50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

In Diablo 2 waren sie Helden, aber was ist aus ihnen Jahre später geworden?

Ihr habt wahrscheinlich Hunderte Spielstunden mit den Barbaren, Assassinen und Druiden aus Diablo 2 verbracht. Doch was geschah danach mit ihnen?

Die Helden von Diablo 2 kommen zum Glück glimpflicher davon als die von Diablo 1 ... zumindest größtenteils. Die Helden von Diablo 2 kommen zum Glück glimpflicher davon als die von Diablo 1 ... zumindest größtenteils.

In der Welt von Diablo ereilt die wenigsten Menschen ein Happy End. Bestes Beispiel: Die Helden aus dem allerersten Serienteil. Obwohl sie Diablo höchstpersönlich in den Untiefen Tristrams den Garaus machen, geht es letztlich für keine Spielfigur gut aus. Die Jägerin endet als untote Blood Raven, der Magier verliert den Verstand und der Krieger beziehungsweise Prinz Aidan wird von Diablo besessen. Uff.

Doch wie sieht's mit den sieben Helden aus Diablo 2 aus? Wir stürzen uns für euch tief in die Lore der Serie und verraten, was aus Paladin, Barbar und Co. wurde, nachdem Baal am Ende von Diablo 2 besiegt wurde. Kleiner Spoiler: Ganz so schlimm wie im ersten Serienteil geht's für die Bande nicht aus.

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1. Die Amazone Cassia

Cassia bereitet kommende Generationen auf die Übel vor, die sie selbst schon bekämpfen musste. Cassia bereitet kommende Generationen auf die Übel vor, die sie selbst schon bekämpfen musste.

Die Amazone trägt innerhalb der Diablo-Lore den Namen Cassia und stammt von den südlichen Skovos-Inseln, die wir interessanterweise im kommenden Addon Diablo 4: Lord of Hatred zum ersten Mal selbst bereisen können. Nach den Geschehnissen von Diablo 2 kehrt Cassia in ihre Heimat zurück, massiv geprägt von all dem Terror und all der Zerstörung, die sie im Norden erleben musste.

Um ihre Amazonen (dort bekannt als Askari) auf die kommenden Schrecken vorzubereiten, engagiert sie sich als Ausbilderin und trainiert eine neue Armee von Kriegerinnen. Für ihre Mühen wird ihr der legendäre Titel »Warmatron« verliehen.

Da Diablo 4 rund 70 Jahre nach Diablo 2 spielt, stehen die Chancen eher schlecht, dass wir in Lord of Hatred Cassia treffen. Falls doch, wäre sie wahrscheinlich um die 90+ Jahre alt.

2. Die Zauberin Isendra

Isendras Geschichte geht leider nicht gut aus. Isendras Geschichte geht leider nicht gut aus.

Der kanonische Name der Zauberin aus Diablo 2 lautet Isendra. Sie gehört zum weiblichen Zauberclan der Zann Esu, der sich ganz dem Studieren und Meister elementarer Magie verschrieben hat. Nach dem Ende von Diablo 2 fährt Isendra genau mit diesem Studium fort und bildet dabei auch die Zauberin Li-Ming aus, die weibliche Magierin in Diablo 3.

Isendras Durst nach (oft verbotenem) Wissen beunruhigt ihre Magie-Kolleginnen und -Kollegen, doch davon lässt sie sich nicht abhalten. Ihre Hybris kulminiert in einer Katastrophe: Als Isendra eine Dürre östlich von Caldeum per Magie beenden will, gerät ihr Zauber außer Kontrolle und kostet viele Menschen das Leben. Zur Strafe wird sie von einem Viz-Jaq'taar-Attentäter umgebracht.

In Diablo 3: Reaper of Souls könnt ihr den Geist von Isendra in der Pandemonium-Festung antreffen. Dort bestätigt sie euch auch ihren Tod durch einen Assassinen, die Umstände scheren sie allerdings nicht weiter. Sie will einfach nur von Malthaels Einfluss frei sein, um endgültig Ruhe zu finden.

3. Die Assassine Natalya

Die Assassine verschwindet nach Diablo 2 in den Schatten. Wie passend. Die Assassine verschwindet nach Diablo 2 in den Schatten. Wie passend.

Okay, jetzt wird's ein bisschen kompliziert. In Akt 3 von Diablo 2 trefft ihr die Assassine Natalya als NPC an den Docks von Kurast. Natalya spielt innerhalb der Geschichte abseits von Fluff-Dialog keine große Rolle, sie erteilt euch keine Quest und verschwindet nach dem Sieg über Mephisto wieder. Die Sache ist: Diese Natalya wurde ins ursprüngliche Diablo 2 bloß als kleinen Wink mit dem Zaunpfahl eingebaut, dass ihr im Addon Lord of Destruction selbst eine Attentäterin spielen werdet.

Eure Assassinen-Spielfigur ist diese Natalya – und das wirkt ein bisschen obskur, weil ihr auch in Lord of Destruction als Assassine besagte Natalya treffen könnt, also euch selbst und ... wie gesagt: Es ist ein bisschen kompliziert. Vor ein paar Jahren wurde von Diablos Lead Artist Phil Shenk aber bestätigt, dass Natalya und die spielbare Assassine ein und dieselbe Person sind.

So oder so wissen wir jedoch nicht, was nach Diablo 2 mit der Assassine geschah. Sie gehört zum Meuchelclan der Viz-Jaq'taar, bringt also beruflich Magier um die Ecke. Gut möglich, dass ihre Chefs sie darauf angesetzt haben, ihre eigene Kollegin Isendra umzubringen. Aber hier spekulieren wir bloß.

4. Der Totenbeschwörer Xul

Xul wird nach Diablo 2 ebenfalls Führungskraft in ausbildender Funktion. Xul wird nach Diablo 2 ebenfalls Führungskraft in ausbildender Funktion.

Der Totenbeschwörer aus Diablo 2 trägt den kanonischen Namen Xul und stammt wie seine Kolleginnen und Kollegen aus den Dschungeln Nahantus. Nach dem Ende von Diablo 2 kehrt er zu seiner Priesterschaft von Rathma zurück, um eine neue Generation von Totenbeschwörern auszubilden.

Einen seiner Jünger trefft ihr in Diablo 3: Mehtan bittet euch dort um Hilfe, unterstützt euch aber auch beim Kampf gegen Malthael im letzten Akt. Eine andere Jüngerin namens Lethes spielt eine wichtige Rolle in Diablo Immortal: Sie lässt sich mit dunklen Mächten ein und ihr müsst sie gemeinsam mit Xul bekämpfen.

5. Der Barbar

Der Barbar verschwindet im Nebel der Geschichte. Der Barbar verschwindet im Nebel der Geschichte.

Der Barbar hat keinen kanonischen Namen, wir wissen aber, dass er aus der Barbarenstadt Harrogath stammt, die ihr am Ende von Diablo 2 besucht. Leider gelingt es Baal, den Weltenstein und damit Harrogath zu zerstören; über das weitere Schicksal des Barbaren ist nichts bekannt.

6. Der Druide

Vielleicht haust der Druide heutzutage in einem Wäldchen ganz in eurer Nähe. Vielleicht haust der Druide heutzutage in einem Wäldchen ganz in eurer Nähe.

Wie der Barbar trägt auch der Druide keinen kanonischen Namen – und auch über sein Schicksal wissen wir praktisch nichts. Die Druiden der Diablo-Welt halten sich fern von größeren menschlichen Siedlungen, oft findet man sie in großen Steintürmen oder in der Natur, wo sie ihren druidischen Praktiken nachgehen. Vielleicht hat der Held aus Diablo 2 analog zu Amazone und Totenbeschwörer ebenfalls eine neue Generation an Druiden ausgebildet ... müsst ihr mal eure Spielfigur in Diablo 4 fragen.

7. Der Paladin Carthas

Carthas Schicksal ist wahrscheinlich das traurigste aller Diablo-2-Helden. Carthas' Schicksal ist wahrscheinlich das traurigste aller Diablo-2-Helden.

Der Paladin Carthas erleidet wahrscheinlich das tragischste Schicksal aller Diablo-2-Helden. Nachdem Baal und Diablo im Hauptquartier der Zakarum in Travincal ihren Bruder Mephisto befreien, nistet der sich im Körper des Zakarum-Führers Sankekur ein. Am Ende von Diablo 2 sind zwar alle Übel besiegt, doch der Leichnam Sankekurs ist nach wie vor Wirt des Bösen.

Um einen erneuten Ausbruch zu verhindern, lässt sich Carthas gemeinsam mit Sankekurs Sarkophag und drei Paladin-Gefährten unter der Festung Rakhat einmauern, um über den Leichnam seines früheren Ordensführers zu wachen – wohl wissend, dass keiner der eingemauerten Paladine Mephistos Verderbnis lange standhalten wird.

In Diablo 4 helft ihr der Tempelritterin Ksenia dabei, die verdorbenen Geister von Carthas und seinen Gefährten zu bannen. So findet Carthas letztlich seine ewige Ruhe. Als Belohnung gibt's übrigens Carthas' Hammer.

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