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Die Zukunft von Rainbow Six Siege - So verändert Ubisoft 2018/19 die Operator, Maps & Spielmodi

Ubisoft plant doch ein Rework für Tachanka, für Ranked braucht ihr bald eine Telefonnummer und Favela kehrt zurück ins Spiel. Lest hier, was sich alles in Rainbow Six Siege verändert.

von Philipp Elsner,
29.08.2018 17:05 Uhr

Neben neuen Season-Inhalten bekommt Rainbow Six: Siege auch Operator- und Map-Reworks sowie Änderungen für Ranked und neue Playlists.

Wir haben mit den Entwicklern über ihre Pläne gesprochen und fassen die wichtigsten Infos für euch zusammen.

Operator-Änderungen

Im September erscheinen mit Operation Grim Sky die beiden neuen Operator Maverick und Clash samt der überarbeiteten Hereford-Map. Danach folgen in Season 4 zwei Operator aus Marokko samt neuer Karte und machen damit das dritte Jahr von Rainbow Six Siege komplett.

Aber Ubisoft will auch künftig bestehende Operator überarbeiten und sie an das sich verändernde Meta und neue Gadgets anpassen, z.B. Frost oder Thatcher. Und sogar für "Lord" Tachanka - den legendären Operator mit Meme-Status in der R6-Community - sind Veränderungen in Sicht.

Frost-Rework

»Wir arbeiten gerade an Konzepten und Prototypen für das Frost-Rework«, bestätigt Game-Designer Leroy Athanassoff im Gespräch mit GameStar. Man wolle in Zukunft keine Gadgets mehr im Spiel, die automatisch eine Win-or-Lose-Situation verursachen - Ubisoft nennt sie binäre Gadgets.

Frost gehörte zu den ersten DLC-Operators in R6 Siege im DLC Black Ice von 2016. Frost gehörte zu den ersten DLC-Operators in R6 Siege im DLC Black Ice von 2016.

Aus diesem Grund wurden auch die Kapkan-Fallen so verändert, dass sie zwar schwerer zu sehen sind, aber keine sofortigen Kills erzielen können. »Gadgets wie diese Fallen, sind entweder komplett nutzlos, wenn sie nicht ausgelöst werden. Oder sie sind sofort spielentscheidend, wenn sie ausgelöst werden. Das soll sich ändern«, erklärt uns Athanassoff.

Es wäre also denkbar, dass die Frost-Fallen in Zukunft eher so funktionieren wie z.B. die Minen von Lesion, indem sie einen Angreifer zwar aufhalten können, ihm aber trotzdem Handlungsspielraum für taktische Entscheidungen lassen.

Thatcher-Rework

Die gleiche Entwicklung, weg von einer simplen Mechanik nach dem Prinzip »an oder aus«, ist bei Thatcher bereits zu beobachten. Schon in der aktuellen Season wurden seine EMP-Granaten so verändert, dass sie die Gadgets von Maestro und Alibi nur vorübergehend stören und nicht zerstören.

Die Veränderung wird sich in den nächsten DLCs fortsetzen: »Wir wollen diese Änderung nicht auf einen Schlag ins Spiel bringen, sondern langsam ausrollen. Mit Grim Sky werden dann beispielsweise Kameras und die Black Eyes von Valkyrie nicht mehr durch Thatchers EMP zerstört, sondern nur für kurze Zeit außer Gefecht gesetzt. Dieses Prinzip setzen wir dann für weitere Seasons fort«, so Leroy Athanassoff.

Thatcher war Teil der Startaufstellung zum Release von Siege. Seitdem hat sich viel getan.Thatcher war Teil der Startaufstellung zum Release von Siege. Seitdem hat sich viel getan.

Man werde dann zwangsläufig einen Punkt erreichen, an dem man Thatcher wieder buffen müsse, weil er sukzessive schwächer bei der Bekämpfung von elektronischen Gadgets wird.

Wir rechnen also damit, dass auch der Mute-Jammer und die Batterien von Bandit irgendwann nicht mehr von Thatcher komplett zerstört werden - Hardbreacher wie Thermite hätten dann nur noch ein bestimmtes Zeitfenster zum Aufsprengen.

Ubisoft über R6-Operator: Fehler der Vergangenheit, Pläne für die Zukunft

Castle-Rework

Laut der offiziellen Statistik ist Castle einer der schwächsten und auch unbeliebtesten Operator in Rainbow Six Siege. Bei Ubisoft ist man sich einig, dass sein Gadget zu situationsabhängig und speziell sei.

»In der Pro-Szene hat er einen guten Stand, weil er für ganz bestimmte Stellen auf ganz bestimmten Maps sehr gut geeignet ist«, erklärt Athanassoff. »Im regulären Multiplayer ist das anders - da kann er sogar oft zum Hindernis für das eigene Team werden. Intern nennen wie ihn oft scherzhaft den sechsten Angreifer.«

Tatsächlich schneidet Castle häufig versehentlich einem Roamer aus dem eigenen Team den Rückweg zum Missionsziel ab und schadet dadurch den Teamkollegen. »Wir arbeiten momentan an neuen Prototypen für Castle, der seine Stärken im professionellen Bereich und für den E-Sport beibehält und gleichzeitig auch im normalen Online-Multiplayer besser funktioniert und weniger frustrierend ist«, verspricht Athanassoff den Fans.

Tachanka-Rework

Ein besonders heikles Thema für die Entwickler ist Tachanka. In der Community liebevoll »der Lord genannt, genießt der Speznaz-Verteidiger mit dem MG-Geschütz inzwischen einen Ruf als Meme. Zugleich gilt er als der nutzloseste Charakter im Spiel.

Hieß es noch zu Beginn des Jahres, dass Ubisoft wegen diesem Kult-Status vor einem Rework von Tachanka zurückschrecke, sieht das inzwischen aber anders aus: Das Statement sei unglücklich formuliert gewesen und man wolle keinen kaputten Operator im Spiel, versichert Game-Designer Leroy Athanassoff gegenüber IGN Deutschland.

Tachanka zu verändern, sei aber keine leichte Aufgabe. Man habe bereits Konzepte auf dem Tisch, wolle aber zugleich nicht das MG als Hauptmerkmal, die Hintergrundgeschichte sowie den Wiedererkennungswert von Tachanka aufs Spiel setzen. »Wenn wir ihn wirklich komplett verändern, ist er nicht mehr Tachanka. Wenn wir Sledge seinen Hammer wegnehmen, ist er auch nicht mehr Sladge«, so Athanassoff. Fest steht aber: Ubisoft arbeitet aktiv an einem neuen Tachanka.

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