In Mario Kart 8 konnte man erstmals auch Charaktere aus anderen Nintendo-Franchises auf die Piste schicken (abgesehen von Miis, die gab es bereits in Mario Kart Wii). Im achten Teil der Run-Racer-Reihe haben sich zum Beispiel Link aus The Legend of Zelda, die Inklings aus Splatoon und der Dorfbewohner aus Animal Crossing um die Pole-Position gestritten.
In Mario Kart World ist das aber wieder Schnee von gestern. Euch stehen zwar so viele Charaktere wie noch nie zur Verfügung, auf Mario-fremde Figuren müsst ihr aber verzichten. Produzent Kosuke Yabuki verrät in einem Interview, warum.
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Unpassend und nicht notwendig
In einem Interview mit der französischen Tageszeitung Ouest France liefert Yabuki Einblicke in die Gedanken hinter dieser Entscheidung.
Als Entwickler wäre es uns unpassend erschienen, Charaktere aus anderen Spielen in dieses Universum zu integrieren. Und es erschien uns auch nicht notwendig, angesichts dessen, was wir bereits mit Mario machen konnten.
In Anbetracht der neuen offenen Welt wollte man also keine fremden Figuren in Pilzkönigreich und Co integrieren. Aber an die Community denke man trotzdem:
Wir fragen uns natürlich, wie die Spieler diesen Cast wahrnehmen werden. Aber es gibt so viele Charaktere und Kostüme, dass jeder Spieler mit Sicherheit etwas Passendes findet.
Und es stimmt: Mario Kart World hat auch ohne fremde Nintendo-IPs keinen Fahrermangel. Ihr habt die Wahl zwischen insgesamt 50 verschiedenen Charakteren. Zu den 24 Hauptfiguren gesellen sich gleich 26 Nebencharaktere aus dem Mario-Universum, darunter erstmals Kuhmuh, Pinguin und Gumba. Und die kommen bei der Community ziemlich gut an, wie ihr oben lesen könnt.
Dass diese neuen Fahrer so positiv von den Spielerinnen und Spielern aufgenommen wurden, hat selbst die Entwickler überrascht, wie Yabuki im selben Gespräch verrät. Sein Favorit sei aber auch Kuhmuh, auch wenn sie nicht die besten Werte hat.
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