Seite 2: Test: Diablo 4 Lord of Hatred ist eins der besten Addons der Serie

Ein Ende mit Schrecken: Mephisto gibt in Lord of Hatred noch mal den Bösewicht. Und Diablo 4? Ist besser denn je! Ein Ende mit Schrecken: Mephisto gibt in Lord of Hatred noch mal den Bösewicht. Und Diablo 4? Ist besser denn je!

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Ich hätte ja zu gern mal Mäuschen gespielt, wenn im Blizzard-Hauptquartier in Irvine, Kalifornien die Planungs-Meetings für das neue Diablo-4-Addon Lord of Hatred stattfanden. Denn in denen muss es zuweilen überaus lebhaft zugegangen sein.

Schließlich stellt sich im Test heraus, dass so manch unverrückbare Designphilosophie von Diablo 4 bei Lord of Hatred dann plötzlich doch verrückbar ist:

  • Die per Overlay einblendbare Auto-Map aus vergangenen Serienteilen? War drei Jahre kein Thema, ist jetzt zurück.
  • Der bislang geschmähte Horadrim-Würfel? Klar, den gibt's wieder, und er ist mächtiger als je zuvor!
  • Ein Lootfilter? Na sicher doch, da haben wir uns ja niiiiie gegen gewehrt!
  • Tote oder verschwundene Lieblingscharaktere aus der Vergangenheit? Hier habt ihr sie!
  • Ein definitives Story-Ende für den Mephisto-Plot statt offenem Live-Service-Finale? Na gut, wir wollen mal nicht so sein!

Video starten 1:24 Ein Dungeon in Diablo 4: Lord of Hatred hält für uns keinen Schrecken bereit

Lord of Hatred gibt sich von der ersten Minute an größte Mühe, die Scharten der letzten Erweiterung Vessel of Hatred (GameStar-Wertung: 79) auszuwetzen. Das Ergebnis ist ein deutlich stimmigeres Addon zum Preis von 40 Euro, das für Fans der Action-Rollenspiel-Serie Pflicht ist - und zwar vermutlich für alle, egal ob Freunde des Endgame-Grinds oder Einmal-Kampagne-Durchspieler.

Warum »vermutlich«? Weil wir für Diablo 4: Lord of Hatred vor Release noch keine finale Wertung vergeben können, sondern nur eine Prognose zwecks Kaufberatung.

Passt zu euch, wenn ...
  • ... ihr euch von Horadrim-Würfel und Co. Verbesserungen an der Item-Jagd erhofft.
  • ... euch die zwei neuen Klassen bocken.
  • ... ihr nach dem offenen Ende von Vessel of Hatred wissen wollt, wie die Handlung weitergeht.
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • ... ihr neue, abwechslungsreiche Endgame-Aktivitäten wollt.
  • ... mit Diablo 4 längst abgeschlossen habt und eh nur noch Path of Exile spielt.

Warum keine Wertung?

Wir bekamen von Blizzard vor Release von Lord of Hatred Zugriff auf spezielle Review-Accounts, die eine Woche lang funktionierten. Mit denen konnten wir die Kampagne durchspielen, alle Funktionen nutzen und ins Endgame vorstoßen - inklusive Qual-Level 12. Allerdings wies die Version noch einige Fehler auf.

Unter anderem gab’s fehlende Textbeschreibungen von Monstern und Items sowie Glitches in Nebenquests, bei denen Bossmonster auf bestimmte Fähigkeiten allergisch reagierten und so den Abschluss der Mission verhinderten. Ein Day-One-Patch soll diese und weitere Kleinigkeiten beseitigen. Auch an der Balance dürfte Blizzard damit weiter schrauben.

Da unser Charakterfortschritt bereits vor der Veröffentlichung am 28. April 2026 gelöscht wird, bitten wir uns zudem weitere Zeit heraus, um ein besseres Gefühl für Endgame-Builds und Itemization zu bekommen - zwei Punkte, über die sich oft erst im Live-Betrieb handfeste Aussagen machen lassen.

Kein Diablo in Sicht - kein Problem?

Titel-Bösewicht Diablo bleibt Diablo 4 weiter fern: In Lord of Hatred setzt ihr stattdessen dem Treiben von dessen Teufelsbruder Mephisto ein Ende, der seit dem Hauptspiel neben Lilith der große Bösewicht ist und diesmal in Gestalt des falschen Propheten Akarat auftaucht.

Bei der Inszenierung der grundsätzlich simplen Geschichte packt Blizzard noch mal eine Schippe drauf, die ist erstklassig. Eine besondere Erwähnung verdient der Soundtrack - die Choräle sorgen für Gänsehaut in den Zwischensequenzen, die sowohl mit vorgerenderter als auch Ingame-Grafik eindrucksvolle Bilder erzeugen.

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