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Inhaltsverzeichnis

Das war 2003

Die deutschen Spieler müssen sich 2003 auf einschneidende Veränderungen einstellen: Als Reaktion auf das Blutbad am Erfurter Gutenberg-Gymnasium (ein Ex-Schüler erschießt 16 Menschen, danach sich selbst) beschließen Politiker das neue Jugendschutzgesetz, das am 1. April 2003 in Kraft tritt.

von GameStar Redaktion,
27.11.2005 09:00 Uhr

Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) prüft fortan jedes Spiel und verpasst ihm eine verbindliche Altersfreigabe, nach der sich Händler richten müssen -- sonst drohen hohe Strafen. Importierte Titel bekommen generell keine Jugendfreigabe mehr. Die BPjM (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) darf Spiele indes nur noch indizieren, wenn die Programme von der USK keine Einstufung erhalten haben.

Diese Regelung nutzt C&C Generals allerdings nichts: Obwohl die USK dem Strategiespiel bereits die Freigabe ab 16 Jahren erteilt hat, wird es indiziert -- weil Sie in der Original-Version Gasangriffe gegen Zivilisten anordnen müssen. Hersteller Electronic Arts ist von der Entscheidung sichtlich überrascht und schiebt erst sieben Monate nach Veröffentlichung der indizierten Version die entschärfte Fassung C&C Generäle nach. Darin kämpfen allerdings Cyborgs statt Menschen; GameStar bestraft diesen Atmosphäre-Malus mit Wertungsabzug.

Trotz der neuen Jugendschutz-Bestimmungen boomt 2003 das Actiongenre. Denn so viele hervorragende Actionspiele in einem Jahr gab's zuvor noch nie: GameStar bewertet gleich 15 Titel mit 85 Punkten oder höher, darunter Hochkaräter wie Splinter Cell, GTA Vice City, Unreal 2, Max Payne 2, Vietcong, Halo und Call of Duty. Mit dem brillanten Splinter Cell landet Hersteller Ubisoft nicht nur einen Überraschungshit, sondern löst auch eine Welle von Nachahmer-Projekten aus. Andere innovative Spiele wie Tron 2.0 und XIII liegen dagegen wie Blei in den Regalen -- den großen Publishern vergällen diese abschreckenden Beispiele bis heute die Innovationslust.

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