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Seite 2: Die Clan-Szene

Clan-Zahlen

Auf Clanbase finden sich die meisten Teams rund um Half-Life. Auf Clanbase finden sich die meisten Teams rund um Half-Life.

Die größte Clan-Szene erwuchs innerhalb von nur 18 Monaten rund um die Half-Life-Modifikation Counterstrike. Fast 500 Clans sind in der deutschen Abteilung der ESPL eingetragen, der Electronic Sports League; bei der ersten Saison der GameStar-Liga wollten über 600 Teams teilnehmen. In der Clanbase, dem größten Zusammenschluss von Clans weltweit, finden sich in der hiesigen Tabelle sogar 1.121 Spielervereinigungen. Die Champions League for Quaker (CLQ) fragt alle Server weltweit ab und listet sie, nach Spielen geordnet, in einem Ranking. Dort sind sage und schreibe über 900.000 Counterstriker registriert. Team Fortress Classic (TFC) verfügt über wesentlich kleinere Zahlen: In der ESPL sind deutschlandweit lediglich 35 Clans zu finden. In der Clanbase tummeln sich in der gleichen Kategorie immerhin noch 81, die CLQ verbucht knapp 13.500 Spieler. Das liegt zum einen daran, dass TFC schon zu lange existiert und an Attraktivität zugunsten von Counterstrike verloren hat. Zum anderen lässt es sich damit erklären, dass es viel Einarbeitung in die Taktik und die verschiedenen Spielerklassen erfordert. Einen geringen Teil machen mittlerweile die Freunde des herkömmlichen Half- Life-Deathmatches aus. Im Gegenzug erscheinen regelmäßig neue Modifikationen, kurz Mods genannt. Frontline Force oder Firearms sind schon jetzt interessante Alternativen für Counterstriker und TFC-Spieler.

Hobby als Nebenjob

Seit Mitte 1997 existiert in den USA die CPL, die Cyberathlete Professional League. Von Beginn an stritten sich dort die Claner und Nicht-Claner um Geldpreise, die im letzten Jahr ihren bisherigen Höchststand erreicht haben: genau 15.000 Dollar im finalen Counterstrike-Turnier. Kein Wunder, denn das Feld wird immer hochklassiger, und eine wachsende Zahl Sponsoren finanzieren den werbewirksamen Event.

Die CPL hat kurz nach Start auch internationales Terrain betreten, sodass jetzt auch Clans aus der ganzen Welt zu Endausscheidungen in die USA fliegen. »Professional Gaming« nennt sich das in Szene-Kreisen. Aber nur wenige Clans haben Gönner im Hintergrund, die Reisen zu weit entfernten Turnieren bezahlen. Zumindest in Deutschland wird das vermutlich auch länger so bleiben. Professional Gaming ist hierzulande keine allzu gewinnträchtige Angelegenheit: Die ganz großen Turniere finden nur in Übersee statt, die Anreisekosten sind deshalb sehr hoch. Viele Clans distanzieren sich auch von solchen Wettbewerben: Wenn Geld ins Spiel komme, bleibe der Spaß auf der Strecke. (PET)

Die erweiterte Fassung des Artikels sowie zusätzliche Screenshots finden Sie in GameStar 2/2001.

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