Elder Scrolls 6 kommt jetzt von Microsoft und ich finde das großartig

Indem Microsoft die Bethesda-Mutterfirma Zenimax kauft, stärkt das Xbox-Unternehmen seinen Game Pass mit Marken wie The Elder Scrolls, Fallout und Doom. Peter erklärt, warum das gute Neuigkeiten sind.

von Peter Bathge,
22.09.2020 14:00 Uhr

  • Mit The Elder Scrolls 6 sichert sich Microsoft eines der wichtigsten Spiele für PC und Next-Gen-Konsolen.
  • Wie sieht die Zukunft der Rollenspiel-Serie nach dem Bethesda-Kauf aus? Redakteur Peter Bathge findet: Besser als zuvor!
  • In der Kolumne erklärt er euch, warum der Wechsel zu Microsoft genau zum richtigen Zeitpunkt kommt - und PS5-Besitzer in die Röhre gucken könnten.

Mit dem Kauf der Bethesda-Konzermutter Zenimax hat sich Microsoft auch die Rechte an The Elder Scrolls 6 gesichert. Was bedeutet das für die Rollenspiel-Serie? Mit dem Kauf der Bethesda-Konzermutter Zenimax hat sich Microsoft auch die Rechte an The Elder Scrolls 6 gesichert. Was bedeutet das für die Rollenspiel-Serie?

Das nächste Elder Scrolls erscheint wohl nicht für die PS5, sondern exklusiv für PC und Xbox. Was für ein Paukenschlag! Die Implikationen des Zenimax-Deals haben die Videospielwelt erschüttert. Bethesda-Spiele werden fortan unter Microsoft-Flagge veröffentlicht und sind im Xbox Game Pass für kleines Geld verfügbar.

Schon schwant manch einem Beobachter Übles, es wird vor Monopolen gewarnt und einer neuen Service-Welt, in der unabhängige Spieleentwickler wie mittelgroße Publisher keine Wahl mehr haben als sich einem der zahlungskräftigen Big Player anzuschließen. Einem Big Player wie Microsoft eben, der mal eben satte 7,5 Milliarden Dollar ausgibt, um sich die Rechte an bekannten Marken wie Doom und Fallout zu sichern. Und natürlich an The Elder Scrolls.

In dieser Kolumne will ich erklären, warum das auf lange Sicht eine gute Entwicklung für The Elder Scrolls 6 sein könnte - und wieso ich schon vor Bekanntgabe der Übernahme viel Vertrauen in Bethesda verloren hatte.

Der Autor
Peter Bathge ist seit 2018 Redakteur bei GameStar Plus und hat sich in dieser Zeit schon mehrmals beruflich mit Bethesda, The Elder Scrolls und Fallout beschäftigt. Doch die Ankündigung, dass Microsoft den Bethesda-Mutterkonzern Zenimax kauft, hat auch den Branchenkenner mit über 20 Jahren Spielerfahrung überrascht. Je länger Peter darüber nachdenkt, dass der Windows-Konzern nun die Kontrolle über Todd Howard und sein Team hat, umso mehr freut er sich aber auf die Früchte dieser Zusammenarbeit.

The Elder Scrolls 6 kann unter Microsoft nur besser werden

Als am 21.09.2020 kurz nach 15 Uhr Ortszeit bekannt wurde, dass Microsoft die Bethesda-Mutterfirma Zenimax gekauft hat, war meine erste Reaktion eine der Überraschung: Wow, was für ein Riesendeal! Ein vorgeblich wirtschaftlich gesunder Publisher mit großen Namen, langer Geschichte und vielen angeschlossenen Entwicklerstudios (id Software, Machine Games, Arkane Studios) wechselt nicht jeden Tag den Besitzer. Schon kurz darauf stellten sich aber zwei andere Gefühle bei mir ein: Erleichterung. Und Vorfreude.

Coole Drachenkämpfe, atmosphärische Open World: Die Bethesda-Glanzzeiten von Skyrim scheinen inzwische weit entfernt. Coole Drachenkämpfe, atmosphärische Open World: Die Bethesda-Glanzzeiten von Skyrim scheinen inzwische weit entfernt.