Fable 4 - Serienerfinder Peter Molyneux erklärt, wie ein neues Fable sein müsste

Peter Molyneux, der Erfinder der Fable-Serie, ist zwar nicht mehr für die Reihe zuständig, teilt aber der Öffentlichkeit seine Ideen für Fable 4 mit.

von Sebastian Zelada,
23.01.2018 15:05 Uhr

Peter Molyneux hatte schon immer große Visionen, die er aber nicht immer umsetzen konnte. Peter Molyneux hatte schon immer große Visionen, die er aber nicht immer umsetzen konnte.

Aktuell machen Gerüchte die Runde, Microsoft habe Playground, die Macher von Forza Horizon, mit der Entwicklung eines Nachfolgers zu Fable 3 beauftragt. Das ruft Serienschöpfer Peter Molyneux auf den Plan, der eigentlich nichts mehr mit der Reihe am Hut hat, seitdem er 2012 Lionhead verließ und sein eigenes Studio, 22Cans, gründete. Seitdem ist viel passiert: Lionhead ist von Microsoft geschlossen worden und Molyneux hat mit Godus ein Spiel herausgebracht, das - wie leider so oft - seinen Versprechungen nicht gerecht werden konnte.

Nun juckt es den Altmeister aber offensichtlich, denn gegenüber IGN teilte er seine Ideen für ein mögliches Fable 4 mit. So deute die Geschichte von Fable auf eine dramatische Zeit vor dem ersten Teil hin, in der die Gilde gegründet wurde. Dies sei das perfekte Setting für Fable 4. Das Land von Albion wäre in dieser Periode viel primitiver, die Magie naturbezogener und die Kämpfe brutaler.

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Dies würde Spielern auch die Möglichkeit geben, selbst die Gilde zu gründen. Für die Kämpfe wünscht sich Molyneux ein brutales und flüssiges Kampfsystem mit Kurzsschwertern, Langschwertern, Dolchen, Speeren, Langbögen und Armbrüsten, alle mit spezifischen Vorteilen und eigener Handhabung. Wunden sollen zudem bleibende Narben hinterlassen.

Neues Magie-System

Viele Ideen hat Molyneux auch für die Spielwelt und die Magie. Die möglichst offene Welt soll Horden an kleinen Kreaturen enthalten, aber auch riesige Götter und Drachen, welche die Spieler reiten können. Das Magiesystem sollte von den Spielern anpassbar sein und ein Crafting ermöglichen.

Als ständige Begleiter der Spielfigur könnten ein Hund, eine Katze, ein Vogel oder ein Goldfisch dienen. "Sie assistieren den Spieler mit Magie und knüpfen ein Band mit ihm", so Molyneux' Vision. Die Personalisierungsmöglichkeiten sollten noch weitergehen, wie der Serienschöpfer ausführt. Spieler können ihre eigenen Häuser bauen und ihr eigenes Pferd trainieren. Die Entscheidungen des Spielers sollen sich zudem auf den Charakter auswirken und aus ihm beispielsweise einen Dieb oder Ritter machen, je nachdem, wie der Spieler handelt.

Koop-Modus und Heiratsmöglichkeit

Zudem wünscht er sich einen Koop-Modus, die Möglichkeit einer Ingame-Heirat und die Option aus der Egoperspektive zu spielen. Die interessanten Ideen wird Molyneux aber wohl kaum selbst ins Spiel integrieren dürfen. Das angeblich in Arbeit befindliche Fable 4 entsteht, wie bereits erwähnt, Gerüchten zufolge bei Playground.

Fest steht aber, dass Playground 200 Mitarbeiter in einem neuen Studio an einem AAA-Open-World-Action-RPG arbeiten lässt. Produzent des Projektes ist Sean Eyestone, der ehemalige Senior Producer von Star Wars: Battlefront 2. Ob es sich dabei wirklich um Fable 4 handelt, ist aber noch nicht klar.

Erst 2016 wurde das Fable-Spiel Fable Legends gecancelt. Der Titel entstand bei Lionhead, kostete 75 Millionen Dollar und sollte eine Art Free2Play-Multiplayer-Reboot der Franchise werden.

Plus-Report: B.C. - Peter Molyneux' Vergessene Welt

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