Fazit der Redaktion
Heiko Klinge
@heikoklinge.bsky.social
Aktuell lasse ich jedes Wochenende freiwillig sowohl das Oblivion Remake als auch Kingdom Come 2 links liegen, um ein bis zwei Partien Earthborne Rangers zu spielen. Das sagt alles, auch wenn der Vergleich zwischen digital und analog natürlich ein wenig hinkt.
Aber es fühlt sich einfach so wahnsinnig frisch und befreiend an, eine Open World mal vollkommen anders zu erleben. Natürlich gab es auch schon vorher mehr oder weniger offene Welten in Brettspielen, etwa bei 7th Continent oder Tainted Grail. Aber dort hat es eigentlich nur Nachteile, wenn ich mich von der Welt ablenken lasse. In Earthborne Rangers gibt es zwar ebenfalls Missionen und manchmal auch Zeitdruck, aber das freie Erkunden bleibt selbst dann immer Kern des Spiels.
Dass Earthborne Rangers vieles neu denkt, hat freilich nicht nur Vorteile. Die Lernkurve ist steiler als in vergleichbaren Spielen, der rote Faden deutlich weniger sichtbar. Und es erfordert zwingend eine lebendige Fantasie, wenn es klicken soll, weil Karten per Definition nun mal deutlich mehr abstrahieren als schicke Spielbretter mit Miniaturen.
Aber wenn Earthborne Rangers klickt, dann klickt es richtig. Für mich bleibt es jedenfalls meine bevorzugtes Wochenend-Ritual, bis ich das Geheimnis des Tals gelüftet habe.
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