlich als Hausdeko markiert sind. Habt ihr sie im Inventar, könnt ihr mit etwas Glück beim Öffnen daraus ein hübsches Sümmchen ziehen.
Tipp 3: Der Schwarzmarkt
Eifrige Sammler werden in Crimson Desert schnell bemerken, dass man manche Gegenstände nicht bei jedem Händler verkaufen kann. Um etwa Items der Kategorie Unverpackte Handelswaren
wieder loszuwerden, müsst ihr zunächst zum Schwarzmarkt düsen. Das Witzige: Gestohlene Items könnt ihr hingegen fast überall verkaufen.
Den Schwarzmarkt findet ihr in der Startregion Hernand gleich nordwestlich des Graumähnen-Camps. Habt ihr euch im zweiten Story-Kapitel um das Problem mit dem Anführer der Goldblatt-Händlergilde gekümmert, steht euch deren Camp fortan offen. Bei einem der dortigen Händler könnt ihr dann euer Inventar entrümpeln.
Weitere Geldquellen in Hernand
Eine andere Möglichkeit, in Crimson Desert Geld zu verdienen, sind die guten alten Sportwetten. So könnt ihr gleich westlich von Hernand bei der Villa eines Adeligen an einem Bogenschieß-Turnier teilnehmen und dadurch kleinere Summen Geld verdienen.
Außerdem gibt es im Startgebiet Hernand eine Höhle voller Diamanten, die sich bei Händlern für etwa 2,28 Silber verkaufen lassen. Da die Kristalle bei jedem Spielstart nachspawnen, könnt ihr die Höhle theoretisch immer wieder besuchen und euch so nach und nach ein kleines Edelstein-Vermögen aufbauen.
Ihr findet die Höhle südöstlich vom Graumähnen-Camp, ganz unten in einer kreisförmigen Schlucht. Auch andere Mineralien lassen sich bei Händlern gewinnbringend verkaufen. Hin und wieder die Spitzhacke zu schwingen, ist also durchaus lohnenswert.
Wie funktioniert Geld in Crimson Destert?
Die Hauptwährung in der Spielwelt von Pywel sind Silbermünzen. Die gibt's allerdings nicht nur in ganzen Stücken, sondern auch abgestuft; wie bei uns Euro und Cent. Gerade zu Spielbeginn verdient ihr mit euren Verkäufen häufig nur Centbeträge. Wird ein Kopfgeld auf euch ausgesetzt, kann euch das locker eure ganzen Ersparnisse kosten.
Übrigens: Ihr könnt in Crimson Desert nicht nur reich werden, sondern auch ins Minus rutschen. Das passiert etwa, wenn ihr zu wenig Geld dabeihabt, um euer Kopfgeld zu bezahlen. Erwischt euch die Wache und wirft euch in den Knast, kommt ihr danach mit einem Minus auf dem Konto wieder frei.
Eure ersten Verkäufe und verdienten Kopfgelder dienen dann erstmal nur dazu, eure Schulden abzubezahlen. Hier wäre es wohl Zeit, Schuldnerberater Peter Zwegat anzurufen ...
Darüber hinaus gibt es in Crimson Desert auch noch ein Bankingsystem, mit dem ihr eure Ersparnisse in Goldbarren investieren und diese in einem Bankschließfach einlagern könnt. Wie das funktioniert, verraten wir euch in wenigen Tagen in einem separaten Guide. Weitere hilfreiche Guides und Tipps findet ihr in der obigen Linkbox.
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