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Inhaltsverzeichnis
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Was uns Days Gone über die Zukunft der Open World verrät - Entwicklerbesuch bei Bend

Wir haben den Entwickler Bend Studio im Nordwesten der USA besucht und einen Blick hinter die Kulissen des Open-World-Abenteuers Days Gone geworfen. Wir wollen wissen: Wie muss ein modernes Zombiespiel aussehen und gelingt es den Entwicklern, neue Ideen ins totgerittene Genre zu bringen?

von Michael Graf, Manuel Fritsch,
25.04.2019 08:00 Uhr

Days Gone zeigt nicht nur eine neue Herangehensweise an die Zombie-Thematik, sondern erlaubt auch Rückschlüsse auf die Zukunft der Open World im Allgemeinen.Days Gone zeigt nicht nur eine neue Herangehensweise an die Zombie-Thematik, sondern erlaubt auch Rückschlüsse auf die Zukunft der Open World im Allgemeinen.

Hunderte von blutrünstigen Kreaturen rennen, stolpern und krabbeln übereinander weg, alle mit dem klaren Ziel, uns bei lebendigem Leib zu verschlingen. Eine Welle aus Körpern, begleitet von einer unheimlichen Klangkulisse aus Geschrei und Geheul, das Gänsehaut hervorruft.

Es sind Szenen wie diese, die wir bisher nur aus Kinofilmen wie »World War Z« kennen, von dem sich das Open-World-Survival-Abenteuer Days Gone offenkundig inspirieren ließ. Doch nun sollen wir diese selbst erleben können. Eine so hohe Anzahl von gleichzeitig auf uns zustürmenden Feinden haben wir noch nie gesehen. Beängstigend und reizvoll zugleich!

Diese virtuelle Horde ist zwar das auffälligste, aber nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal des Days Gone. Das Entwicklerstudio Bend hat sich viel vorgenommen und möchte ganz nebenbei auch noch das Open-World- und Zombie-Genre generalüberholen - und sich von der Konkurrenz wie Dying Light 2 und World War Z absetzen.

Dichte Wälder, Regen und Berge im Nebel – und zum Glück ohne Freaker auf der Straße. Die Fahrt zum Studio fühlte sich tatsächlich fast an wie im Spiel. (Foto: Jochen Färber / Sony)Dichte Wälder, Regen und Berge im Nebel – und zum Glück ohne Freaker auf der Straße. Die Fahrt zum Studio fühlte sich tatsächlich fast an wie im Spiel. (Foto: Jochen Färber / Sony)

Was wohlgemerkt dringend nötig ist, denn ein Zombie ist ein Zombie ist ein Zombie. Die wandelnden Toten verdanken ihre Hochzeit maßgeblich der TV-Erfolgsserie »The Walking Dead«, doch inzwischen grassiert eine gewisse Zombie-Müdigkeit. Wir haben doch längst alles gesehen, was herumwanken und Gehirne fressen kann. Wo sind die neue Geschichten, die neuen Blickwinkel und Herangehensweisen? Wer kann das Zombie-Genre auf eine neue Stufe heben, wie es zuletzt Naughty Dog mit der Erzählkunst von The Last of Us gelungen ist?

Aber das war eben auch Naughty Dog, das Studio hinter Uncharted. Bend Studio, der Entwickler von Days Gone, flog hingegen jahrzehntelang unter dem Radar. Wie will ein nahezu unbekanntes Team aus dem Städtchen Bend in Oregon diese Herausforderung angehen? Wir sind nach Oregon gereist, um uns vor Ort mit den Entwicklern zu unterhalten und einen Blick hinter die Kulissen von Days Gone zu werfen.

Was die Entwickler beim Besuch vorführen, ist ein Fingerzeig auf die Zukunft der Open World im Allgemeinen. Und der Bundesstaat Oregon hat daran einen nicht unwesentlichen Anteil.

Dass in Oregon die Zukunft der Holzfällerei entsteht - klar, das würden wir sofort glauben. Aber die Zukunft der Open World? (Foto: Jochen Färber / Sony)Dass in Oregon die Zukunft der Holzfällerei entsteht - klar, das würden wir sofort glauben. Aber die Zukunft der Open World? (Foto: Jochen Färber / Sony)

Disclaimer: Die Reisekosten nach Oregon wurden von Sony bezahlt, dem Publisher von Days Gone.

Days Gone: Sechs Jahre in der Mache

Der Bundesstaat Oregon im Nordwesten der USA ist ein beliebtes Reiseziel für Wintersportler, Wanderer und, nun, Gerstensaft-Kenner, die zwischen der Pazifikküste im Westen und dem Snake River im Osten durch über 200 Craftbeer-Brauereien torkeln können - Ähnlichkeiten mit wandelnden Toten selbstredend ausgeschlossen. In unmittelbarer Nähe eines Naturschutzgebiets und inmitten der Hochwüste Oregons liegt das unscheinbare Städtchen Bend, dessen Bevölkerung sich dank des Tourismus-Booms seit 1990 fast vervierfacht hat - auf heute rund 90.000 Einwohner.

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