Realismus im Flight Simulator 2020 macht auch vor Gepäck nicht Halt

Der Flight Simulator 2020 schreibt Realismus groß. Nicht nur gibt es jeden Flughafen der Welt, auf denen wird gar Gepäck simuliert.

von Mathias Dietrich,
22.02.2020 12:24 Uhr

Der kommende Flight Simulator setzt stark auf Realismus. Und das nicht nur bei den Flugzeugen selbst, sondern auch bei den Flughäfen. In einem neuen Entwicklervideo erklärt das Studio, wie sie jeden Flughafen der Erde in das Spiel einbauen und ganze 34.000 noch von Hand nachbearbeiten. Und auf denen werden selbst kleine Details wie das Gepäck simuliert.

Vom Satellitenfoto bis zum Ingame-Flughafen

Die Erstellung der Flughäfen beginnt mit einem Satellitenfoto. Auf denen markieren die Entwickler dann wichtige Punkte wie die Parkplätze für die Flugzeuge, Rollwege und natürlich auch die Start- und Landebahn.

Das Spiel nutzt die so gewonnenen Informationen dann, um die Flughäfen anhand ihrer Größe realistisch auszustatten. So werden darauf Windmasten, Lichter und gar Schilder platziert. Bei den 80 größten sind gar die Rollwege und Schilder mit den korrekten offiziellen Bezeichnungen versehen.

Lebendiger Flughafen

Zudem wird auch der Flughafenbetrieb bis ins kleinste Detail simuliert. Am Boden laufen Arbeiter herum und es gibt Gepäckfahrzeuge, die eine glaubwürdige Menge an Gepäck vom Flughafen selbst bis zum Flugzeug bringen und nach der Landung auch wieder abholen.

Weiter fahren Tankfahrzeuge zum Flugzeug und tanken diese über einen sichtbaren Schlauch auf. Und das ist nicht nur eine grafische Spielerei, sondern in der Tat ein Gameplay-Feature. Parallel dazu docken die Laufwege an den Ausgängen an und erlauben den Passagieren, das Flugzeug zu verlassen.

Mods sind möglich: Mit dem SDK könnt ihr das Verhalten an den Flughäfen weiterhin selbst bearbeiten und so eure eigenen Objekte und auch Animationen einbauen.

Plus-Redakteur Peter Bathge durfte den Flight Simulator bereits selbst anspielen und sich ein eigenes Bild zum Realismus machen. Über dieses intensive Erlebnis, das ihm gar Schweißperlen auf die Stirn zauberte, berichtet er Plus-Usern in einer Kolumne.


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