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Fazit: Test: Ist Crusader Kings 3 der erhoffte Rollenspiel- und Strategietraum?

Fazit der Redaktion

Reiner Hauser
@HauserRJ
Crusader Kings 3 wirkt, als hätten sich die Entwickler gesagt, wir machen jetzt einfach dasselbe Spiel nochmal, nur in schön und verständlich. Und das hat gut geklappt! Gleichzeitig beschränken sich die spielmechanischen Innovationen im Großen und Ganzen auf das Entschlacken unsinniger und nerviger Systeme. Dadurch fühlt sich das Globalstrategiespiel einerseits schon nach kurzer Zeit angenehm vertraut, andererseits aber auch schnell altbekannt an.

Wer sich schon an Teil 2 »sattgespielt« hat, braucht diese Fortsetzung aktuell nicht. Wer sich aber zum ersten Mal oder schon lange einmal wieder in diesen Mittelalter-Sandkasten einbuddeln wollte, trifft mit Crusader Kings 3 ins Schwarze. In diesem Fall gibt es praktisch keinen Grund, den Vorgänger vorzuziehen. Denn die neue Basis wird es Paradox in den kommenden Jahren erlauben, Crusader Kings 3 mittels Patches und DLCs zu einer um Längen besseren und umfangreicheren Version desselben Spiels zu entwickeln. Zwar gibt es aktuell ab einer bestimmten Reichsgröße nicht mehr so arg viel Interessantes zu tun. Das war aber im Vorgänger schon genauso. Und je nach Startniveau (etwa als kleiner Fürst) hat man pro Partie trotzdem etwa 30 Stunden Spaß.

Und um das noch einmal zu unterstreichen: In seinem Kern ist es noch das gleiche Spiel wie Crusader Kings 2, im Guten wie im Schlechten. Es ist noch immer hochkomplex und erzählt geniale Geschichten. Und es kann trotz Kontextsystem noch immer unverständlich und frustrierend sein. Das ist ein wenig wie beim Heiligen Gral. Er verleiht einem ewige Jugend, aber zu einem anderen Menschen macht er einen nicht.

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