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Forspoken: Die Open World macht neugierig, aber die Magie haut uns um

Trotz Grafik-Pracht fliegt Forspoken für viele Spieler unter dem Radar. Dabei hat das Action-RPG mit komplexer und effektgewaltiger Magie oder rasantem Parkour noch viele Asse im Ärmel.

von Elena Schulz,
13.12.2021 15:00 Uhr

Forspoken weckt in mir eine Fantasie, die ich fast vergessen hatte. Als Kind konnte ich mir Tage lang vorstellen, ich wäre die Heldin einer gewaltigen Geschichte voller einzigartiger Geschöpfe und Gefahren. Der Badesee wird plötzlich zu einem tiefen Ozean voller Ungeheuer, den meine Crew nach einem Schiffsunglück durchschwimmen muss oder die Tropfsteinhöhle als Teil des Österreich-Urlaubs zum Bau eines Drachen, den ich mit meiner Zauberkaft bezwingen muss. Oder stellt er sich etwa als Verbündeter heraus?

Wenn man älter wird, beschäftigen einen schnell viel realere Probleme. Aber ganz hat mich die Sehnsucht nach etwas Magie im Leben nie losgelassen und ich bin sicher nicht die Einzige, die sich insgeheim noch das Raumschiff wünscht, das in ihrem Garten landet, den Brief aus Hogwarts oder das Zauberportal im Kleiderschrank.

Forspoken umarmt genau diese Idee. Im Action-Rollenspiel landet mit Frey ein ganz normales Mädchen aus dem heutigen New York in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt, die von einer dunklen Macht zerfressen wird. Gut, dass ihr eine neu gewonnene magische Kraft zur Seite steht, die feurige Speere schleudert, Ranken aus dem Boden wachsen oder Blitze aus dem Himmel herabstoßen lässt.

Was haben wir gesehen? Wir konnten Forspoken noch nicht selbst spielen. Der Entwickler zeigte uns eine 30 Minuten lange Präsentation, die neben Infos zum Spiel etwa 15 Minuten an neuem Gameplay umfasste. Darüber hinaus führten wir ein Interview mit Co-Director Takefumi Terada und Creative Producer Raio Mitsuno, die sich unseren Fragen zum Spiel stellten.

Wird es doch mal brenzlig, klettert, hüpft und gleitet sie dank des blitzschnellen Parkours so durch die offene Welt, dass es wirkt, als würde sie über die sengend heiße Wüsten, dichten Wälder oder grünen Wiesen fliegen, vorbei an mahnenden Burgruinen und bedrohlich andersartigen Kristallstrukturen.

Freys Armreif ist mehr als ein Schmuckstück. Cuff ist eher ein Charakter, der mit ihr durch dick und dünn geht, aber auch spielerisch wichtig wird. Freys Armreif ist mehr als ein Schmuckstück. Cuff ist eher ein Charakter, der mit ihr durch dick und dünn geht, aber auch spielerisch wichtig wird.

Ihr merkt schon, bei Bewegungs- und Kampfsystem sprühen ordentlich die Funken und auch die Idee hinter der Open World zündet - zumindest, wenn die ehemaligen Final-Fantasy-Entwickler von Luminous Productions eine große Hürde nehmen können.

Die Autorin: Elena (@Ellie_Libelle) stellt sich bei Rollenspielen mit eigenem Charakter am liebsten vor, wie es wäre, sich selbst zu spielen. Das hat zur Folge, das sie meist viel zu freundliche Rothaarige steuert, statt skrupellose Barbaren oder coole Cyborg-Punks. Mit Frey setzt ihr Forspoken zwar eine vorgefertigte Figur vor, bedient aber trotzdem genau diese Neugierde darauf, was ein ganz normales Mädchen in einer magischen Welt tun würde - und wie diese auf sie reagiert. Elena hofft deshalb, dass genau dieser spannende Konflikt im Mittelpunkt des Open-World-Spiels steckt. Immerhin sind Spieler und Spielheldin so endlich mal ohne den lästigen Gedächtnisverlust auf dem gleichen Stand, was das Wissen über die Spielwelt angeht.

Worum geht es bei Forspoken?

Ihr wisst jetzt schon grob, wer Frey ist. Allerdings soll Forspoken da noch viel mehr in die Tiefe gehen: In der normalen Welt hat die junge Frau nur ihre Katze Homer (wie der Familienvater, nicht der Poet) um sich, rutscht in die Kriminalität ab und nutzt ihren schlagfertigen Humor als Schild, während sie innerlich immer weiter verzweifelt. Das magische Reich Athia, in das sie per Portal befördert wird, soll ihr ein bisher unbekanntes Gefühl von Heimat und Familie geben. Gleichzeitig muss Frey sich ihren Platz dort aber hart erkämpfen - durch ihre besonderen Kräfte wird sie von manchen Bewohnern als Dämon beschimpft.

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