Wenn man vielen Beobachtern glaubt, steht die Videospielbranche an einem Scheideweg. Die Zeiten des unaufhaltsamen Wachstums könnten sich dem Ende neigen, und die Industrie muss sich neu erfinden.
In einem Gespräch mit Gamesindustry.biz haben der ehemalige Vorsitzende von Sony Worldwide Studios Shawn Layden und die Analysten Mat Piscatella und Piers Harding-Rolls jetzt eine Zukunftsprognose gewagt - und sie sehen eine »Widergeburt der AA-Spiele« voraus.
Die Auflösung der alten Plattform-Grenzen
Die Experten sind sich einig, dass sich die Exklusivität von Spielen auf einer einzigen Plattform bald erledigt hat. Mat Piscatella betont, die junge Generation erwarte, »dass ich, was immer ich spielen will, überall spielen kann. Und wenn ihr das nicht könnt, bin ich nicht interessiert.« Diese Flexibilität sei auch der Grund, warum PC-Gaming und Mobile die bevorzugten Plattformen der jungen Spieler sind.
Layden äußert sich kritisch über die aktuelle Konsolenentwicklung und vergleicht Microsofts Vorgehen bei der Xbox mit Segas Abkehr vom Hardware-Geschäft. Er plädiert dafür, die Konsolenbranche nach dem Vorbild der Musikindustrie zu standardisieren. Anstatt immer teurere Hardware zu entwickeln, sollte man sich auf die Inhalte konzentrieren.
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