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Fazit: Dragon Age wird mehr Action- als Rollenspiel: An The Veilguard scheiden sich die Geister

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Fazit der Redaktion

Steffi Schlottag
@ThePumpkini

Ich liebe Inquisition und bisher kommt mir The Veilguard wie eine Weiterentwicklung davon vor. Ehrlich gesagt war das Kampfsystem für mich noch nie ausschlaggebend in Dragon Age, mir geht es vor allem um Welt, Story, Charaktere und meinen Einfluss darauf. Bis ich mehr darüber weiß, will ich das Spiel nicht vorverurteilen.

Der Action-Fokus stört mich grundsätzlich nicht, ich habe emotional schon lange mit den taktischen Origins-Gefechten abgeschlossen. Allerdings fällt mir eine fundierte Einschätzung von The Veilguard gerade sehr schwer, weil wir nur Gameplay auf Level 1 gesehen haben – und das auch nur von einer Klasse, dem Schurken.

Dass ich meine Begleiter nicht mehr direkt steuern kann, ihnen dafür aber via taktischer Pause Befehle erteile und Kombos erziele, ist für mich persönlich ein guter Kompromiss. Hat in Mass Effect auch funktioniert. Besonders viel taktische Tiefe erwarte ich davon allerdings nicht.

Zwei große Kritikpunkte will ich aber jetzt schon anbringen: Der Reveal ging für die meisten langjährigen Fans (auch mich) krass nach hinten los – hätte man zuerst das Gameplay gezeigt, wären die nicht ganz unberechtigten Fortnite-Unkenrufe wahrscheinlich ausgeblieben.

Und noch wichtiger: Beim Gegner-Design macht Veilguard erhebliche Rückschritte. Wenn ich mir diese Neon-leuchtenden Dämonen und den Oger auf einem Screenshot anschaue, denke ich an Rave-Party und schlechte Geisterbahndeko, aber nicht an die furchterregenden Feinde früherer Serienteile.

Fazit der Redaktion

Peter Bathge
@PCPeter5

Gott sei Dank ist Dragon Age: The Veilguard nicht sowie es der Hero-Shooter-Trailer zu Beginn hat wirken lassen. Dass es keine Rückkehr zum strategischen Pause-Gameplay mit voller Gruppenkontrolle gibt, habe ich nach Inquisition gar nicht erwartet und es stört mich per se auch nicht.

Was mich aber stört: Dass die Kämpfe wie im Zeitraffer ablaufen, der Schurke im neuen Video auch als Zirkusakrobat arbeiten könnte (wie viele Saltos braucht es wirklich, um Schlägen auszuweichen?) und jeder noch so lächerliche Stufe-1-Angriff mit Lichtblitzen, Partikeleffekten und wummernden Soundeffekte daherkommt. Das Fähigkeitenrad war in den gezeigten Szenen auch komplett unnütz, die Begleiter wurden quasi nicht angegriffen und das Gegner-Design ... ach ja, das Gegner-Design rechtfertigt einen separaten Artikel.

Dragon Age wird jetzt (noch) mehr Actionspiel. Geschenkt. Das Ballern in Mass Effect hat auch erst richtig Spaß gemacht, als Bioware in Teil 2 und 3 den Shooter-Anteil erhöhte und die Rollenspielkomplexität zurückfuhr. Meine Sorge ist eine andere: Im Vergleich mit anderen Third-Person-Actionspielen wird dieses Kampfsystem den Kürzeren ziehen. Und wenn The Veilguard dann weder als Action- noch als Rollenspiel überzeugt, sehe ich schwarz für Dragon Age.

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