Die besten 4K-Monitore für Spieler - Gaming in UHD-Auflösung

4K-Monitore bieten das schönste Erlebnis. Egal ob curved, 144 Hz oder mit HDMI 2.1 - Wir empfehlen verschiedene Modelle für jeden Preisbereich.

von Michael Beck,
16.08.2021 18:44 Uhr

Wer Spiele in ihrer schönsten Form erleben möchte, spielt auf 4K. Wer Spiele in ihrer schönsten Form erleben möchte, spielt auf 4K.

Lohnt sich ein Gaming-Monitor mit 4K-Auflösung? Auch wenn 4K-Monitore, die gelegentlich auch mit dem von TVs bekannten Kürzel "UHD" gekennzeichnet sind, noch nicht zum Mainstream gehören, werden sie immer beliebter. Ein Grund dafür ist die höhere Bildschärfe, bedingt durch die hohe Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. Zum anderen sind die Bildschirme oft größer und der zusätzliche Platz auf dem Display kann für weitere Bildinhalte genutzt werden, ohne Schärfe einzubüßen.

Was sind die Nachteile bei 4K? Uneingeschränkt lassen sich oft recht teuren Gaming-Bildschirme mit 4K-Auflösung nicht empfehlen. Für grafisch aufwändige Spiele braucht es einiges an Hardware-Reserven, um bei Framerate und Grafikdetails keine Abstriche machen zu müssen. Wer außerdem bei der Bildwiederholfrequenz nicht länger unter 165 Hz gehen will, sollte noch bei Full-HD- und WQHD-Monitoren bleiben.

Inhaltsverzeichnis

*Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.

Preis-Leistungs-Tipp: Gigabyte M28U

Gigabyte M28U Der M28U von Gigabyte verzichtet auf Zusatzfeatures, ist dadurch aber bezahlbar und trotzdem schnell. 760 Euro kostet er bei Alternate.*

Fokus auf das Wesentliche: Im Gegensatz zu seinen Verwandten mit dem Namenszusatz "Aorus" ist der Gigabyte M28U nicht vollgestopft mit Features, auf die nicht alle Spielenden wertlegen. Das kommt dem Preis zu gute. Das 28 Zoll große IPS-Panel mit FreeSync-Technologie meistert 144 Hz via DP 1.4 mit einer sehr guten GTG-Reaktionszeit von 1ms. Er verfügt zudem über G-Sync-Kompatibilität. Ein paar Abzüge gibt es für die nur mittelmäßige Helligkeit von 300 cd/m² und der lediglich für HDR 400 reichenden HDR-Unterstützung.

Pro
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr schnell 1(44 Hz und 1ms GTG)
  • USB-C-Anschluss
Contra
  • Nur Mittelmäßige Helligkeitswerte
  • Nur HDR 400

Gigabyte M28U bei Alternate kaufen*

Budget-Empfehlung: BenQ EL287U

Mit nur 60 Hz ist der BenQ EL287U nicht der schnellste, aber definitiv einer der günstigsten 4K-Monitore. Auf Amazon für unter 250 Euro zu haben.* Mit nur 60 Hz ist der BenQ EL287U nicht der schnellste, aber definitiv einer der günstigsten 4K-Monitore. Auf Amazon für unter 250 Euro zu haben.*

4K für kleines Budget: Wer vor allem die hohe 4K-Auflösung und eine schnelle Reaktionszeit von 1ms GTG für möglichst wenig Geld sucht, wird den BenQ EL287U mit AMD FreeSync interessant finden. Kompetitive Gamerinnen und Gamer oder Hochgeschwindigkeitsbegeisterte werden mit den 60 Hz allerdings nicht sonderlich glücklich. Das 28 Zoll große TN-Panel bietet zwar ein schönes Bild, kann allerdings in Sachen Helligkeit und nur 300 cd/m² und minimaler HDR-Unterstützung nicht mit anderen hier vorgestellten Monitoren mithalten.

Pro
  • Sehr günstig
  • Gutes Bild
  • Sehr gute Reaktionszeit (1ms GTG)
Contra
  • Nur 60 Hz
  • Geringe Helligkeit
  • HDR kaum der Rede wert

BenQ EL287U auf Amazon kaufen*

Budget-Alternative: AOC Gaming U28G2AE

AOC Gaming U28G2AE 4K, 28 Zoll und IPS-Panel bietet der AOC Gaming U28G2AE. Er kostet nur 312 Euro bei Amazon.*

IPS und 4K in günstig: Wer nicht mehr als 700 Euro für einen 4K-Monitor ausgeben will, muss sich vorerst noch mit 60 Hz und geringerer Helligkeit zufriedengeben. So auch beim AOC Gaming U28G2AE mit seinen 300 cd/m² und ohne HDR. Der 28-Zöller bietet dank IPS-Panel aber schöne Farben und mit 4 ms GTG eine solide Reaktionszeit. Für unter 400 Euro durchaus sein Geld wert.

Pro
  • Sehr günstig
  • Farbstarkes IPS-Panel
  • Solide Reaktionszeit
Contra
  • Nur 60 Hz
  • Geringe Helligkeit
  • Kein HDR

AOC Gaming U28G2AE bei Amazon kaufen*

144-Hz-Monitor mit G-Sync: Acer Predator XB273K

Acer Predator XB273K Der Acer Predator XB273K überzeugt vor allem mit seinen Farben. Knapp 1000 Euro kostet er bei Amazon.*

Hohe Farbgenauigkeit: Auch wenn der Acer Predator XB273K in erster Linie ein Gaming-Monitor ist, kommt die Farbqualität des 27-Zollers sehr nah an den Profibereich heran. Das IPS-Panel verfügt über eine solide GTG-Reaktionszeit von 4 ms, unterstützt mit G-Sync bis zu 144 Hz (ohne 120 Hz) und ist mit HDR 400 zertifiziert. Die Helligkeitswerte befinden sich mit 350 cd/m² (SDR) bzw. 400 cd/m² (HDR) im guten, mittleren Bereich. Das Design ist für einen Gaming-Monitor überraschend dezent.

Pro
  • Hohe Farbgenauigkeit
  • Scharfes, detailliertes Bild
  • Mitgelieferter Schirm schützt vor Reflexionen
Contra
  • Minimale HDR-Tauglichkeit
  • Nur je ein Anschluss für HDMI 2.0 und DP 1.4

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Rasant unterwegs: Gigabyte Aorus FI32U

Gigabyte Aorus FI32U Der Gigabyte Aorus FI32U ist ein Kompromiss aus Kontrast und Geschwindigkeit. Bei Alternate kostet er knapp 1000 Euro.*

Kompromiss bei Schnelligkeit und Kontrast: Der Gigabyte Aorus FI32U glänzt mit 144 Hz (mit FreeSync-Technologie) und schneller Reaktionszeit von 1 ms GTG. Und das trotz IPS-Panel. Leider kann hier die Helligkeit von 350 cd/m² nicht mithalten. Der Monitor verfügt zwar über einen HDR-Modus, der ist jedoch vernachlässigbar und ohne diesen ist Bild sogar besser. Wer kein HDR braucht und lieber schnelle Games zockt, wird sich mit dem Aorus FI32U anfreunden können.

Pro
  • Schnell (144 Hz & 1 ms GTG)
  • Schöne Farben
  • Gute Ausstattung
Contra
  • Mittelmäßige Helligkeit
  • HDR vernachlässigbar

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Monitor mit TV-Niveau: Philipps 558M1RY

?Philipps 558M1RY? Der Philipps 558M1RY ist mit seinen 55 Zoll ein echtes Kaliber und liefert ein tolles Bild mit 120 Hz. Bei Galaxus kostet er 1020 Euro.*

Zocken mit Abstand: Für den Schreibtisch ist der 55-Zoll-Monitor 558M1RY von Philipps etwas überdimensioniert. Wer aber seinen PC auch gerne mal von der Couch aus bedient, wird den Monitor mit VA-Panel und integrierter, brauchbarer Soundbar zu schätzen wissen. Mit einer Reaktionszeit von 4 ms GTG spielt er hier zwar nur im Mittelfeld der Gaming-Monitore, liefert aber mit HDR 1000, sehr hoher Helligkeit (SDR: 750 cd/m², HDR: 1200 cd/m²) und einem Kontrast von 4000:1 ein scharfes Bild. Über den DisplayPort schafft der Philipps 558M1RY 120 Hz und unterstützt AMD FreeSync.

Pro
  • Sehr hohe Helligkeit
  • Guter Kontrast
  • Integrierte Soundbar
Contra
  • Farben evtl. etwas schwach
  • 120 Hz nur via DP

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TV-Niveau auf dem Schreibtisch: Asus ROG Strix XG438QR

Asus ROG Strix XG438QR Der Asus ROG Strix XG438QR ist ein Monster auf dem Schreibtisch, macht dort aber auch gut was her. Bei Galaxus kostet er 1070 Euro.*

Viel Platz auf dem Bildschirm: Mit seinen 43 Zoll mag der Asus ROG Strix XG438QR für manchen Schreibtisch überdimensioniert sein. Wo er aber Platz findet, wird man sich schnell an das neue Platzangebot auf dem Monitor gewohnen. Spiele wie Crusader Kings 3 mit großen Karten machen gut was her. Das verbaute VA-Panel liefert mit 120 Hz, FreeSync 2, 4 ms GTG, HDR 600 und 450 cd/m² recht gute Werte.

Pro
  • Schnell (120 Hz und 4 ms GTG)
  • Solide Helligkeit (450 ms GTG)
  • AMD FreeSync 2
  • Viel Platz auf dem Bildschirm
Contra
  • Für manche Schreibtische zu groß
  • Kaum Ergonomieeinstellungen

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Ausgezeichnetes Bild: Asus ROG Swift PG32UQX

Der Asus ROG Swift PG32UQX zählt aktuell zu den besten Gaming-Monitoren. Er kostet bei Alternate knapp 3500 Euro. Der Asus ROG Swift PG32UQX zählt aktuell zu den besten Gaming-Monitoren. Er kostet bei Alternate knapp 3500 Euro.

Premium hat seinen Preis: Der ROG Swift PG32UQX ist einer der wenigen Gaming-Monitore, die aktuell in Farben und HDR die beste Leistung bieten. Nicht zuletzt, weil er die Technologien FALD (Full-Array Local Dimming), Quantum Dot und Mini-LED-Beleuchtung gekonnt miteinander kombiniert. Das 32 Zoll große IPS-Panel bietet 144 (mit G-Sync Premium) und eine Reaktionsrate von 4 ms GTG. Die Helligkeitswerte liegen mit 500 cd/m² bei SDR und 1400 cd/m² bei HDR im obersten Bereich. So ein tolles Display hat allerdings auch einen stolzen Preis.

Pro
  • Schnell (144 Hz & 4 ms GTG)
  • G-Sync Ultimate
  • Sehr hohe Helligkeit
  • HDR 1400
Contra
  • Sehr teuer

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Das ist wichtig beim Kauf eines 4K-Gaming-Monitors

Passende Sync-Technologie: FreeSync und G-Sync: Beide haben die gleiche Aufgabe, sie sollen Tearing und Ruckler verhindern. Dafür synchronisieren sie das Signal der Grafikkarte mit der Bildwiederholrate des Monitors und passen die Bildwiederholrate an die GPU an. Wenn die GPU in einer aufwändigen Szene nur 40 fps schafft, zeigt der Monitor auch nur 40 Bilder. In der nächsten Szene schafft die GPU dann 70 fps und sofern der Monitor das darstellen kann, zeigt er nun 70 Bilder. Besitzerinnen und Besitzer einer AMD-Grafikkarte sollten zu einem Monitor mit FreeSync oder dem neueren FreeSync-2-Standard greifen. Bei einer Nvidia-GPU empfehlen sich entsprechend die oft etwas teureren G-Sync-Monitore, oder zumindest Monitore mit G-Sync-Kompatibilität.

Um rasante Spiele wie F1 2021 in 4K genießen zu können, muss man in ein schnelles Display investieren. Um rasante Spiele wie F1 2021 in 4K genießen zu können, muss man in ein schnelles Display investieren.

Auf die Reaktionszeit achten: Die Reaktionszeit beschreibt bei Monitoren die Dauer, die ein Pixel braucht, um seinen Zustand zu wechseln. Je geringer diese Dauer, umso schärfer ist das Bild. Das macht vor allem bei schnellen Bewegungen in Spielen und Filmen einen Unterschied. Besonders langsame Reaktionszeiten können zu Schlieren und Unschärfen führen. Hersteller geben die Reaktionszeit gelegentlich in unterschiedlichen Werten an: GTG-Wert (grey-to-grey), BWT (black-to-white) oder Hersteller-spezifische Entwicklungen wie Acers VRB-Technologie an. In der Praxis am vergleichbarsten ist der GTG-Wert. Wir empfehlen nur Monitore mit einer Reaktionszeit von weniger als 10 ms GTG.

Unterschiedliche Panel-Technologien: Für welches Panel man sich am Ende entscheidet, kommt auf die jeweiligen Ansprüche an. Aufgrund der schnelleren Reaktionszeiten galten lange VA- und TN-Panel als die bessere Wahl. Mittlerweile haben aber auch die meiste farbprächtigeren IPS-Panels deutlich aufgeholt. Diese bieten zudem oft eine höhere Blickwinkelstabilität, die Reaktionsgeschwindigkeit ist aber häufig einen kleinen Tick langsamer.

Helligkeit und Kontrast: Wer meist im abgedunkelten Zimmer zockt, braucht nicht wirklich zwingend hohe Helligkeitswerte. Diese werden meist in "cd/m²" oder "nits" angegeben. Die Einheiten können 1:1 getauscht werden. Beim Spielen in hellen Räumen, mit der Sonne im Rücken oder generell bei Tageslicht wirkt sich ein höherer Helligkeitswert aber durchaus positiv aus. Ähnlich sieht es mit dem Kontrast aus. Auch wer Wert auf HDR legt, braucht entsprechende Helligkeitswerte. Ein HDR-Modus mit nur 350 cd/m² ist meist nicht der Rede wert.

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Zum Monitor braucht ihr natürlich die passende Hardware. Hier geht zu unseren anderen Kaufberatungen für Gamer:


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