Mit Fallout: London erschien Ende Juli ein komplett neues Spiel auf der Basis von Fallout 4, das uns kostenlos ins postapokalyptische London reisen lässt. Von den Entwicklern hinter dem ambitionierten Fanprojekt haben wir nach dem Release aber wohl nicht zum letzten Mal gehört. Denn der erfolgreiche Release ihres ersten Spiels war für sie nur der Anfang.
Team FOLON arbeitet weiter
Dass die Entwickler ihre junge Karriere nicht mit Fallout: London beenden wollen, war schon länger bekannt. Schon im Januar erklärte Chefentwickler Dean Carter in einem Interview, dass sein Team nach dem Release der Mod ein Indie-Studio gründen und eigene Spiele entwickeln möchte.
Im Gespräch mit der BBC verriet Carter vor wenigen Tagen aber noch deutlich mehr über die Zukunft von Team FOLON und darüber, wie der Erfolg von Fallout: London bei der Studiogründung helfen könnte.
Als kostenlose Mod für Fallout 4 war nämlich das erste Projekt der Entwickler zuallererst ein Hobby. An dem zuerst als viel kleinere Idee entstandenen Fallout: London arbeitete das Team fast fünf Jahre ganz ohne finanzielle Gegenleistung.
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Fallout London macht, was Bethesda sich nicht traut
Zwar habe man das laut Carter unheimlich gerne gemacht, Rechnungen bezahlen könne man davon natürlich aber nicht. Der Release von Fallout: London hat nun aber geholfen, wie der Entwickler anmerkt. Denn viele Spielerinnen und Spieler haben Geld an das Entwicklerteam gespendet. Aber die Arbeit an Fallout: London war für die Entwickler auch auf andere Weise eine wertvolle Erfahrung.
Man habe etwa gelernt, als Team zusammenzuarbeiten. Außerdem wisse man jetzt, was sich die Community bei einem Spiel wünscht und habe eine großartige Plattform, um mit dieser zu sprechen. Damit ist wahrscheinlich der eigene Discord-Server gemeint, auf dem sich tausende aktive Mitglieder tummeln.
Fallout: London ist noch nicht fertig
Während Carter und sein Team schon über die Zukunft nachdenken, haben sie aber ihr aktuelles Projekt nicht vergessen. Im Interview betont der Entwickler, dass man die Entwicklung fortsetzen wolle, bis alle gestrichenen Inhalte per Update wieder im Spiel gelandet sind. Mit dieser Aufgabe sei man mindestens bis Ende des Jahres beschäftigt.
Dazu kommen natürlich auch noch technische Verbesserungen, von denen einige bereits in einem ersten Hotfix stecken, der vor einigen Tagen veröffentlicht wurde. Denn die Technik war auch im Test die größte Hürde für Fallout: London:
Wir behalten Fallout: London natürlich auch nach unserem Test weiter im Auge und halten euch über alle Updates zum Spiel auf dem Laufenden. Die neuesten Patch Notes findet ihr in der obigen News.
Mehr über die Pläne der Entwickler haben wir außerdem selbst im Interview mit Chefentwickler Dean Carter erfahren. Warum wir etwa doch keine reitbaren Pferde bekommen werden, lest ihr gleich oben.
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