Das Nothing Phone (4a) ist bislang für mich eines der Handy-Highlights des Jahres. Neben dem auffälligen Design überzeugt es mit einem tollen Display, einem echten Periskop-Teleobjektiv und einer langen Akkulaufzeit.
Glyph Bar: Das Alleinstellungsmerkmal dieser Liste
Die neue Glyph Bar des Nothing Phone (4a) besteht aus 63 einzeln ansteuerbaren Mini-LEDs, die als schlanker Balken neben dem Kameramodul sitzen.
Was die Glyph Bar unter anderem kann:
- Kontaktspezifische Benachrichtigungen mit individuellen Lichtmustern
- Anrufer-ID anzeigen, ohne das Handy umzudrehen
- Visueller Countdown beim Kamera-Timer
- Ladebalken beim Auflegen auf die Ladefläche
- Glyph Timer für Stoppuhr und Intervalle
Verarbeitung
Der Rahmen ist aus Aluminium, Vorder- und Rückseite sind durch Gorilla Glass 7i geschützt. IP64 ist an Bord – damit übersteht das Gerät laut Hersteller sogar ein kurzes Untertauchen bis 25 Zentimeter, ohne jedoch den vollen IP67-Standard zu erfüllen.
11:30
Nothing Phone 4a: Die neue Mittelklasse ist da und macht einiges besser als der Vorgänger
Kamera: mit Periskop-Tele
Das ist der entscheidende Grund, warum ich das Phone (4a) in dieser Preisklasse auf Platz 1 setze: Es ist das einzige Gerät der drei Empfehlungen mit einem echten Periskop-Teleobjektiv.
Das Kamera-Setup umfasst:
- Hauptkamera: 50 MP, f/1.88, OIS
- Telekamera: 50 MP, f/2.1, 3,5-fach optischer Periskop-Zoom, bis 7-fach In-Sensor-Zoom
- Ultraweitwinkel: 8 MP, f/2.2
- Frontkamera: 16 MP, f/2.45
Bei gutem Licht liefert das Kamerasystem detailreiche, farbkräftige Aufnahmen mit breitem Dynamikumfang – typisch Nothing etwas knalliger abgestimmt. Bei wenig Licht ist die Kamera allerdings nur mittelmäßig.
Display, Performance und Akku
Das 6,78 Zoll große AMOLED-Display ist ein Highlight: Mit 1,5K-Auflösung (1.224 × 2.720 Pixel), 120 Hertz und bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit ist es auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos ablesbar.
Im Inneren arbeitet der Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4: Apps öffnen sich flott, Multitasking mit 8 GB RAM läuft sauber und auch anspruchsvollere Spiele wie »Genshin Impact« laufen flüssig.
Die Akkulaufzeit ist eines der stärksten Argumente: Im PCMark-Benchmark erreicht das Phone (4a) sehr gute 21:16 Stunden. Bei normaler Nutzung hält das Gerät locker anderthalb Tage durch. Geladen wird mit bis zu 50 Watt.
Software und Updates
Nothing OS 4.1 auf Basis von Android 16 gehört zu den aufgeräumtesten Android-Oberflächen, die ich bisher getestet habe.
Der Update-Support ist solide: Drei große Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches – gut, aber nicht auf Samsung-Niveau.
- Helles und scharfes OLED-Display
- Vielseitiges Kamerasystem
- Schickes Design mit neuer Glyph Bar
- Lange Akkulaufzeit
- Kein eSIM-Support
- Kein Wireless Charging
- Kein vollständiger Wasser- und Staubschutz
- Kamera bei wenig Licht nur mittelmäßig
Zum Testbericht: Für mich schon jetzt eines der schönsten Handys des Jahres: Nothing Phone (4a) im Test
Für wen ist das Nothing Phone (4a) geeignet?
Das Phone (4a) ist mein Tipp für alle, die ein außergewöhnliches Design suchen, gleichzeitig aber auch ein rundes Gesamtpaket wollen. Ihr bekommt ein scharfes und helles OLED-Display, ein Kamerasystem mit Periskop-Tele und eine lange Akkulaufzeit. Mit fehlendem eSIM-Support und IP64 statt IP67 müsst ihr jedoch kleine Kompromisse eingehen.
Auf der nächsten Seite schauen wir uns Tipp 2 an: das Samsung Galaxy A56.

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