Patricks Tipp: Haibike SDuro 7.0 Trekking mit Satteltasche!
- Vollständiger Name: Patrick Freese
- Position bei Webedia: SEO Performance Manager
- Was mir besonders wichtig ist: Preis/Leistung & Möglichkeit im Wald und auf Straßen zu fahren
- Wem ich das Gerät empfehle: Jedem, der mit seinem E-Bike nicht nur auf Straßen fahren will, sondern auch mal ein bisschen Offroad-Spaß braucht
- Sternebewertung: ⭐⭐⭐⭐
Patrick: Ich brauche kein E-Bike, das nur toll aussieht. Ich brauche ein Teil, das mich durch den Wald schiebt und mir im Turbo-Modus nicht mal die Anzeichen von Schweiß auf die Stirn bringt.
Mein Haibike SDuro 7.0 Trekking habe ich 2021 gekauft. Eine Zeit, in der E-Bikes schwer zu kriegen und entsprechend teuer waren. Knappe 3,500 Euro habe ich damals hingeblättert. Allerdings war der Bosch Performance CX Motor mit 75 Newtonmetern zu dem Zeitpunkt einfach das Beste für jeden, der Power wollte.
Und was soll ich sagen? Nach über 5.000 Kilometern zieht das Ding immer noch wie am ersten Tag. Der Akku macht keine Zicken, der Motor leistet sein Beste und ich musste bisher nichts außer Bremsen und Kette erneuern. Typische Verschleißteile. Das ist genau die Zuverlässig, die ich von Technik erwarten. Auch, wenn ich sie Offroad einsetze.
Viel Platz dank Gepäckträger
Das Sduro ist für mich ein super Kompromiss zwischen Ich will Spaß im Wald
und maximaler Alltagstauglichkeit.
Mein Gamechanger sind Satteltaschen, die ich am Gepäckträger montieren kann. Wenn ich am Wochenende durch den Wald zu meinen Freunden zum Grillen fahre, dann wird das Bike zum Platzwunder. Eine Schüssel mit Pizzateig, Grillgut und sogar kühle Getränke verschwinden in den Taschen und los gehts.
Ein großer Vorteil sind die Schutzbleche. Ich fahre sehr gerne durch den Wald. Danach möchte ich aber nicht aussehen, als hätte ich mich im Schlamm gewälzt. Selbst, wenn es unterwegs schüttet, bleibe ich dank der Bleche sauber (wenn auch durch den Regen nicht trocken). Für mich ist das Bike der ideale Begleiter für Touren an der Weser oder den schnellen Trip zu Freunden.
Komfort auf der Langstrecke
Dank der breiten Schlauchreifen und der gefederten Gabel bügelt das Haibike auch über verwurzelte Wege hinweg, ohne, dass es mich vom Sattel schmeißt. Praktisch: Auf langen Touren kann ich mein Handy per Kabel am Tacho laden. Das ist wichtig, wenn mir Google Maps auf längeren Touren mal wieder den Akku leersaugt.
Aber ich muss hier auch betonen, dass das Sduro ein echter Brocken ist. Es ist schwer. Das merkt man vor allem, wenn man abgesattelt damit rangiert. Die knapp 25 Kilo merkt man. Sollte der Akku mal schlapp machen, will man das Teil keinen Berg hochschieben. Für sportliche Trails im Wald ist das Bike nicht unbedingt gemacht – dafür müsste es agiler sein. Aber auf befestigten Waldwegen oder auf der Straße ist der Komfort für mich kaum zu schlagen.
Link zum YouTube-Inhalt
Neugierig geworden? Hier vergleiche ich mein Haibike mit einem … Heybike.
Lohnt sich der Kauf im Jahr 2026 noch?
Bei offiziellen Händlern ist mein Modell des Sduro Trekking 7.0 kaum noch zu haben und wenn, für mehr als 2.000 Euro. Meine Empfehlung wäre an der Stelle, bei Kleinanzeigen zu schauen, das Bike Probe zu fahren und dann zu entscheiden. Dort finden sich einige Exemplare für weniger als 800 Euro.
Für die Qualität, die Bosch-Power und die Langlebigkeit ein No-Brainer. Es ist kein leichtes Fahrrad, aber nach über 5 Jahren im Einsatz einfach nicht kaputtzubekommen. Ich bin mit der Marke und dem Modell nach Jahren absolut zufrieden.
- Starker Boschmotor, der nach 5 Jahren keine Probleme macht
- Satteltaschen-Vorrichtungen perfekt zum Transportieren
- Wetterschutz dank Trekking-Modell
- Langlebigkeit: Akku und Schaltung sind sehr robust und machen 0 Probleme
- Das Bike ist schwer
- Im harten Gelände fehlt die Agilität eines MTBs
- Veraltete Optik: Der Tacho funktioniert, wirkt aber nicht modern
Weiter geht es mit einem Experten-Tipp von unserem Chef. Mirco verrät, welches E-Bike er wirklich auch privat empfiehlt.
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