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Cyberpunk 2077 trifft neun Jahre alte Hardware - kann das gut gehen?

Die meisten Spiele kann man selbst mit alter Spieler-Hardware wie der berühmt-berüchtigten Geforce GTX 970 noch zocken. Wir messen nach, ob das auch für Cyberpunk 2077 gilt.

von Nils Raettig,
20.01.2021 16:49 Uhr

Unsere Benchmarks zeigen, dass Johnny Silverhand alles andere als zimperlich mit alter Hardware umgeht. Unsere Benchmarks zeigen, dass Johnny Silverhand alles andere als zimperlich mit alter Hardware umgeht.

Um Spaß mit Spielen zu haben, müssen es längst nicht höchste Details samt Raytracing bei dreistelligen FPS-Werten sein. Wer seine Ansprüche in Sachen Optik und Performance herunterschraubt, der kann dagegen auch mit sehr alter Hardware noch alle aktuellen Titel spielen - beziehungsweise konnte.

Durch den Release von Cyberpunk 2077 gibt es eine wichtige Ausnahme von dieser Regel, zumindest mit Blick auf unsere Benchmarks anhand eines arg in die Jahre gekommenen Gaming-PCs. Das zeigen auch unsere zusätzlichen Messungen in den aktuellen Titeln Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legion.

Welche Hardware steckt in unserem Oldschool-PC?

  • Prozessor: AMD FX 6300 (Release: Oktober 2012)
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 970 (Release: September 2014)
  • Arbeitsspeicher: 8,0 GByte Crucial Ballistix Sport DDR3-1600 (Release: Februar 2012)

Der Grundgedanke hinter unseren Messungen mit alter Hardware in Cyberpunk war es, Tipps zu geben, wie ihr das Spiel auch mit solchen Komponenten noch zum laufen bringen könnt.

Wir mussten aber schnell feststellen, dass unsere sieben beziehungsweise fast neun Jahre alten Komponenten für diesen Ansatz dann doch etwas zu viel des Guten sind.

Welche Performance-Tipps sich dagegen für halbwegs aktuelle Hardware anbieten, erfahrt ihr in unserem Tuning-Guide bei GameStar-Plus:

Cyberpunk 2077 Tuning-Guide: So bekommt ihr mehr FPS   108     25

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Egal, wie sehr wir die Detailstufe und Auflösung auch reduzieren und wie wenig Hintergrundprozesse wir laufen lassen: Cyberpunk 2077 ruckelt meist mit FPS-Werten im Bereich von 10 bis 15 Bildern pro Sekunde vor sich hin:

Cyberpunk 2077 läuft mit einem FX 6300 von AMD und einer Geforce GTX 970 selbst bei minimalen Details nicht wirklich spielbar. Die Szene wurde in 1080p aufgenommen, in 720p ändert sich an den FPS aber kaum etwas. Cyberpunk 2077 läuft mit einem FX 6300 von AMD und einer Geforce GTX 970 selbst bei minimalen Details nicht wirklich spielbar. Die Szene wurde in 1080p aufgenommen, in 720p ändert sich an den FPS aber kaum etwas.

Die Mengendichte in den Gameplay-Optionen zu reduzieren kann vor allem langsameren CPUs entgegenkommen und bringt uns durchschnittlich ein Plus von etwa 5 FPS. Es kommt allerdings immer noch ständig zu starken Einbrüchen der Bildrate, die Cyberpunk letztlich unspielbar machen.

Neun Jahre alte CPU trifft aktuelle Highend-Grafikkarte

Die hohe Auslastung der Grafikkarte legt auf den ersten Blick nahe, dass sie den Flaschenhals darstellt, deshalb haben wir sie kurzerhand mit einer Geforce RTX 3080 ausgetauscht.

Bitte nicht nachmachen! Eine derart langsame CPU sollte in keinem echten Spieler-PC mit einer RTX 3080 kombiniert werden, weil der Prozessor die FPS in den meisten Fällen stark limitieren würde.

Immerhin können wir die FPS so auf Werte im Bereich von 25 Bildern pro Sekunde steigern. Bewegen wir uns durch die Spielwelt, bleibt es aber bei den starken Einbrüchen der FPS, was vermutlich an der CPU (und der geringen Speichermenge) liegt.

Die RTX 3080 hebt die durchschnittlichen FPS in Cyberpunk 2077 und 1080p mit dem FX 6300 in höhere Regionen, wirklich spielbar ist der Titel wegen ständiger FPS-Einbrüche durch die CPU so aber auch nicht. Die RTX 3080 hebt die durchschnittlichen FPS in Cyberpunk 2077 und 1080p mit dem FX 6300 in höhere Regionen, wirklich spielbar ist der Titel wegen ständiger FPS-Einbrüche durch die CPU so aber auch nicht.

Eine GTX 970 kann für Cyberpunk 2077 reichen

Im nächsten Schritt drehen wir den Spieß um: Statt der alten CPU eine flotte Grafikkarte zur Seite zu stellen, kombinieren wir die in die Jahre gekommene GTX 970 mit einem Core i9 9900K.

Das Ergebnis zeigt, dass die GTX 970 grundsätzlich in der Lage dazu ist, das Spiel bei minimalen Details ausreichend flüssig darzustellen. Wir kommen auf Werte im Bereich von 35 Bildern pro Sekunde, störende Framedrops bleiben beim Bewegen durch die Spielwelt aus.

Es geht doch: Steht der GTX 970 eine aktuelle CPU zur Seite, ist sie flott genug, um bei minimalen Details in 1080p spielbare FPS-Werte in Cyberpunk zu ermöglichen. Es geht doch: Steht der GTX 970 eine aktuelle CPU zur Seite, ist sie flott genug, um bei minimalen Details in 1080p spielbare FPS-Werte in Cyberpunk zu ermöglichen.

Senken wir die Auflösung auf 1280x720 beziehungsweise 720p, steigen die Bilder pro Sekunde sogar auf Werte im Bereich von fast 60 FPS. Der FX 6300 hat die Leistung der GTX 970 demnach durchaus in erheblichem Maße begrenzt.

Assassin's Creed und Watch Dogs sind genügsamer

Ihr mögt jetzt vielleicht denken: »Kein Wunder, dass eine so alte Hardware-Kombi wie der FX 6300 und die GTX 970 einen aktuellen Titel nicht mehr flüssig darstellen können!«. In den aktuellen Open-World-Titeln Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legion sieht das aber etwas anders aus.

So erreichen wir in Valhalla auch in einer der größten Siedlungen in Form von Winchester in Full HD und bei mittleren Details spielbare Werte in Regionen von 35 Bildern pro Sekunde. Ab und an kommt es zwar zu einem kurzen Stocken, grundsätzlich kann man so mit Valhalla aber absolut Spaß haben.

In Assassin's Creed Valhalla erreicht unser PC mit FX 6300 und GTX 970 selbst bei mittleren Details eine deutlich höhere Performance als in Cyberpunk 2077. In Assassin's Creed Valhalla erreicht unser PC mit FX 6300 und GTX 970 selbst bei mittleren Details eine deutlich höhere Performance als in Cyberpunk 2077.

Watch Dogs Legion erweist sich als etwas anspruchsvoller, hier liegen wir bei mittleren Details in Full HD eher im Bereich von 30 Bildern pro Sekunde und bei flotten Fahrten durch die Spielwelt sind es gerne auch mal nur 25 FPS.

Grundsätzlich empfinden wir den Titel so aber noch als spielbar, wogegen wir das Zocken von Cyberpunk 2077 mit unserem Oldschool-PC niemandem guten Gewissens noch empfehlen könnten.

Auch Watch Dogs Legion stellt die Hardware unseres alten Gaming-PCs bei mittleren Details und in Full HD nicht vor eine völlig unlösbare Aufgabe. Auch Watch Dogs Legion stellt die Hardware unseres alten Gaming-PCs bei mittleren Details und in Full HD nicht vor eine völlig unlösbare Aufgabe.

Alternative Cloud-Gaming: Wer einen sehr alten PC besitzt, der kann für das Spielen von anspruchsvollen Titeln auch auf das Cloud-Gaming ausweichen, etwa per Google Stadia, Geforce Now oder Shadow PC. Wie gut das bei Cyberpunk 2077 klappt, schauen wir uns demnächst genauer an.

Warum die Last-Gen-Konsolen dagegen keine gute Alternative für das Spielen von Cyberpunk 2077 sind, erfahrt ihr im folgenden Video:

Cyberpunk 2077: Konsolen-Grafikvergleich - Warum PS4- und Xbox One-Spieler noch abwarten sollten 8:16 Cyberpunk 2077: Konsolen-Grafikvergleich - Warum PS4- und Xbox One-Spieler noch abwarten sollten

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