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Die besten Spieler-Tastaturen - Kaufberatung Tastaturen Februar 2019

Wir haben die besten Gaming-Tastaturen in verschiedenen Preissegmenten zusammengestellt. Inklusive Kaufempfehlungen für mechanische Tastaturen sowie für TKL-Tastaturen ohne Ziffernblock.

von Christoph Liedtke,
29.01.2019 16:25 Uhr

Unterteilt in vier Preiskategorien (bis 50 Euro, 50 bis 100 Euro, ab 100 Euro und ab 150 Euro) geben wir Empfehlungen für die besten Tastaturen im jeweiligen Segment.Unterteilt in vier Preiskategorien (bis 50 Euro, 50 bis 100 Euro, ab 100 Euro und ab 150 Euro) geben wir Empfehlungen für die besten Tastaturen im jeweiligen Segment.

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Allgemeine Kauftipps

Ob beim Schreiben von E-Mails, beim Chatten oder beim Spielen – eine Gaming Tastatur muss die verschiedensten Anforderungen erfüllen. Präzision, Schreibgefühl und Verarbeitung sind dabei am wichtigsten, aber auch auf Komfortfunktionen (beispielsweise zur Multimediasteuerung) kommt es an. Wir stellen die unserer Meinung nach besten Tastaturen in drei Preisklassen vor. So findet ihr die Tastatur, die nicht nur zu euren Vorlieben, sondern auch zu eurem Geldbeutel passt.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von PC-Tastaturen: Modelle mit (teuren) mechanischen Einzelschaltern pro Taste oder mit (günstigeren) unterliegenden Gummimatten (auch als »Rubber-Dome« bekannt), welche die Tastendrücke registrieren. Mechanische Tastaturen zeichnen sich durch ein gleichmäßigeres Tippgefühl sowie die in der Regel robustere Verarbeitung aus, während herkömmliche, auf Gummimatten basierende Modelle vor allem mit umfangreicheren Extras sowie einem meist deutlich geringeren Preis aufwarten.

Sonderfunktionen wie Multimediatasten, Makro-Funktion, USB-Hub oder Lautstärkeregler finden sich mittlerweile bei vielen Modellen, die mechanischen sind aber nach wie vor häufig etwas spartanischer ausgestattet. Besonders Vielschreiber werden nach einer kurzen Eingewöhnungszeit das Schreibgefühl einer mechanischen Tastatur zu schätzen wissen und auch beim Spielen wächst einem der meist knackigere Anschlag mit (je nach Taster-Variante) deutlich spürbarem Druckpunkt ans Herz. Einen wirklich relevanten Präzisionsvorteil beim Spielen gibt es durch eine mechanische Tastatur erfahrungsgemäß aber nicht.

Welche Switches dürfen es sein?

Mechanische Tastaturen nutzen hauptsächlich MX-Schalter der deutschen Firma Cherry, vorrangig die Varianten MX-Blue, MX-Black, MX-Red und MX-Brown. Während die blauen Schalter fast keinen Widerstand haben, aber mit einen klar definierten und auch fühlbaren Klick laut auslösen, besitzen die schwarzen Schalter keinen fühlbares Feedback, einen gleichmäßigen Widerstand über den gesamten Hubweg und einen viel weiter oben liegenden Druckpunkt. Daher eignen sich MX-Black-Schalter unserer Meinung nach viel besser als die blaue Variante zum Spielen, das Tippen empfinden viele darauf aber durch den vergleichsweise hohen Auslösewiderstand ohne fühlbaren Klick als weniger angenehm.

Die MX-Brown-Schalter liegen in etwa zwischen MX-Blue und MX-Black, die MX-Reds sind leichtgängigere MX-Blacks. Welche Variante einem am meisten zusagt, erfährt man am besten durch Probespielen. Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl an mechanischen Schaltern anderer Anbieter, die sich teils an den Cherry-Modellen orientieren, teils aber auch eine Mischform darstellen (beispielsweise Kailh-Schalter oder Logitechts Eigenentwicklung Romer-G).

Aktuelle Tests zu Tastaturen
» Razer Huntsman Elite - »Opto-mechanische« Schalter für über 200 Euro
» Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire - Flache Cherry MX Switches im Notebook-Format
» Corsair Strafe RGB MK.2 - Mechanische Tastatur mit leisen Tasten
» Sharkoon Skiller Mech SGK3 - Günstig, mechanisch und beleuchtet
» Razer Cynosa Chroma - Rubberdome statt mechanisch?

Tastaturen bis 50 Euro

Im Preisbereich bis 50 Euro tummeln sich die mit Abstand meisten Tastaturen. Als Not- oder Ersatztastatur finden sich selbst für rund 10 Euro durchaus einige ordentliche Lösungen (zum Beispiel die Logitech K120). Gerade als Spieler und für langfristige, regelmäßige Einsätze empfehlen wir allerdings den Blick auf mindestens 20 bis 25 Euro teure Tastaturen. Erst ab diesem Preispunkt beginnen Technik, Ausstattung und Verarbeitung sich auf ein ausgewogenes Niveau zu vereinen.

Kompromisse sind natürlich auch hier anzutreffen: Einige Tastaturen bieten beispielsweise eine ordentliche Verarbeitung und gutes Schreibgefühl, können aber nicht zwischen ausreichend vielen, gleichzeitig gedrückten Tasten unterscheiden – dem sogenannten Key-Rollover. Bei simplen Tastaturen ohne spezielle Controller und Platinen sind das üblicherweise zwei simultan erkennbare Tasten (2-Key-Rollover). Auch Ghosting (falsche Interpretation von Eingaben seitens der Tastatur) kann bei regulären Tastaturen auftreten und bei Spielen zu ungewollten Fehleingaben führen.

Sharkoon Skiller Pro+

Sharkoon Skiller Pro+ - Bilder ansehen

Für rund 25 Euro bietet die Sharkoon Skiller Pro+ für Spieler viel Gegenwert. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, der Sharkoon Skiller, präsentiert sich die Pro-+-Version im hochwertigeren Gewand. Sowohl das Gehäuse als auch die Materialauswahl wurden gegenüber der Skiller überarbeitet, statt des empfindlichen und eher billig wirkenden Hochglanz-Kunststoffes verwendet Sharkoon nun eine matte Oberfläche.

Verwindungssteifheit, Stabilität und Rutschfestigkeit sind für die Preisklasse der Skiller Pro+ gut. Das Schreibgefühl erinnert leicht an taktile Schalter, da ein klarer Druckpunkt spürbar ist. Spieler können auf einen umfangreichen Treiber zurückgreifen, bei dem neben der Umfunktionierung der Windowstaste auch die sechs dedizierten Makrotasten beliebig mit Programmen oder Befehlen verbunden werden können.

Nützliche dedizierte Medientasten und die vollflächige, aber etwas ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung erleichtern den PC-Alltag. Die Skiller Pro+ erkennt, wie die meisten Tastaturen in diesem Preisbereich, regulär maximal zwei simultan gedrückte Tasten (Key-Rollover). Im für Spieler relevanten WASD-Bereich sind aber bis zu sechs Tasten erlaubt, wodurch die Minimal-Anforderungen an eine brauchbare Spielertastatur gegeben sind. Für die Hintergrundbeleuchtung können die Farben rot, grün, dunkelblau, lila, türkis, gelb, hellblau und dunkelblau gewählt werden.

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Cherry Stream 3.0

Ebenfalls für rund 25 Euro gibt es die Cherry Stream 3.0 im schlichten schwarzen Design und flachen Tasten. Sie beerbt die beliebte Evolution Stream XT und besitzt wie der Vorgänger 105 Tasten im deutschen ISO-Layout und wird mithilfe eines 1,8 Meter langem USB-Kabels mit dem PC verbunden. Zusätzlich finden sich oberhalb der Funktionstasten sechs Multimediatasten, um die Lautstärke zu regulieren sowie Filme und Musik zu steuern.

Die Cherry Stream 3.0 ist eine Robberdome-Tastatur, die Switches hören auf die Bezeichnung Cherry XS und sollen laut Hersteller 20 Millionen Anschläge mitmachen. Im Unterschied zum Vorgänger ist die Tastenbeschriftung nicht mehr einfach nur aufgeklebt, sondern mithilfe eines Lasers in die Kappen graviert und mit Farbe ausgefüllt. Die Tastatur ist zudem spritzwassergeschützt, besitzt blaue Status-LEDs und wird aus Kunststoff gefertigt.

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Logitech G213 Prodigy

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Trotz des relativ günstigen Preises von etwas mehr als 50 Euro hat die G213 Prodigy von Logitech unter anderem eine RGB-Beleuchtung zu bieten. Zusätzlich verfügt sie über eine integrierte Handballenablage und hält Spritzwasser stand. In unserem Test zur Prodigy G213 loben wir die umfangreiche Ausstattung und die hohe Präzision der sogenannten »Mech Dome«-Tasten, sind aber etwas über die ungleichmäßige Beleuchtung enttäuscht.

Bei den Tasten handelt es sich um Rubberdome-Modelle, die sich in Sachen Tippgefühl mechanischen Schaltern annähern sollen. Das gelingt ihnen wie anderen Modellen dieser Art nur bedingt, weshalb wir Begriffen wie »Mech Dome« gegenüber eher kritisch eingestellt sind. Im Falle der G213 ändert das aber nichts daran, dass sie eine hohe Präzision und ein gutes Tipp- und Spielgefühl bietet.

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* Hinweis: Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

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