Fazit der Redaktion
Heiko Klinge
@heikoklinge.bsky.social
Final Fantasy Resonance zu spielen, fühlt sich ein bisschen an wie die Party-Playlist auf meiner »25 Jahre Abitur«-Feier. Wer zufällig vorbeischaut, wird zumindest ein paar der Songs schon mal gehört haben. Aber um wirklich zu verstehen, was sie mir und meinen Freunden bedeuten, musst du damals dabei gewesen sein.
Final Fantasy Resonance ist quasi das Final Fantasy Mixtape. Wenn ihr ein langjähriger Serienfan seid und vor allem viel Liebe für die rundenbasierte Frühphase mitbringt, dann möchte ich euch diesen Nostalgietrip wärmstens ans Herz legen. Bei mir hat es wirklich sämtliche Knöpfe gedrückt und sich wie ein Wiedersehen mit alten Freunden angefühlt.
Als Spielekritiker ist es allerdings auch mein Job, die Nostalgiebrille abzusetzen. Und je genauer ich dann hinschaue, desto deutlicher wird, dass rein spielerisch andere japanische RPGs einfach mehr zu bieten haben. Im Oldschool-Segment gilt das sowohl für Octopath Traveler 2 als auch Dragon Quest 7 Reimagined. Und wenn es etwas Moderneres sein soll, würde ich euch eher zu den FF7-Remakes oder Metaphor: ReFantazio raten.
Auf der anderen Seite habe ich schon lange kein Spiel mehr erlebt, das sich so sehr als Fan-Service versteht. Und diesen Job erledigt Final Fantasy Resonance mit Bravour.
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