Es gibt Wunden, die nur langsam heilen. Für Warhammer-Fans war der dritte Teil der Dawn-of-War-Saga genau eine solche Verletzung. Zu bunt, zu sehr Moba, zu wenig von dem taktischen Stellungskrieg, der das düstere 41. Jahrtausend eigentlich ausmacht.
Beim überraschenden Comeback der Serie in Dawn of War 4 ist der damalige Entwickler Relic Entertainment nun außen vor. Stattdessen ist ein deutsches Studio am Zug - und muss die Echtzeit-Strategieserie in den Augen der Spieler rehabilitieren.
Doch nach einem ausführlichen Gespräch zwischen meinem geschätzten Kollegen Maurice Weber und Jan Theysen, dem Chef von King Art Games, verdichten sich für mich die Anzeichen: Hier verstehen Entwickler nicht nur das Universum, sondern sie hören auch auf ihre Community. Selbst wenn die sich nur um Details wie bestimmte Soundeffekte sorgt.
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Dawn of War 4 bereitet uns im Story-Trailer auf eine Schlacht zwischen Space Marines, Orks und Necrons vor
King Art Games, die sich mit Iron Harvest ihre Sporen im RTS-Genre verdient haben, übernehmen das Ruder. Und sie tun das nicht mit halber Kraft. Das Budget und der Umfang sind etwa doppelt so groß wie bei ihrem letzten Titel. Wir sprechen hier von einem Projekt, an dem intern über 100 Personen und zahlreiche externe Partner arbeiten, um den wohl größten Teil der Reihe auf die Beine zu stellen.
Was King Art zur Kritik an den Stimmen sagt
Es ist oft eine hohle Phrase im Marketing: Wir hören auf euch. Doch im Fall von Dawn of War 4 gibt es bereits vor Release Beweise, dass King Art diese ernst nimmt. Als die ersten Trailer erschienen, fielen die Reaktionen der Fans gemischt aus.
Ein Detail stach besonders hervor und wurde unter fast jedem YouTube-Video bemängelt: Die Stimmen der Space Marines klangen zu menschlich, zu sauber. Es fehlte das charakteristische, metallische Scheppern der Vox-Verzerrer, wenn ein 2,5 Meter großer Übermensch durch seinen Helm spricht.
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