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Seite 3: Empire Earth

Zoomende Grafikpracht

Unter den Blicken Napoleons (hinten rechts) stürmen unsere Soldaten das von Briten verteidigte Dorf. Sie können jederzeit aus der Nahansicht rauszoomen. Unter den Blicken Napoleons (hinten rechts) stürmen unsere Soldaten das von Briten verteidigte Dorf. Sie können jederzeit aus der Nahansicht rauszoomen.

Die Grafik-Engine setzt auf Polygone statt Pixelsprites, sodass sich die Einheiten weicher drehen und bewegen. Außerdem können Sie dadurch zoomen. Normalerweise ist der von AoE 2 gewohnte Abstand der beste. Doch um Übersicht über ein großes Reich zu gewinnen, fährt man gerne mal mit der Kamera zurück. Und wenn alle Befehle gegeben sind und die Schlacht entbrennt, können Sie sich mitten ins Getümmel versetzen. Wem die dabei verwendete perspektivische Darstellung (Kamera rückt bei jedem Zoomschritt weiter Richtung Boden, bis Sie quasi neben den Soldaten stehen) stört, darf auch eine herkömmliche isometrische verwenden. Diese zoomt ebenfalls, bleibt aber immer in der »von schräg oben«-Position. Anders als bei Force Commander behindert die 3D-Grafik nicht die Übersicht, da das Spielfeld immer nach Norden ausgerichtet bleibt. Nur als Zuschauer bei Multiplayer-Spielen darf man die Karte drehen. Und in den Szenarios folgt die Kamera manchmal einem Trupp, wenn dieser ein Skript-Ereignis erlebt.

Obwohl in der Nahansicht auffällt, dass die Figuren aus relativ wenigen Polygonen bestehen, glänzt die Grafik mit vielen Details und schönen Effekten. Vor allem die Katastrophen wie Vulkanausbrüche machen einiges her, aber auch die über feuernder Linieninfanterie aufsteigenden Pulverwolken. Aufgrund der Vielzahl von Truppentypen umfassen allein die Texturen bereits 150 MByte. Dass es Grenzen bei Polygonzahl und Texturauflösung geben muss, macht ein Blick auf den epischen Maótab klar: Insgesamt 1.200 Einheiten gleichzeitig konnte unsere Alphaversion darstellen, die Verkaufsversion soll pro Spieler 1.000 bis 2.000 erlauben - je nach Rechner-Performance.

Ardennen-Offensive

Im Ersten Weltkrieg kommen erstmals Panzer und Maschinengewehre zum Einsatz. Geschütze helfen gegen erstere, sind aber machtlos gegen letztere. Im Ersten Weltkrieg kommen erstmals Panzer und Maschinengewehre zum Einsatz. Geschütze helfen gegen erstere, sind aber machtlos gegen letztere.

Neben den rund 32 Kampagnen-Szenarios soll es 18 Einzelmissionen geben, die jeweils eine historische Schlacht simulieren. So werden Sie auf Seiten der US Army mit General Patton während der Ardennen-Offensive Bastogne befreien oder als Julius Caesar nach Britannien übersetzen. Fünf dieser liebevoll designten Szenarios konnten wir bereits durchspielen. Sie ähneln den Missionen von Age of Empires 2, wirken aber dank Zoom-Funktion noch packender. So setzt sich die Kamera hinter General Girard, wenn dieser nach einem wilden Rückzug zu Napoleon reitet, um neue Truppen zu erhalten. GameStar-Abonnenten können diesen Einsatz übrigens auf unserer diesmaligen Abo-CD miterleben. Jede Einzelmission wird sich laut Rick Goodman auf ein bestimmtes Spielkonzept (etwa Seeschlacht oder Eroberung von Hügeln) konzentrieren und damit nebenbei den Spieler für Multiplayer-Partien fit machen.

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