Es sind turbulente Tage für die Belegschaft bei EA. Die Teams bei DICE und den anderen Battlefield-Studios stehen mit Battlefield 6 aktuell kurz vor dem Release des größten Shooter-Highlights des Jahres - und dann wird nur wenige Tage vorher bekannt, dass die Chefetage den ganzen Laden für 55 Milliarden US-Dollar an ein Investorenkonsortium verscherbeln will, an dem sowohl der saudi-arabische Staatsfonds als auch die Investment-Firma von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner beteiligt sind.
Von den Aktionären ist der Deal zwar noch nicht abgesegnet, doch angesichts des überaus gütlichen Angebots von 210 Dollar pro Wertpapier gilt deren Zustimmung als gesichert. Auch das Kartellamt wird angesichts der engen Beziehungen der Beteiligten zum amtierenden US-Präsidenten wohl alle Signale auf Go
stellen.
Doch während Anleger und Chefetage dann ein ganzes Stückchen reicher sein dürften, steht EA insgesamt mit einem gigantischen Schuldenberg da. Denn die Privatisierung muss die Firma zu einem Großteil selbst abstottern. Rund 20 Milliarden muss der Publisher in den kommenden Jahren an die amerikanische JPMorgan Chase Bank zurückzahlen. Kann EA das nicht, droht der Verkauf von Unternehmensteilen.
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Doch offenbar haben die Investoren auch schon eine Strategie parat, mit der sie EA binnen kürzester Zeit sanieren
und wieder profitabel machen wollen. Das Schüsselwort lautet Künstliche Intelligenz.
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