E-Sport - ESL-Betreiber baut Stellen ab

Wie die Website Gameswirtschaft.de berichtet, baut man bei der ESL gerade Stellen ab. Grund dafür soll eine interne Umstrukturierung sein.

von Elena Schulz,
30.06.2017 17:39 Uhr

Angeblicher Stellenabbau beim E-Sport-Veranstalter ESL.Angeblicher Stellenabbau beim E-Sport-Veranstalter ESL.

Wie die deutsche Branchen-Website Gameswirtschaft.de berichtet, soll Turtle Entertainment, das Kölner Unternehmen hinter dem E-Sport-Veranstalter ESL, mindestens 20 Mitarbeitern gekündigt haben. Das soll aber nicht an Problemen liegen, sondern lediglich an einer »internen Umstrukturierung, die das Unternehmen besser auf künftige Aufgaben vorbereite«, wie es in der Quelle heißt.

Hier das offizielle Statement der ESL:

"Die ESL orientiert ihre Ressourcen neu und erweitert ihre Organisation, um die Innovation im E-Sport-Markt voranzutreiben. Das beinhaltet neue Chancen im Bereich unserer Programmgestaltung zu schaffen, unsere Möglichkeiten im Spiel selbst zu stärken und unsere Marke weltweit zu erweitern. Als Teil dieses Prozesses werden manche Leute die Firma verlassen. Das spiegelt nur die Änderungen an unserer internen Organisation wider und ist ein Schritt, der die ESL auf ihre Zukunft vorbereiten soll. Sie wird nicht die Qualität unserer Produktionen wie der ESL One in Köln beeinflussen."

Keine Gefahr für die ESL One in Köln

Betroffen sollen vor allem Mitarbeiter in der Webvideo-Produktion und Event-Technik sein, sie würden aber bis Ende September im Unternehmen bleiben - die bald in Köln stattfindende ESL One in der Lanxess Arena sollte also nicht darunter leiden.

Die englische Seite eSport-News nennt zudem den intensiveren Wettbewerb als Grund für die Veränderung. Spiele-Hersteller würden sich immer stärker in den E-Sport einmischen und selbst Anteile am Markt über Ingame-Käufe und Sponsorings beanspruchen. So besitzt Blizzard selbst die Übertragungsrechte für 20 kommende E-Sport-Veranstaltungen zu ihren Spielen.

Ob es noch zu weiteren Entlassungen kommt, ist unklar. Etwas kurios macht sich der Publisher-Einfluss dafür auf den E-Sport in China bemerkbar: Hier will man gleich eine ganze E-Sport-Stadt errichten. Womöglich darf man da ja nur hinziehen, wenn man E-Sport-Kurse an der Uni belegt hat - denn auch das ist seit kurzem zumindest in England möglich.

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