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Diablo 2 mal völlig anders: Jemand verpasst dem Action-Rollenspiel gerade eine Skyrim-Kur in Unreal Engine

Jedes Diablo wird traditionell von oben gespielt. Ein Mann probiert gerade ernsthaft aus, in die Ego-Perspektive zu wechseln.

Fans von Diablo sind derzeit von einem kleinen Projekt fasziniert, in dem sie der Hölle so nahe kommen wie noch nie. Fans von Diablo sind derzeit von einem kleinen Projekt fasziniert, in dem sie der Hölle so nahe kommen wie noch nie.

Seit dem ersten Diablo war die Kameraperspektive immer gesetzt. Isometrisch schauen wir von schräg oben auf unsere Helden herab und sehen dabei zu, wie sie unter den Dämonen der Hölle ein übles Blutbad anrichten.

Doch es gab immer schon auch Ideen, das mal zu ändern. Prominent sollte etwa das eingestellte Project Hades kurz nach Diablo 3 ein Experiment wagen. Die Rede war hier von einem Third-Person-Spiel, das ein wenig an Dark Souls erinnert.

Jetzt unternimmt ein Solo-Entwickler einen weiteren Versuch und will aus Diablo 2 ein First-Person-Rollenspiel schnitzen. Auf YouTube ist er als I Make Games bekannt und lädt seit einigen Wochen regelmäßig kurze Gameplay-Videos hoch, die dank Unreal Engine 5 zudem auch noch grafisch durchaus ansprechend wirken:

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Was soll das genau werden?

Bei den gezeigten Szenen handelt es sich nicht, wie so oft, um eine reine Techdemo in der Unreal Engine. Der Entwickler plant hier wirklich, ein Spiel zu entwickeln. Seine Fortschritte zeigt er dabei in Entwicklertagebüchern und fragt direkt die Community, was sie sich von so einem Spiel erhofft.

Die gezeigten Szenen stoßen dabei schon jetzt auf große Gegenliebe. Viele Diablo-Fans scheinen also genau auf so ein experimentelles Action-Rollenspiel gewartet zu haben. Der Entwickler nutzt natürlich vor allem die bekannte Musik, sowie ein von Diablo inspiriertes Interface. Auch die Soundeffekte werden einigen bekannt vorkommen.

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Cool sind auch ein paar eindrucksvolle Physikspielereien. Wenn in dem First-Person-Diablo etwa ein Feuerball in einen Dämon kracht, dann zerlegt es das Biest fachgerecht. In einem Entwickler-Tagebuch stellt der Solo-Dev zudem in Aussicht, von der First-Person in die Third-Person zu wechseln.

Er macht vor allem viele Vorschläge und will herausfinden, worauf die Leute am meisten Bock haben. Derzeit bedient er sich für viele Assets noch am Marketplace. KI kommt laut ihm fast gar nicht zum Einsatz. Lediglich die Meshes einiger Charaktere wurden wohl KI-generiert.

Ist das ein realistisches Projekt?

Der Entwickler ist auf jeden Fall ernst bei der Sache und schraubt hier wohl mit einigen Ambitionen dran. Allerdings ist auch ihm bewusst, dass er nicht einfach so ein Diablo-Remake basteln und dann verkaufen kann.

Ein wenig besteht laut ihm die Hoffnung, dass Blizzard hier selbst auf den Zug aufspringt. So hofft der Entwickler darauf, dass Blizzard das Potenzial und das Interesse der Community erkennt und ein solches Spiel dann selbst umsetzen will.

Er ist aber auch offen dafür, aus dem Diablo-Projekt noch ein völlig eigenständiges Spiel zu machen. Das hängt laut ihm ganz davon ab, was die Fans sich erhoffen. Ob es ein Fan-Projekt bleiben soll oder zu einem richtigen Spiel wird, hängt also am Feedback.

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