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ESO Blackwood gespielt: Wie Bethesda alte Fans zurückholen und neue gewinnen möchte

Mit dem Kapitel Blackwood läutet The Elder Scrolls Online den Story-Teil des jahresumfassenden Abenteuers »Tore von Oblivion« ein. Hier erfahrt ihr, welche Neuerungen es für alle Spieler gibt und wie unser erster Eindruck von Blackwood ausfällt.

von Gloria H. Manderfeld,
15.04.2021 17:00 Uhr

Wenn sich im neuesten Kapitel von The Elder Scrolls Online Portale aus dem Reich der finsteren Daedra-Fürsten nach Tamriel öffnen, wird's schnell richtig ungemütlich. Die Neuigkeiten für uns Spieler sind dafür umso angenehmer: Mit Blackwood gibt's nicht nur Oblivion-Nostalgie satt, sondern auch eine nagelneue Gefährtenmechanik sowie ein Spielsystem, mit dem ihr begehrte Gegenstände aus Kronenkisten abgreift. Ich konnte Blackwood in einer exklusiven Presse-Preview ausgiebig spielen.

Gloria Manderfeld

Gloria H. Manderfeld verliert sich regelmäßig in den faszinierenden Welten unterschiedlicher Online-Rollenspiele und hat seit Recherchen zur Geschichte von Tamriel eine Vorliebe für die unterschiedlichen Daedra-Fürsten entwickelt. Mehrunes Dagon ist für sie gerade wegen seiner Unvorhersehbarkeit ein spannender Kontrahent für ein Jahresabenteuer - selbst wenn das Ende der Geschichte absehbar ist. Lyranth hat sie dazu gebracht, die Geschichte der Gebiete Schattenfenn und Kalthafen auf ihre Nochmal-spielen-Liste zu setzen - manche Oldies sind es einfach wert, ihnen mal wieder etwas Zeit einzuräumen.

Blackwood - Der Hintergrund

Der Hintergrundplot bietet erstmal keine großen Überraschungen: Wie schon in The Elder Scrolls 4 versucht der fiese vierarmige Daedra-Fürst Mehrunes Dagon, auf dem Planeten Nirn einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Dafür stiftet er eine ganze Reihe von Kulten zu finsteren Handlungen an und lässt seine Schergen über Oblivion-Tore in Tamriel einfallen.

Elder Scrolls Online: Gameplay-Trailer zu Blackwood zeigt den neuesten DLC 1:49 Elder Scrolls Online: Gameplay-Trailer zu Blackwood zeigt den neuesten DLC

Im Jahresabenteuer »Tore von Oblivion«, das gut achthundert Jahre vor den Ereignissen in TES 4 spielt, geht es für diesen Kampf in das Gebiet Dunkelforst. Das wird an der Ostgrenze des nördlichen Elsweyr und südlich von Schattenfenn in die Weltkarte eingefügt. Dunkelforst soll von den Ausmaßen etwa dem nördlichen Elsweyr entsprechen und stürzt uns in die nach wie vor konfliktbeladene Koexistenz zwischen Kaiserlichen und Argoniern.

Die wichtigste Stadt des Gebiets, Leyawiin, dient als Queststart wie auch als Versorgungspunkt für den Spielalltag. Wen ihr euch wie ich im vertikal angelegten Markath des gleichnamigen Story-DLCs dauernd verirrt habt, ist Leyawiin eine echte Erleichterung: Alle wichtigen Handwerksstationen befinden sich kompakt versammelt nahe der sechs neuen Gildenhändler, der imperiale Baustil des gesamten Gebiets wirkt durch die Fachwerkoptik vertraut und heimelig.

In der Stadt Leyawiin beginnt das Abenteuer von Blackwood. In der Stadt Leyawiin beginnt das Abenteuer von Blackwood.

Mit der im Kronen-Shop unter »Quests / Prologe« kostenlos aktivierbaren Quest »Berührung eines Sterblichen« erfahrt ihr, warum Mehrunes Dagon eine Invasion Tamriels überhaupt starten konnte: Die Langhauskaiser haben einst einen Pakt mit dem Daedra-Fürsten geschlossen, dessen Folgen nun die gesamte Welt bedrohen.

In die Totenländer

Mit beliebten NPCs wie Eveli Scharfpfeil oder Dremora Lyranth geht es auch in Mehrunes Dagons Totenländern darum, den daedrischen Intrigen einen Riegel vorzuschieben. Dass wir am Ende Tamriel erneut retten, ist so absehbar wie unspannend - das Wie startet aber dank Ermittlerplot und der Jagd nach Mitwissern recht interessant. Gerade Lyranth mit ihrer etwas überheblich-schnippischen Art gibt dem Ganzen die richtige Würze, Evelis Eifer wirkt ansteckend und bringt frischen Wind in die Ermittlungen.

Statt den bekannten Weltherausforderungen wie Dolmen, Gramstürmen und Co. gibt es nun Oblivion-Tore, die im Gegensatz zu allen anderen Events nicht mehr durch ein Symbol auf der Karte angezeigt werden: Haben wir die vor dem jeweiligen Portal herumlungernden Schergen getötet, geht's durch das Tor in einen Abschnitt der Totenländer. Hier warten immer schwerer werdende Gegner samt Endboss, bevor wir durch ein weiteres Portal wieder nach Tamriel zurückkehren. Künftig heißt es also Augen auf, um sie in der Spielwelt zu entdecken.

Durch Oblivion-Portale gelangen wir auf Mehrunes Dagons Ebene, die Totenländer. Durch Oblivion-Portale gelangen wir auf Mehrunes Dagons Ebene, die Totenländer.

Zwei Gefährten, euch zu helfen

Die wichtigste Neuerung des Blackwood-Kapitels soll laut Creative Director Rich Lambert besonders die Spieler unterstützen, die lieber allein oder mit nur einem Mitspieler unterwegs sind: Zwei rekrutierbare Gefährten stehen als schlagkräftige Unterstützung zur Verfügung, einer der beiden darf aktiv mitkämpfen. Besonders hilfreich für Solisten oder gemeinsam reisende Duos ist die Möglichkeit, Verliesgruppen durch diese Gefährten aufzufüllen - richtig gut, wenn ihr keine Lust darauf habt, einer Profigruppe nachzurennen, mit dem eigenen Können noch unsicher seid oder es einfach gerne im eigenen Tempo angeht.

Den ehrenhaften kaiserlichen Magiewirker Bastian Hallix und die rotzig-frech fluchende dunkelelfische Abenteurerin Mirri Elendis gabeln wir bei unseren Reisen durch Dunkelforst auf, indem wir ihre Einstiegsquest abschließen. Erledigen wir Gegner oder schließen Quests ab, erhält auch ein aktiv mitgeführter Begleiter Erfahrungspunkte und kann bis zu Level 20 aufsteigen. Auch die Begleiter verbessern durch Anwendung ihre Schadens-, Heil- und Tankfähigkeiten, die wir im Gefährtenmenü fünf Fähigkeiten-Slots und einen Slot für ultimative Fähigkeiten zuweisen; anders als bei Spielern gibt es keinen Waffenwechsel.

Die Fähigkeiten der Gefährten basieren nicht auf einem Magicka- oder Ausdauerpool, sondern werden nach Ablauf der jeweiligen Abklingzeit wieder verfügbar. Im Kampf getötete Begleiter werden übrigens ohnmächtig und stehen nach dem Ende des Kampfes wieder zur Verfügung. Gefährtenausrüstung sammeln wir von getöteten Gegnern auf, sofern einer unserer Begleiter dabei ist. Mit neun verschiedenen, nur für Gefährtenausrüstungen geltenden Eigenschaften lässt sich das Kampfpotential der Gefährten genauer auf den eigenen Spielstil zuschneiden.

Im Kampf unterstützen uns Gefährten mit den von uns ausgewählten Fähigkeiten. Im Kampf unterstützen uns Gefährten mit den von uns ausgewählten Fähigkeiten.

Freundschaft hilft

Wenn wir Entscheidungen treffen, die zum moralischen Kompass des aktiven Gefährten passen, steigt sein oder ihr Zuneigungslevel und schaltet neue persönliche Quests und hilfreiche Perks frei. Mehr als Freundschaft mit den beiden Begleitern ist momentan aber noch nicht drin: Laut Rich Lambert sind sich die Entwickler aber des großen Interesses der Spieler an Gefährtenromanzen bewusst. Da tröstet vielleicht, dass wir zumindest die Optik unserer Begleiter dem eigenen Geschmack anpassen können: Bereits gesammelte Kostüme, Frisuren, Accessoires und Erscheinungen lassen sich auch auf Gefährten anwenden!

Und wie funktioniert's? Sobald es es in den Kampf geht, reagieren die Begleiter ähnlich fix wie mitkämpfende NPCs in verschiedenen Quests und liefern solide, verlässliche Arbeit ab. Beißwütigen Vampiren oder Langfingern stehen die zwei Allzweckhelfer allerdings immer mal wieder im Weg, gerade für Klautouren habe ich meine Begleiter dann doch weggeschickt. Aber das mache ich beim Bären meiner Wächterin oder dem Flattervieh meiner Zauberin auch - für ESO-Veteranen also nichts Neues.

Neue Klamotten und leichterer Einstieg

Wem die Styling-Optionen bisher noch nicht ausgereicht haben, bekommt mit Blackwood Nachschub: Durch das Erledigen kleinerer täglicher (»Töte drei Weltbosse!«, »Besuche zwei Gewölbe!« oder ähnliches) oder umfangreicherer wöchentlicher Aufgaben im nagelneuen Bestrebungssystem verdienen wir uns die neue Spezialwährung namens Siegel der Bestrebung.

Mit ausreichend Siegeln kaufen wir Gegenstände aus der aktuell erhältlichen Kronenkiste oder sparen sie für die Inhalte künftiger Kisten. Durch Siegel erworbene Gegenstände sind allerdings an unseren Account gebunden, können also nicht an andere verkauft werden. Dieses System war zwar noch nicht auf dem Preview-Server verfügbar, wird aber beim Erscheinen von Blackwood allen Spielern zugänglich.

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Bequemer wird das Spiel durch das nagelneue Tutorial. Das führt neue Spieler (oder Veteranen mit neuen Charakteren) zunächst durch die Nutzung des Kampfsystems und lässt uns dann die Wahl, ob wir das Abenteuer in einem der Kapitel oder den Pakt-Hintergrundgeschichten des Grundspiels beginnen wollen. Angesichts des Chaos der letzten Jahre war das wirklich dringend nötig und lässt durch die Gestaltung genug Raum für in der Zukunft neu erscheinende Kapitel.

Auch für Fans von Prüfungen gibt es eine gute Nachricht: Künftig sollen perfektionierte und nicht perfektionierte Sets kompatibel werden, das heißt, ihr könnt Ausrüstung beider Setqualitäten gemischt verwenden. Bis euer Set vollständig aus perfektionierten Gegenständen besteht, gilt der Setbonus der nicht perfektionierten Set-Teile für alle. Nur PvP-Spieler gehen auch bei Blackwood mit Neuerungen abseits neuer Sets leer aus, da sich die Entwickler nach wie vor mit Performance-Verbesserungen der verschiedenen Spielmodi befassen.

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