Wenn ich gefragt werde, welches Handy unter 300 Euro am sichersten ist – nicht im Sinne von Schutzklasse, sondern im Sinne von »wird lange gepflegt und ich mache nichts falsch« –, dann ist meine Antwort das Samsung Galaxy A56.
Es bietet IP67-Schutz, eSIM, sechs große Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Wer etwas mehr Budget hat, bekommt mit dem Galaxy A57 einen spürbar stärkeren Chip und bessere Akkulaufzeit, liegt aber eher im Bereich 330 bis 350 Euro.
IP67, eSIM und Updates: Kein Standard in dieser Preisklasse
Keines meiner drei empfohlenen Handys bis 300 Euro kann mit Samsung beim Thema Updates und Langzeit-Support mithalten. Sechs große Android-Versionen sind ein starkes Argument für alle, die ihr Handy lange nutzen wollen.
Was das Galaxy A56 gegenüber Nothing und CMF besser macht:
- IP67: Übersteht Untertauchen bis zu einem Meter für 30 Minuten – nicht nur Spritzwasser
- eSIM: Ideal für Reisen und Dual-SIM ohne zweite physische Karte
- 6 große Android-Updates + 6 Jahre Security
Der Rahmen ist aus Aluminium, Vorder- und Rückseite aus Glas. Das A56 fühlt sich trotz seines Preises sehr hochwertig an und wirkt optisch eher wie ein Gerät der S-Reihe.
Kamera: Solide Hauptkamera, kein Tele
Das Galaxy A56 setzt auf ein klassisches Dreifach-Setup ohne Periskop-Objektiv.
Das Kamera-Setup umfasst:
- Hauptkamera: 50 MP, f/1.8, OIS
- Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2.2
- Makro: 5 MP, f/2.4
- Frontkamera: 12 MP, f/2.2
Die Hauptkamera liefert bei Tageslicht sehr ausgewogene, natürliche Bilder mit gutem Dynamikumfang.
Der 2-fach In-Sensor-Zoom funktioniert ordentlich, ist aber kein Ersatz für ein echtes Tele wie beim Nothing Phone (4a).
Display, Performance und Akku
Das 6,7 Zoll große Super-AMOLED-Panel bietet FHD+-Auflösung, 120 Hertz und bis zu rund 1.200 Nits Spitzenhelligkeit. Das reicht für den Alltag gut aus, ist aber etwas weniger hell als das Panel im Nothing Phone (4a).
Im Inneren arbeitet der Exynos 1480 mit 8 GB RAM: solide Mittelklasse – Apps starten flott, Multitasking läuft problemlos, bei anspruchsvollen Spielen sind mittlere Details drin, um noch flüssig spielen zu können.
Das Galaxy A57 macht hier einen spürbaren Schritt nach vorn: Der Exynos 1680 ist effizienter und leistungsstärker, was sich auch in der Akkulaufzeit niederschlägt. Im PCMark-Benchmark erreicht das A57 rund 19:40 Stunden gegenüber 15:49 Stunden beim A56 – wer also ein paar Euro mehr ausgeben kann, bekommt beim A57 mehr Ausdauer.
Beide Modelle laden mit bis zu 45 Watt kabelgebunden auf, Wireless Charging fehlt.
Software und Updates
Die zwei Geräte laufen mit Android 16 und One UI und bringen Samsungs »Awesome Intelligence«-Features mit: Circle to Search, KI-Untertitel in Echtzeit, Objektradierer in der Galerie und KI-Zusammenfassungen für Notizen.
- Großes und helles OLED-Display
- Gute Hauptkamera, auch bei Low Light
- eSIM-fähig
- Sechs Jahre Updates
- Premium-Feeling dank Glasrückseite und Metallrahmen
- Mittelmäßige Performance
- Speicher nicht mehr erweiterbar
- Kein Telezoom
- Kein drahtloses Aufladen
Zu den Testberichten: Samsung Galaxy A56 im Test und Samsung Galaxy A57 im Test
Für wen ist das Samsung Galaxy A56 geeignet?
Das Galaxy A56 ist mein Tipp für alle, die ein zuverlässiges, langlebiges Alltagsgerät ohne Kompromisse beim Schutz und bei den Updates wollen. Ihr bekommt IP67, eSIM, ein sehr gutes AMOLED-Display und eine solide Kamera. Wer 30 bis 50 Euro mehr Budget hat und mehr Akkulaufzeit und Leistung will, greift zum Galaxy A57.
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit dem CMF Phone 2 Pro.

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