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Seite 2: Elemental: War of Magic im Test - In den Fußstapfen von Master of Magic

Kämpfe: langsaaam, aber spannend

Mit Ihren Helden und in Städten rekrutierten Kampfeinheiten erkunden Sie die Fantasy-Welt, lösen 08/15-Quests (anfangs Ratten, später Oger erschlagen), erleben aber auch fiese Schlachten gegen magische Feuerwerfer oder kaum totzukriegende Drachen. Die Kämpfe finden auf jeweils eigenen Bildschirmen statt, ganz klassisch ebenfalls auf Quadratfeldern aufgebaut, über die beide Parteien ihre Truppen verschieben, Pfeile verschießen und Zauber wirken. Furchtbar altmodisch sind beide Parteien abwechselnd dran, selbst schnelle Reiter von Seite B müssen warten, bis die letzten Kettenpanzerträger von Seite A ein Feld weitergeschlurft sind. Wobei schlurfen wörtlich zu nehmen ist: Die Bewegungs-Animationen der Kämpfer sind zwar gut, aber furchtbar langsam und nicht zu beschleunigen. Alternativ können wir die Bewegungen zwar ausblenden, sodass eine Einheit gleich zum Ziel »teleportiert« (geht übrigens auch auf der Landkarte), aber das sieht a) doof aus und ist b) unübersichtlich, wenn der Gegner zieht. Hier ist dringend ein Patch fällig!

Elemental: War of Magic - Screenshots ansehen

Doch sobald die Streithähne endlich in Waffenreichweite sind, wird’s spannend: Wie schlagen sich unsere selbstgebauten Truppen im Härtetest? Ist die vorhin verschämt versteckte Ekel-Spinne vielleicht doch nicht so übel? Überlebt unser frisch gezeugter Nachwuchsheld die Feuertaufe, bekommt er einen Levelaufstieg, können wir ihm mehr Angriffskraft spendieren? Reicht die Geldbeute für sein erstes richtiges Schwert aus dem Shop?

Magie: Feuer frei! Oder lieber Eis?

Elemental meets Sims: Im Einheiten-Baukasten entwerfen wir unsere Wunschtruppen – mit Waffe, Rüstungsteilen und Sonderausstattung wie »schnellere« Marschstiefel und Späher-Umhänge für höhere Sichtweite. Elemental meets Sims: Im Einheiten-Baukasten entwerfen wir unsere Wunschtruppen – mit Waffe, Rüstungsteilen und Sonderausstattung wie »schnellere« Marschstiefel und Späher-Umhänge für höhere Sichtweite.

Der »Krieg der Magie« hat seinen Namen nicht von ungefähr: Im Spielverlauf spielt Magie eine immer wichtigere Rolle. Während magiebegabte Helden im Gefecht anfangs poplige Feuerbälle oder Blitze loslassen, sind später ganze Flächenbrände oder Stürme im Repertoire. Wenn Sie die passenden Magiequellen im Machtbereich Ihrer Städte haben (etwa Feuermagie für Feuerbälle), werden die Zauber noch durchschlagender. Allerdings nie übermächtig, zumal der Manavorrat der Recken überschaubar ist und nur langsam wieder auffrischt.

Wie bei Disciples hat Elemental auch für die Landkarte jede Menge Zauber im Angebot. Eine Nachbarstadt rüstet zum Angriff? Dann halbieren Sie halt Ihre Metall- und Materialproduktion per Faulheit-Zauber. Ihr Gegner findet das unlustig und will Ihrem Zauberhelden an den Kragen? Dann beschwören Sie einen helfenden Dämon, verlangsamen die Feindarmee, beschleunigen Ihre eigene, heben das Gelände zwischen beiden Truppen an -- oder teleportieren einfach davon.

Multiplayer und Bezugsquelle

Lord Relias hat dazugelernt: Sein Infernozauber grillt mehrere Gegner gleichzeitig. Lord Relias hat dazugelernt: Sein Infernozauber grillt mehrere Gegner gleichzeitig.

Der Multiplayer-Button ist zwar schon fest im Menü verankert, momentan (Version 1.07, Stand 3.9.2010) erscheint bei einem Klick aber noch der lapidare Hinweis, dass der Mehrspielermodus noch nicht eingebaut sei und man »erst das Feedback der Solospieler« abwarten wolle. Laut Pdf-Handbuch sind Online-Partien mit bis zu 16 Spielern geplant, inklusive Matchmaking-System, Stardock-Servern und dezidierten Servern. Letztere erlauben dann sogar mehr als 16 Spieler-- bei einem Runden-Strategiespiel allerdings nur win Vergnügen für Menschen mit sehr, sehr viel Geduld.

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