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Dead Space: Dieses Remake lässt nicht nur das Original alt aussehen

Horror-Fan Vali blickt voller Hoffnungen und hohen Erwartungen dem baldigen Release des Dead Space Remakes entgegen. Die Neuauflage sieht nicht nur fantastisch aus, es hört sich auch so an.

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Ich muss nicht mehr oft schlafen, um ... nicht mehr zu schlafen. Denn am 27. Januar 2023 wird mir das Dead Space Remake ein paar unschöne Träume bescheren. Hoffentlich! Die Neuauflage eines meiner absoluten Lieblingsspiele rückt immer näher. Und je mehr ich davon sehe und höre, desto größer wird meine Vorfreude.

Lasst mich euch in den folgenden Zeilen aufschlüsseln, warum ich den 27. Januar schon gar nicht mehr erwarten kann. Und das, obwohl die ursprüngliche Ankündigung des Dead Space Remakes bei mir eher Stirnrunzeln anstelle von Freudensprüngen ausgelöst hat.

Und wenn wir schon mal beim Thema sind: Mit The Callisto Protocol erscheint noch dieses Jahr ein weiterer potenzieller Horror-Hit und der Quasi-Nachfolger zu Dead Space. Kein Wunder, entsteht das Spiel unter den Fittichen des ursprünglichen Dead Space-Schöpfers Glen Schofield. Lest am besten selbst nach, was euch damit am 2. Dezember 2022 erwartet:

Was genau ist eigentlich neu?

Kommen wir erstmal zu den harten Fakten. Immerhin werden die Entwickler der Motive Studios nicht müde zu betonen, dass es sich bei Dead Space um ein Remake und kein Remaster handelt. Dabei bleibt die Story und auch der grundlegende Aufbau des Spiels größtenteils unverändert: Als Isaac Clarke bekomme ich die undankbare Aufgabe, an Bord der blutüberströmten USG Ishimura meine vermisste Freundin wiederzufinden. Soweit, so bekannt.

Vali Aschenbrenner
Vali Aschenbrenner

Die kommenden Monate werden für Vali wie Weihnachten. Also … neben dem tatsächlichen Weihnachten. Mit The Callisto Protocol, dem Dead Space Remake und dem Resident Evil 4 Remake bricht eine wahre Blütezeit des AAA-Spiele-Horrors an, die es in dieser Hülle und Fülle schon lange nicht mehr gegeben hat. Juhuu!

Alle wichtigen Änderungen: Die Neuauflage des Horror-Klassikers wird dabei in der Frostbite Engine von Grund auf neu entwickelt und soll ein paar signifikante Verbesserungen mit sich bringen. Ein paar der wichtigsten Punkte habe ich wie folgt für euch aufgelistet:

  • Protagonist Isaac Clarke ist im Gegensatz zum Original nicht länger stumm, sondern komplett vertont. (Übrigens abermals von Synchronsprecher Gunner Wright, der Isaac auch für Dead Space 2 und 3 seine Stimme lieh.)
  • Die USG Ishimura lässt sich ohne Ladebildschirme und in einer einzigen, konstanten Kamerafahrt erkunden. Wie sehr das Spielgefühl von so einer Design-Entscheidung profitieren kann, zeigte bereits das fantastische God of War von 2018.
  • Waffen verfügen über neue alternative Feuer-Modi
  • Es gibt neue Räume und Abschnitte der USG Ishimura zu erkunden, sowie zusätzliche Rätsel und sogar neue Nebenquests, welche der Geschichte zusätzliche Facetten verleihen soll.

Video starten 9:36 Dead Space - Vorschau-Video zum Remake

  • Der sogenannte Intensity Director passt sich an die (In)kompetenz des Spielers an und wirft diesem entsprechend mehr oder weniger (zähe) Gegner entgegen. Das Prinzip kennen Horror-Veteranen aus Spielen wie Left 4 Dead.
  • Spielerisch setzt das Dead Space Remake nicht mehr nur auf das strategische Zerstückeln der Nekromorphs, jetzt gibt es auch ein sogenanntes Peeling-System (Nein, nicht die Fortnite-Banane). Das heißt, es will Fleisch zerschnitten , Knochen gebrochen und Gewebe auseinandergerissen werden. Wie genau sich das auf das Gameplay auswirkt, muss sich aber noch zeigen.
  • Die Grafik und das Sounddesign wurden komplett generalüberholt. Wie gut das Dead Space Remake aussieht und sich anhört, könnt ihr persönlich im offiziellen Trailer zum Spiel bezeugen:

Video starten 8:07 Dead Space: Das Remake zeigt 8 Minuten seines eben so hübschen wie verstörenden Gameplays

Was für die Augen und Ohren

Neben dem Trailer konnte ich dank einer Handvoll neuer Gameplay-Szenen jetzt ein bisschen tiefer in die Dead Space-Materie eintauchen. Ganz schön gewieft von den Motive Studios, mir unter anderem einen Clip zu präsentieren, der den Horror von Dead Space optimal zusammenfasst.

Erinnert ihr euch vielleicht noch daran, als ihr im schweren Ingenieursanzug durch die menschenleeren Gängen der USG Ishimura stiefelt und ihr für einen kurzen Moment lediglich Isaacs Schritte und euren eigenen Herzschlag hört? Die ohrenbetäubende Stille wird plötzlich von einem monotonen Klopfen zerrissen. Bumm. Bumm. Bumm. 

Je näher ihr euch dem Ende des Ganges nähert, desto lieber würdet ihr wieder umdrehen. Doch so funktionieren Videospiele nicht. Also geht ihr immer weiter und seht plötzlich eine menschliche Gestalt vor euch, die ihren Kopf unaufhörlich und mit brutaler Härte gegen die Wand schlägt. Bumm. Bumm. Bumm.  

Insgeheim hofft ihr darauf, dass sich die Gestalt nicht umdreht und euch ihre entstellte Fratze offenbart. Dieser Wunsch geht in Erfüllung - aber nicht so, wie ihr es euch vielleicht erhofft habt. Die Gestalt holt ein letztes Mal aus, es ertönt ein widerliches Geräusch brechender Knochen und das Aufschlagen feuchter Masse. Es herrscht wieder Stille.

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Jetzt habe ich mir selbst ein wenig Gänsehaut verpasst.

Warum ich mich wahnsinnig auf das Remake freue

Schon das ursprüngliche Dead Space war absolut fantastisch. Kritikpunkte ließen sich dabei mit der Lupe suchen. Ganz frevelhaft hätte ich sogar infrage gestellt, ob es ein Remake überhaupt braucht. Denn wie zum Beispiel auch Resident Evil 4 spielt sich das Original noch immer großartig. Dafür habe ich vor ein paar Wochen sogar nochmal meine gute, alte Xbox 360 aus dem Keller gekramt.

Aber wie bereits von den Entwicklern mehrfach und ausdrücklich betont, soll Dead Space kein liebloses Remaster und auch kein halbherziges Remake werden. In der Neuauflage des Horror-Klassikers steckt eine Menge Arbeit, großer Entwicklungsaufwand und viel Liebe zur Vorlage. Und das sieht man dem Spiel jetzt - nur noch wenige Wochen bis zum Release - definitiv an.

Sämtliche Verbesserungen und neue Features machen für Dead Space allemal Sinn, auch wenn es genau genommen ja gar nicht mal so viel zu verbessern gab. Neue Quests und zusätzliche Gebiete auf der USG Ishimura? Warum eigentlich nicht. Verbessertes Sounddesign und generalüberholte Grafik? Das schadet nie. Isaac Clarke hat nun auch was zu sagen? Hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber höre ich mir mit Gunner Wright gerne an.

Leider, leider konnte ich das Dead Space Remake zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht selbst spielen - ganz im Gegensatz zu meinem werten Kollegen Tobias Veltin von der GamePro, der mir dadurch nur ein kleines bisschen unsympathischer geworden ist. Wollt ihr nachlesen, was für ein vorläufiges Fazit er nach seiner Anspiel-Session zieht, dann schaut doch einfach bei seiner persönlichen Preview vorbei.

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