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The Elder Scrolls hat ein faszinierendes Gebiet, das trotz fünf Spielen und einem MMO immer noch ein Mysterium ist

Zwar können wir einige Gebiete der Schwarzmarsch in The Elder Scrolls Online erkunden, trotzdem bleibt das riesige Sumpfgebiet ein Ort voller versteckter Geheimnisse.

Das Heimatland der Argonier verbirgt in Elder Scrolls einige Geheimnisse. Das Heimatland der Argonier verbirgt in Elder Scrolls einige Geheimnisse.

Von den verschneiten Bergen von Himmelsrand, über die grünen und idyllischen Wälder von Cyrodiil bis zu den fremdartigen Landschaften von Solstheim oder den märchenhaften Zitternden Inseln: The Elder Scrolls hat uns schon in die verschiedensten Teile des riesigen Kontinents Tamriel geschickt.

Doch eine der faszinierendsten Regionen bleibt weiterhin größtenteils unerforscht: Die Sümpfe und Urwälder von Schwarzmarsch. Über die Heimat uralter Wesen und einer vergessenen Zivilisation wissen wir nur wenig, doch alles, was bekannt ist, klingt faszinierend.

Ein lebensfeindlicher Ort

Die bekanntesten Bewohner der Schwarzmarsch sind die echsenartigen Argonier, die wir auch selbst spielen können. Mit ihrer schuppenbedeckten Haut, ihrer Fähigkeit unter Wasser zu atmen und ihrer natürlichen Resistenz gegen Krankheiten sind sie perfekt an die Region angepasst.

Denn die Schwarzmarsch ist im Grunde genommen ein riesiges Sumpfgebiet mit tropischem Klima. Weite Teile des Landes bestehen aus Wasserflächen und im Süden der Region gibt es riesige Seen. Die Sümpfe und Wälder sind Heimat für viele gefährliche und oft auch giftige Kreaturen.

Video starten 5:44 Beyond Skyrim: So sieht das exotische Schwarzmarsch in der gewaltigen Mod aus

Das Gebiet zu erkunden ist deshalb äußerst gefährlich und für unvorbereitete Abenteurer quasi unmöglich, wie es auch der Maler und Entdecker Flaccus Terentius beschreibt:

Was nicht bestritten werden kann, ist der erbärmliche Zustand dieser Provinz; sie stinkt förmlich nach Verwüstung und Verwesung: Die Narben vergangener Schlachten und der heutiger Plünderer verunstalten dauerhaft diese ohnehin schon unwirtlichen Grenzgebiete. Gehe hinein, und das dunkle Herz der Schwarzmarsch wird sich dir entziehen; seine Elemente kombinieren sich, um Entdecker mit echten und eingebildeten Krankheiten anzustecken.

Tatsächlich haben es Außenstehende nie ins Innere der Schwarzmarsch geschafft. Zwar wurden die Randgebiete wie auch oben beschrieben immer wieder zum Opfer von Kriegen und Plünderungen, doch das Zentrum der Schwarzmarsch ist im Grunde genommen nur den Argoniern zugänglich.

Die echsenartigen Argonier sind perfekt an das Klima und die Sümpfe von Schwarzmarsch angepasst. Die echsenartigen Argonier sind perfekt an das Klima und die Sümpfe von Schwarzmarsch angepasst.

Die besagten Krankheiten können für alle anderen Völker zu einer tödlichen Gefahr werden. So breitete sich von Schwarzmarsch einst die Knahaten-Pest aus, die in ganz Tamriel zahlreiche Todesopfer forderte. Nur die Argonier waren immun gegen die Krankheit, weshalb ihnen vorgeworfen wurde, sie selbst verbreitet zu haben.

Was verbirgt sich im Herz des Dschungels?

Die Schwarzmarsch ist also kaum zugänglich für Nicht-Argonier. Aber gibt es dort überhaupt etwas anderes als fauliges Sumpfwasser? Tatsächlich gibt es im Dschungel gleich zwei große Mysterien: Eines davon sind die Hist, eine uralte Art intelligenter Bäume mit einer besonderen Verbindung zu den Argoniern. Sie bilden eine Art Kollektivbewusstsein und kommunizieren miteinander.

Die Hist sind eine der wohl faszinierendsten Lebensformen in The Elder Scrolls. Die Hist sind eine der wohl faszinierendsten Lebensformen in The Elder Scrolls.

Die Echsenmenschen selbst behaupten, die Hist wären die erste Lebensform in Tamriel gewesen und hätten früher weite Teile des Kontinents bewohnt. Außerdem glaubt man, dass die Argonier sogar von den Hist geschaffen wurden. Möglicherweise waren sie einst Echsen, die durch den Konsum des Hist-Saftes intelligent wurden.

Für die Argonier sind die Hist immer noch ein wichtiger Teil ihrer Kultur. Die Eier ungeborener Argonier werden in den Hist-Saft gelegt. Später konsumieren sie den Saft auch gelegentlich. So erhalten sie Träume und Visionen von den Bäumen und können mit ihnen kommunizieren.

Was die Hist denken und wollen, bleibt allen außer den Argoniern verborgen. Wie wir im Verlauf der Questreihe der Kriegergilde in Oblivion erfahren (Vorsicht Spoiler), können andere Völker durch den Hist-Saft nicht mit den Bäumen kommunizieren und bekommen stattdessen Wahnvorstellungen.

Auch in Himmelsrand gibt es ein Exemplar eines Hist oder einer verwandten Art. Wie er dorthin kam, ist jedoch ein Rätsel. Auch in Himmelsrand gibt es ein Exemplar eines Hist oder einer verwandten Art. Wie er dorthin kam, ist jedoch ein Rätsel.

Wie mächtig die Hist sind, zeigten sie während der Oblivion-Krise: Die Bäume hatten den Einfall der Daedra vorhergesehen und brachten die Argonier von Schwarzmarsch dazu, gemeinsam gegen die Heerscharen von Mehrunes Dagon zu kämpfen. Dabei waren die argonischen Krieger so erfolgreich, dass sie die Invasoren zurückschlugen und sie zwangen, die Oblivion-Tore in Schwarzmarsch wieder zu schließen.

Eine verlorene Zivilisation

Doch auch die Argonier selbst haben eine geheimnisvolle Geschichte. Denn während sie zur Zeit von Oblivion, Skyrim und Co. als verstreute Stämme in Schwarzmarsch leben und vor allem kleinere Dörfer und einfache Häuser bewohnen, sah ihre Kultur und ihr Land vor langer Zeit vollkommen anders aus.

Pyramide Die mächtigen Pyramiden der gefallenen Zivilisation haben bis heute überlebt.

Frühe Argonier Die alten Argonier trugen goldverzierte Rüstungen und nutzten Waffen aus Vulkanglas.

Statt Hütten aus Schilfgras, Holz und Schlamm errichtete eine längst untergegangene Zivilisation gewaltige Pyramiden aus Stein. Sie beteten Sithis an, die Verkörperung des Chaos und der Zerstörung und wurden von Priester-Königen beherrscht.

Wie die alte Zivilisation der Argonier endete, ist bis heute ein Rätsel. Verantwortlich war wohl eine Zeit des Niedergangs namens Duskfall, doch was genau damals passierte, weiß niemand mehr. Von der alten Lebensweise blieb jedoch nichts mehr übrig und die Argonier wandten sich bewusst davon ab. Sithis betrachteten sie danach als Kraft der Veränderung und versuchten, die Furcht vor dem Tod abzulegen.

Große Teile der Geschichte von Schwarzmarsch und des Landes selbst bleiben also bis heute im Dunkeln und ein Geheimnis, das zumindest ich liebend gerne erforschen würde. Bisher blieb das Gebiet aber eher ein Randthema. Zwar können wir in The Elder Scrolls Online einige Randgebiete der Sümpfe erkunden, das Zentrum der Region bleibt uns aber weiterhin versperrt.

Und das wird wahrscheinlich auch so bleiben: Da die Schwarzmarsch fast nur von Argoniern bewohnt wird und andere Völker Schwierigkeiten haben, dort überhaupt zu überleben, ist es unwahrscheinlich, dass ein Teil der Reihe in der Schwarzmarsch spielen wird. Schließlich gehört es zu The Elder Scrolls dazu, sich zu Beginn für eines der vielen Völker zu entscheiden. Doch wer weiß, vielleicht dürfen wir doch eines Tages die Hist besuchen und uralte Pyramiden erforschen.

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