Entwickler-Umfrage - PC vorn, Nintendo Switch & Lootboxen im Aufwind, VR verliert

Laut einer Umfrage unter Entwicklern für den State of the Industry Report 2018 ist der PC nachwievor die wichtigste Plattform. Virtual-Reality-Geräte dagegen verlieren aktuell an Interesse.

von Christian Just,
26.01.2018 16:52 Uhr

Für Nintendo Switch werden 2018 mehr Spiele entwickelt, als noch im Vorjahr.Für Nintendo Switch werden 2018 mehr Spiele entwickelt, als noch im Vorjahr.

Im Rahmen der Game Developer Conference wird alljährlich eine Umfrage unter Entwicklern durchgeführt und die Ergebnisse im »State of the Game Industry Report« veröffentlicht. Diese zeigen, wofür sich Entwickler besonders interessieren und woran sie aktuell arbeiten. Dabei kommen interessante Ergebnisse heraus, die einen Blick in die nähere Zukunft der Spieleindustrie zulassen.

GameStar-Report: So wird 2018 - Unser Zukunftsorakel

Welche Spiele sind in der Mache?

Gefragt wurde unter anderem, für welche Plattform die Entwickler aktuell Spiele entwickeln. Der PC ist mit 60 Prozent nachwievor die wichtigste Plattform für Entwickler, gefolgt von Mobilen Geräten mit 36 Prozent, Playstation 4 mit 30 Prozent und Xbox One mit 26 Prozent.

VR Headsets folgen auf dem sechsten Platz und werden aktuell von 19 Prozent der befragten Entwickler mit neuen Spielen versorgt. Im Vorjahr gaben noch 24 Prozent der Entwickler an, VR-Spiele zu entwickeln.

Nintendos neue Konsole ist dagegen deutlich im Aufwind: Für Nintendo Switch produzieren aktuell 12 Prozent der Umfrageteilnehmer, 2017 waren es nur 3 Prozent. Ihr nächstes Spiel planen sogar schon 15 Prozent für die Switch.

Quelle: GDC State of the Game Industry 2018Quelle: GDC State of the Game Industry 2018

Im Zeichen der Lootbox

Der Report findet außerdem heraus, dass aktuell einer von zehn Entwicklern an einem Spiel mit Lootboxen arbeitet. Das Thema wird die Spieleindustrie in Zukunft also mit Sicherheit weiter begleiten. Konkret auf dieses Thema angesprochen, schränke ein Entwickler jedoch ein:

"Es ist nur annehmbar, wenn es sich um kosmetische Items handelt. Wenn es ernstlich das Ergebnis beim Zusammenspielen mit anderen Spielern beeinflusst, ist das ein Problem."

Ein anderer äußerte sich pragmatischer: »Zeit ist Geld. Solange erstens die Inhalte auch über das Spielen verdienbar sind und zweitens dieser und alle anderen Teile des Spiels zuerst auf Gameplay ausbalanciert sind und erst dann auf Monetarisierung, sehe ich keine legitime Basis für Beschwerden.«

Hier könnt ihr den »State of the Game Industry Report« des Jahres 2018 und den von 2017 herunterladen.

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