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Seite 3: F1 2002

Das Heck ist weg

Die Boxenstopps sehen besser aus als bei der Konkurrenz und werden teilweise in der Außenansicht gezeigt. Die Tank-Strategie bestimmen Sie vor dem Rennen. Die Boxenstopps sehen besser aus als bei der Konkurrenz und werden teilweise in der Außenansicht gezeigt. Die Tank-Strategie bestimmen Sie vor dem Rennen.

Selbst mit allen aktivierten Fahrhilfen macht F1 2002 einen Heidenspaß, fährt sich dann aber wie ein Action-Rennspiel. Doch wie gut diese Formel-1-Simulation tatsächlich ist, bemerkt man erst ohne die helfenden Eingriffe des Spiels. Mit einem Force-Feedback-Lenkrad spüren Sie kleine Bodenwellen und die Fliehkräfte - das konnten die Vorgänger noch nicht bieten. Selbst das Wegrutschen des Hecks lässt sich rechtzeitig erkennen. Wer etwas übt, fängt die über 800 PS mit schnellem Gegenlenken und einem beherzten Druck aufs Gaspedal wieder ein. Profis freuen sich, dass sie die Funktionsweise der Start- und Traktionskontrolle genau so justieren dürfen wie Schumi persönlich. Apropos Schumacher: Weder Stallregie noch fingierte Überholmanöver auf der Zielgeraden stören die Freude am Fahren...

Wenn der Gummi richtig qualmt oder es mächtig spritzt, ist das nichts Unanständiges: Die Grafik-Engine zeigt dezent Rauch, Gischt oder Reifenabrieb an, ohne mit übertriebenen Effekten die Sicht zu nehmen. Motorplatzer, Getriebeschäden oder ähnliche Ausfälle werden im Menü aktiviert und treten abhängig von der Länge des Rennens auf. Gleiches gilt für den Benzin- und Reifenverbrauch. Daher passiert bei nur drei Runden ebenso viel wie bei 65, weil die Technikprobleme der Rennwagen dann gehäuft auftreten. Wenn Sie das stört, dann schalten Sie die Mängel einfach ab. Oder klicken die Unfall- und Pannenfrequenz auf ein erträgliches Maß herunter.

Technische Mängel

In der Fahrschule zeigt Ihnen ein Lehrer, wie Sie die Streckenabschnitte am besten meistern. In der Fahrschule zeigt Ihnen ein Lehrer, wie Sie die Streckenabschnitte am besten meistern.

Weniger erträglich sind diverse Macken: Das grottige Menüsystem nervt ständig mit seiner umständlichen Bedienung. Auch die Ladezeiten für die Strecken sind auffallend lang. Wer nur die Auflösung ändern will, muss gleich das ganze Spiel beenden und ein spezielles Programm aufrufen. Die neuen Telemetrie-Einstellungen werden ebenfalls nur mit einem externen Tool justiert; da muss EA Sports in puncto Ergonomie kräftig nachbessern. Allerdings sind die Optionen für das Tuning der Flitzer einer Simulation würdig: Radsturz, Federwege oder auch die Boxenstrategie passen Sie in den entsprechenden Menüs Ihren Wünschen an. Wem das zu komplex ist, der fährt mit der Standardeinstellung oder lädt eines der mitgelieferten Setups. Diese ermöglichen zum Beispiel mehr Grip - und das individuell für jede Strecke. (FS)

Den kompletten Artikel sowie zusätzliche Screenshots finden Sie in GameStar-Ausgabe 07/2002.

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