Mircos Tipp: Tenways CGO600 Pro für die Stadt
- Vollständiger Name: Mirco Kämpfer
- Position bei Webedia: Head of Tech & Hardware Editorial
- Was mir besonders wichtig ist: Preis-Leistung & Fahrspaß
- Sternebewertung: ⭐⭐⭐⭐
Mirco: Vor knapp zwei Jahren habe ich das Tenways CGO600 Pro getestet. Damals bezeichnete ich es als Preis-Leistungs-Kracher und idealen Allrounder für die Stadt. 2.000 Kilometer später hat sich dieser Eindruck gefestigt: Es ist eines der besten Pedelecs unter 2.000 Euro, das auf Schnickschnack verzichtet, dafür aber Fahrspaß pur bietet.
Obwohl man das Legacy-Modell oft schon für 1.600 Euro oder die Neuauflage für rund 1.800 Euro bekommt, erhält man hier erstaunlich viel Hardware. Es gibt keine smarten Features, keine App-Spielereien und keine Federung – dafür aber einen wartungsfreien Gates-Carbonriemen, einen präzisen Drehmomentsensor und einen soliden 40-Nm-Hinterradmotor, der die Kraft direkt weitergibt.
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Der Algorithmus macht den Unterschied
Der wahre Clou ist jedoch die Software im Hintergrund. Tenways nutzt einen extrem cleveren Algorithmus, der den Motor so butterweich abstimmt, wie ich es bei kaum einem anderen E-Bike erlebt habe. Die Unterstützung setzt verzögerungsfrei und unaufdringlich ein, was zusammen mit dem geringen Gewicht von 18 Kilo für ein sehr natürliches Fahrgefühl sorgt – nur eben auf Steroiden.
Auch die Übersetzung ist meisterhaft gewählt: Selbst bei 35 km/h bleibt die Kadenz angenehm niedrig, sodass man nicht wie ein Hamster auf Speed strampelt. Das ist bei Carbonriemen nicht immer so.
Agilität hat ihren Preis
Natürlich ist das CGO600 Pro nicht perfekt. Durch die sportliche Geometrie und die fehlende Federung werden Schlaglöcher oder Kopfsteinpflaster direkt an den Lenker weitergegeben. Das Bike ist ein spritziges Werkzeug für den glatten Asphalt der City, kein Offroader.
Wer damit leben kann, bekommt einen langlebigen Begleiter, der auch nach zwei Jahren noch aussieht und fährt wie am ersten Tag. Ich musste lediglich einmal die hinteren Bremsbeläge wechseln, Schrauben von Ständer und Vorderrad nachziehen und gelegentlich den Carbonriemen abwischen – das war's.
Wer einfach nur aufsteigen und losfahren möchte und weitestgehend ebene Untergründe in seiner Umgebung hat, bekommt hier einen Deal, der an Preis-Leistung schwer zu knacken ist. Ich genieße es jedenfalls immer noch, mir keine Gedanken um ölige Ketten oder Software-Bugs machen zu müssen.
Jetzt seid ihr gefragt: Welche E-Bikes könnt ihr empfehlen und warum? Was ist euch persönlich dabei wichtig? Schreibt es uns in die Kommentare.

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