»Dragon Age? War das nicht dieses eine Spiel da mit dieser Morrigan und dem dicken Hund?«, frage ich Kollegin Steffi mit gerunzelter Stirn, während sie neidisch Katzenfutter nach mir werfen will, weil ich Glückspilz als einer der weltweit ersten im Rahmen des Summer Game Fests 2024 in Los Angeles das neue Dragon Age: The Veilguard sehen werde.
Ich ziehe Steffi natürlich nur auf, weil ich genau weiß, wie wichtig dieses Spiel ist. Für sie als langjährigen Fan, und für Entwickler Bioware. Veilguard, Dreadwolf, Dragon Age 4 oder wie immer es gerade heißt: Es ist Biowares Schicksalsspiel.
Nach Mass Effect: Andromeda, nach Anthem und Enthüllungen über desaströse Arbeitsbedingungen muss Bioware jetzt beweisen, ob sie Rollenspiel-Meisterwerke überhaupt noch in sich haben. Und dann noch dieser Trailer zum Xbox Showcase, der die Serienfans eher irritiert als Vorfreude geweckt hat.
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Dragon Age 4: Der erste Trailer zu The Veilguard ist da. Zeigt alte Bekannte und neue Begleiter
Also sitze ich hier in einem kleinen abgetrennten Kabuff auf dem Messegelände des Summer Game Fest, vor mir ein gigantischer Fernseher, neben mir Dragon Ages Game Director Corinne Busche. Busche hat Dragon Age: Origins damals auf dem PC rauf- und runtergespielt, sie kennt jede Klasse, jede Kombo, jede Quest von damals aus dem Effeff, das merke ich sofort.
Eine Stunde lang spielt sie mir den Anfang von Dragon Age: The Veilguard vor, geht auf Fragen an, lässt mich Entscheidungen treffen und will beweisen, dass Dragon Age 4 genau das ist, was die Fans wollen: ein klassisches Singleplayer-Rollenspiel, das euch mit den Ohren schlackern lässt.
Und ich wäre ja ganz schön gemein, wenn ich diese Erfahrungen jetzt nicht mit euch teilen würde.
Bioware meldet sich zurück
Also erstmal Entwarnung: Dragon Age: The Veilguard wird tatsächlich kein Shared-World-Multiplayer-Service-Battle-Pass-Trittbrettfahrer. Es beginnt sogar in doppelter Hinsicht so klassisch, wie ein Rollenspiel nur beginnen kann: mit der Charaktererstellung und in einer Taverne.
Erstmal die Charaktererstellung: Ich wähle eines von vier Völkern – Elfen, Qunari, Menschen oder Zwerge – und spiele danach munter im Editor an Dutzenden Reglern, wähle aus unzähligen Frisuren, Körpertypen, Presets und Co. Nur einen Aspekt gibt mir das Spiel vor: Mein Charakter heißt Rook.
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