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Ein Streich der Entwickler wurde zum legendärsten Boss in Doom 2

Der Endboss von Doom 2 ist ein riesiger Dämonenkopf, so scheint es zumindest. Doch dahinter verbirgt sich in Wirklichkeit etwas ganz anderes.

Doomguy ist eigentlich nie zu Scherzen aufgelegt, die Entwickler von Doom 2 dagegen schon. Doomguy ist eigentlich nie zu Scherzen aufgelegt, die Entwickler von Doom 2 dagegen schon.

Doomguy kennt keine Gnade, und das ist auch gut so: Schließlich muss er gegen eine ebenso gnadenlose Invasion von Dämonen kämpfen, die unsere Welt für sich beanspruchen wollen. Doch in Doom 2 sind nicht alle seine Gegner Kreaturen aus der Hölle: Hinter dem großen Endboss versteckt sich ausgerechnet John Romero, ein Mitbegründer von id Software. Nun ja, zumindest ein Teil von ihm.

Doomguy vs. John Romero

Haben wir uns durch alle Level von Doom 2 gekämpft, müssen wir uns zuletzt einem riesigen Bossgegner in Form eines dämonischen Ziegenkopfes stellen, dem Icon of Sin. Der ist eigentlich nur eine große Wandtextur (Gegnermodelle in 3D gab es schließlich noch nicht), aber dahinter steckt, im wahrsten Sinne des Wortes, noch mehr.

Denn was ihr eigentlich zerstören müsst, ist nicht die riesige Dämonenfratze, sondern John Romeros Kopf auf einem Spieß. Der versteckt sich in einem unzugänglichen Tunnel direkt hinter dem Dämon und kann nur mit Raketen beschädigt werden.

Die unheimlichen dämonischen Laute, die ertönen, wenn ihr dem Monster gegenüber tretet, haben außerdem eine versteckte Bedeutung: Stark verzerrt und rückwärts wird nämlich folgenden Satz abgespielt:

Um das Spiel zu gewinnen, musst du mich, John Romero töten.

Video starten 10:54 Easter Eggs in Doom - Die besten Geheimnisse der Shooter-Serie - Die besten Geheimnisse der Shooter-Serie

Was steckt aber hinter dem Geheimnis? Zunächst war es nur ein Scherz von zwei Entwicklern, die ein Foto von John Romero eingescannt und darauf den Kopf gebastelt hatten, der dann hinter der Fassade des Bosses versteckt wurde. Ob die Spaßvögel damit gerechnet haben, dass ihr Werk entdeckt wird, wissen wir nicht, doch es blieb nicht lange verborgen.

Noch während der Entwicklung stieß John Romero zufällig auf sein Abbild. Und da der Endboss noch keinen Sound hatte, beschloss Romero, seine eigene Stimme aufzunehmen und zur Unkenntlichkeit zu verzerren.

Entwickler verstecken immer wieder gerne Easter Eggs in ihren Spielen. Die reichen von kleinen Anspielungen über Story-Geheimnisse zu aufwendigen Schnitzeljagden und versteckten Leveln. Berühmt sind etwa der riesige Urzeithai von Battlefield 4 oder das legendäre Kuhlevel in Diablo. Aber auch in Spielen wie The Witcher 3 und C&C versteckt sich so einiges, mehr dazu lest ihr in den obigen Artikeln.

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