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Adventskalender 2019

Google Stadia im Test - Erstaunlich direkt, aber noch lange nicht perfekt

Google bietet mit Stadia im Test einen neuen Dienst für das Spiele-Streaming an. Wie gut schlägt sich das Cloud-Gaming im Vergleich zum Spielen auf dem PC?

von Nils Raettig,
26.11.2019 11:23 Uhr

Google Stadia im Test - Funktioniert die »Zukunft des Gaming« jetzt wirklich? 14:30 Google Stadia im Test - Funktioniert die »Zukunft des Gaming« jetzt wirklich?

Videospiele sind längst kein Nischenmarkt mehr, Google will sie mit Stadia im Test aber nicht weniger als Milliarden von Menschen zugänglich machen - zumindest auf längere Sicht.

Doch was ist Stadia überhaupt? Statt Spiele lokal auf einer Konsole oder einem PC zu berechnen, geschieht das bei Stadia auf leistungsstarken Servern von Google. Von dort aus werden sie über das Internet als Video zu euch gestreamt.

Der große Vorteil von Stadia: Ihr spart euch teure Hardware und könnt stattdessen auf einem älteren PC oder Notebook, einem Fernseher (per Googles Chromecast Ultra) oder einem Smartphone (zum Release nur Googles Pixel-Modelle ab Version 3) zocken.

Schnellnavigation zu den wichtigsten Test-Themen:

» Kosten und Spiele
» So läuft die Einrichtung
» Der Stadia Controller
» Wie gut ist die Bildqualität?
» Lag und Latenz mit Stadia
» Was ist mit meinen Savegames?
» Probleme und Einschränkungen zum Start
» Unser Test-Fazit

Bislang hat sich keiner der (wenigen) Anbieter für das Cloud-Gaming wirklich durchgesetzt, Google betritt hier also einen schwierigen Markt. Aber wenn es der Tech-Gigant Google nicht schafft, wer dann?

Mit dem Release von Stadia können wir uns im Test endlich selbst einen Eindruck davon verschaffen, wie gut die Chancen von Google stehen, Cloud-Gaming zum Durchbruch zu verhelfen.

Als Testumgebung kamen dabei verschiedene private Netzwerke mit Bandbreiten zwischen 16 und 100 MBit pro Sekunde zum Einsatz.

Update:

Nach Diskussionen darüber, dass mit Stadia entgegen des Versprechens des Streamens in 4K mit 60 fps nicht in jedem Spiel auch wirklich diese Werte erreicht werden, hat Google sich gegenüber der Webseite 9to5Google dazu geäußert.

Etwas verklausuliert räumt man ein, dass Spiele nicht zwangsläufig in 4K und mit 60 fps gerendert werden, auch wenn der Videostream selbst in Kombination mit einem Chromecast Ultra grundsätzlich 4K und 60 fps beherrscht.

Man würde eine Reihe von Techniken anbieten, um die beste Bildqualität zu erreichen (womit wohl auch das Hochskalieren von niedrigeren Auflösungen gemeint ist) und den Entwicklern alle Freiheiten dabei lassen, wie sie die beste Bildqualität und Framerate mit Stadia erzielen könnten. Außerdem gehe man davon aus, dass Entwickler ihre Stadia-Spiele mit der Zeit weiter verbessern würden.

Wir haben unseren Test von Stadia an den entsprechenden Stellen angepasst, um die Erkenntnisse mit Blick auf die Auflösung und die Bildrate von Spielen zu berücksichtigen.

Stadia Kosten und Spiele

Zum Start von Google Stadia stehen nicht alle der bislang für die Streaming-Plattform angekündigten Titel zur Verfügung. Zum Start von Google Stadia stehen nicht alle der bislang für die Streaming-Plattform angekündigten Titel zur Verfügung.

Vorerst gibt es Stadia nur für die Besitzer einer der inzwischen ausverkauften Founders Editions oder der weiter verfügbaren Premiere Edition für 129 Euro.

Sie beinhalten neben dem Stadia Controller (Einzelpreis 69 Euro) und einem Chromecast Ultra (Einzelpreis 79 Euro) jeweils drei Monate Zugang zum kostenpflichtigen Abo-Modell Stadia Pro (9,99 Euro pro Monat), das voraussichtlich erst 2020 auch ohne Hardware-Bundle erhältlich sein wird.

Ein Zugang ohne monatliche Kosten ist ebenfalls geplant: Er nennt sich »Stadia Base« und soll 2020 auf den Markt kommen. Allerdings ohne Streams in 4K sowie ohne Surround-Sound.

Außerdem muss bei Stadia Base jedes Spiel gekauft werden, während Stadia Pro auch kostenlose Titel enthält (zum Start Destiny 2: The Collection und Samurai Showdown, es sollen weitere dazukommen).

Welche Spiele bietet Stadia? Zum Launch stehen insgesamt 22 Spiele bereit, bis zum Jahresende werden weitere Titel wie Borderlands 3 und Ghost Recon: Breakpoint folgen. Eine Integration von Uplay+ ist ebenfalls für die Zukunft geplant.

Google Stadia einrichten

Der erste Schritt, um Stadia nutzen zu können, besteht im Freischalten unseres Google-Accounts über die Stadia App für Android oder iOS mit einem passenden Code. Der erste Schritt, um Stadia nutzen zu können, besteht im Freischalten unseres Google-Accounts über die Stadia App für Android oder iOS mit einem passenden Code.

Bevor ihr mit dem Spielen per Stadia loslegen könnt, steht erstmal die Einrichtung an. Viele Schritte sind dazu glücklicherweise nicht notwendig.

Das braucht ihr zum Einrichten:

  • die Stadia-App und ein Mobilgerät mit Android (ab Version 6.0) oder iOS (ab Version 11.0)
  • einen Google-Account
  • einen Freischalt-Code für Stadia
  • für das Spielen auf dem Fernseher: Einen Chromecast Ultra und den Stadia Controller

In der App müssen wir den Freischalt-Code unserer Founders- oder Premiere-Edition eingeben, um Stadia für den Google-Account unserer Wahl zu aktivieren.

Auch die in der Founders Edition enthaltenen Codes der »Buddy Passes« zum dreimonatigen Aktivieren von Stadia Pro für Freunde können hier eingegeben werden. Sie sollen aber erst im Laufe der ersten zwei Wochen nach dem Launch am 19. November verschickt werden.

Welche Smartphones werden unterstützt? Das Spielen von Stadia-Titeln per Smartphone ist anfangs laut Google nur auf den Pixel-Smartphones ab Version 3 möglich. Für die Aktivierung von Stadia per App können aber auch andere Mobilgeräte genutzt werden.

Offiziell unterstützt die Stadia-App Android ab Version 6.0 und iOS ab Version 11.0. Allerdings ließ sie sich auf einem Huawei P9 Lite mit dem etwa drei Jahre alten Android 7.0 nicht installieren, während das auf einem Galaxy S6 Edge mit der gleichen Android-Version geklappt hat.

Möglicherweise spielt dabei der Handelskrieg zwischen den USA und China eine Rolle, aufgrund dessen etwa das Huawei Mate 30 auf Google-Apps verzichten muss. Ein Problem mit unserem spezifischen Gerät ist aber ebenfalls denkbar.

Wie schnell muss meine Internetleitung sein?
Mit Blick auf die nötige Internet-Bandbreite sollen es laut Google mindestens 10 Mbit/s sein, für die besten Ergebnisse beim Spielen in 4K werden dagegen 35 Mbit/s oder mehr angegeben.

Die Stadia-Oberfläche im Chrome-Browser ist simpel: Über die Schaltflächen oben rechts können wir ab Anfang 2020 einen Controller per WLAN mit dem PC verbinden (aktuell nur per Kabel möglich) sowie die Freundesliste und unser Profil samt der Einstellungen aufrufen. Das Stadia-Symbol oben links führt zurück zur Startsteite. Die Stadia-Oberfläche im Chrome-Browser ist simpel: Über die Schaltflächen oben rechts können wir ab Anfang 2020 einen Controller per WLAN mit dem PC verbinden (aktuell nur per Kabel möglich) sowie die Freundesliste und unser Profil samt der Einstellungen aufrufen. Das Stadia-Symbol oben links führt zurück zur Startsteite.

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