Nostalgie ist eine furchtbar schöne und zugleich schrecklich gefährliche Sache.
Schön, weil sie uns wertvolle Erinnerungen an frühere Tage versüßt. An Zeiten, in denen wir einen unfassbar guten Film, ein ganz besonderes Spiel oder ein unvergessliches Buch für uns entdeckt haben. Als das Leben in der Rückschau gefühlt noch einfacher war, unbeschwerter. Damals …
Gefährlich, weil sie als schier unerschöpfliche Geldquelle von Firmen ausgenutzt wird. Alte Filme kehren ins Kino zurück - nur ganz kurz und mit streng limitiertem Kartenkontingent. Bestseller werden zum 38. Mal in besonders teuren Spezialausgaben in die Buchläden gestellt. Und Videospiele feiern nach Jahrzehnten ihr großes Comeback, natürlich nicht umsonst.
Jetzt ganz frisch aus der Mottenkiste gekramt: Deus Ex. Das sagenhaft gute Action-Rollenspiel aus dem Jahr 2000 erscheint am 5. Februar 2026 mit fettem Remastered
im Namen. Weil Nostalgie und so, ihr erinnert euch.
Mir reicht's! Und nicht nur mir: Auch viele Deus-Ex-Fans äußern lautstark ihren Unmut. Das lukrative Geschäft mit der Sehnsucht nach der vermeintlich guten, alten Zeit nimmt groteske Züge an.
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